50 Jahre MGU: Messungen als Basis für Prävention und Gesundheitsschutz

Messungen in den verschiedensten Arbeitsgebieten und das Ermitteln von Expositionsdaten – so lautet seit 50 Jahren die Aufgabe des MGU. Dahinter verbirgt sich das Messsystem Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger als arbeitsteiliger Verbund aus den Messtechnischen Diensten der gesetzlichen Unfallversicherungsträger und dem Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA). Die Arbeit der Unfallversicherungsträger wird durch diese Expositionsdaten unterstützt, sie dienen als Ausgangsbasis für die Prävention und den Gesundheitsschutz.

2022-09-09T16:31:25+02:00

Jahresbilanz: Unfallrisiko bei der Arbeit stieg 2021, liegt aber unter Niveau von 2019

Das Unfallrisiko in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst ist 2021 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das geht aus den Geschäfts- und Rechnungsergebnissen hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht hat. Danach stieg das Unfallrisiko von 21,54 Arbeitsunfällen je 1.000 Vollarbeiter im Jahr 2020 auf 22,95 Unfälle im Jahr 2021. Es lag damit aber immer noch unter dem Wert von 2019. Damals lag das Unfallrisiko bei 23,93 Arbeitsunfällen je 1.000 Vollarbeiter. Diese Zahlen beziehen sich allein auf Unfälle im beruflichen Kontext. Unfälle anderer Versichertengruppen wie Personen im Ehrenamt oder in der Rehabilitation sind nicht mitgezählt.

2022-07-06T19:20:27+02:00

DGUV: Autos und motorisierte Zweiräder verursachen die meisten tödlichen Wegeunfälle

Pendler, die mit Zug und Straßenbahn fahren, haben ein geringeres Risiko, einen meldepflichtigen Wegeunfall zu erleiden. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Wie eine statistische Auswertung des Spitzenverbands der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für die Jahre 2016 bis 2020 zeigt, entfallen die meisten meldepflichtigen Wegeunfälle im Straßen- und Schienenverkehr auf die Verkehrsmittel Pkw und Fahrrad.

2022-07-06T19:18:57+02:00

AOK Rheinland/Hamburg: Pandemie verstärkt Muskel-Skelett-Erkrankungen

Die Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK Rheinland/Hamburg auf Grundlage von Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO) zeigen im zweiten Corona-Jahr einen deutlichen Anstieg der Arbeitsunfähigkeitsfälle aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Krankenkasse verzeichnete 2021 für das Rheinland und für Hamburg zusammen in der Diagnosegruppe „Muskel-Skelett-Erkrankungen“ 34 AU-Fälle je 100 ganzjährig Versicherte. Das sind 6,3 Prozent mehr als noch 2020.

2022-04-29T18:29:47+02:00

Über Monotonie und Basisarbeit: Bericht zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Immer mehr Menschen sind in sogenannten Helferberufen beschäftigt: Ihre Anzahl stieg von 4,3 Millionen im Jahr 2014 auf 5,2 Millionen im Jahr 2019, das besagen aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Beschäftigte in sogenannter Basisarbeit haben laut dem Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) häufiger mit Monotonie bei der Arbeit zu kämpfen als Beschäftigte in Facharbeit und hochqualifizierter Arbeit. Das Bundeskabinett hat den Bericht beschlossen.

2022-03-12T11:19:48+01:00

BAuA-Arbeitszeitbefragung: Pandemie verändert Bedingungen

Mit der Pandemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zu Hause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Die aktuellen Ergebnisse der Arbeitszeitbefragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) werden derzeit ermittelt, veröffentlicht ist nun ein Status quo vor der Pandemie.

2022-03-12T11:20:06+01:00

Psychische Belastungen als mögliche Risikofaktoren

Mehr als 42 Prozent aller bewilligten Anträge auf Erwerbsminderungsrente entfielen 2019 auf psychische Störungen. Dennoch spielen diese Belastungen im Gegensatz zu physikalischen, chemischen und biologischen Risiken immer noch eine geringe Rolle bei der Beurteilung möglicher Risikofaktoren für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Die Hinweise auf Zusammenhänge mit Sicherheit und Gesundheit haben aber zunehmend ein Umdenken zur Folge. Damit befasst sich ein Artikel im DGUV Forum.

2021-12-21T19:21:26+01:00

Stressige Arbeitsbedingungen lassen den Blutdruck steigen

Ob Stress, Lärm oder Konkurrenzdruck: Ungünstige Arbeitsbedingungen, beeinflussen den Blutdruck und können Hypertonie (Bluthochdruck) auslösen. Dies wiederum erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Umgekehrt kann ein bestehender Bluthochdruck für bestimmte Berufsgruppen gefährlich werden. Am besten untersucht sind diese Zusammenhänge bei Schichtarbeitern. Darüber informiert die Deutsche Herzstiftung.

2021-11-20T12:08:51+01:00

BAuA-Faktenblatt zeigt: So wichtig ist es, dass Vorgesetzte unterstützen und loben

Nur etwa sechs von zehn abhängig Beschäftigten in Deutschland erhalten häufig Unterstützung von ihrer Führungskraft. Über häufige Anerkennung und Lob durch Vorgesetzte berichtet jeder dritte abhängig Beschäftigte in der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. Doch klare Kommunikation, unterstützende Verhaltensweisen und Respekt können positive Effekte auf die Gesundheit der Beschäftigten haben. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat dazu eine Auswertung der Erwerbstätigenbefragung veröffentlicht.

2021-08-24T15:00:09+02:00
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