Aktuelle Themen2021-01-12T15:43:23+01:00

Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Moderne Arbeitsschutzsysteme wichtiger denn je

Die Covid-19-Pandemie macht klar: Moderne Arbeitsschutzsysteme sind wichtiger denn je, um Krisen jetzt und in Zukunft zu begegnen. Das ist auch das Thema des Welttags für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28. April 2021. Die ILO (International Labour Organization) betont dabei die Bedeutung von Lehren und Erfahrungen aus der Arbeitswelt. Aktuelle Entwicklungen im Arbeitsschutz stehen auf der Agenda des 37. Internationalen A+A Kongresses 2021, der vom 26. – 29. Oktober 2021 startet, parallel zur A+A Weltleitmesse für Sicherheit und Gesundheit in Düsseldorf.

Tag gegen den Lärm: Wenn die Kreissäge aufs Gehör geht

Die Stille der Natur genießen? Menschen, die in der Landwirtschaft oder im Forstbetrieb arbeiten, haben eher Probleme mit der Lautstärke. Darauf weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) zum Internationalen Tages gegen den Lärm am 28. April 2021 hin. Denn: Unheilbare Lärmschwerhörigkeit und Lärmtaubheit nehmen in der so genannten „Grünen Branche“ ständig zu.

Tag der Arbeit: Solidarität als roter Faden

„Solidarität ist Zukunft“ ist das Motto der Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2021. Und Solidarität wird auch der rote Faden für den Livestream des DGB an diesem Tag sein. Wie im letzten Jahr wird es digital ein Programm aus Politik, Kultur-Acts, Talks und Mitmachaktionen geben.

Der 37. Internationale A+A Kongress startet 2021 hybrid

Vom 26. – 29. Oktober 2021 startet der 37. Internationale A+A-Kongress, parallel zur A+A Weltleitmesse für Sicherheit und Gesundheit in Düsseldorf – erstmals als Kongress mit gestreamten hybriden Veranstaltungen. Die Organisation dafür bedeutet eine besondere Herausforderung für die Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Basi: „Die Besucher erwartet ein kompakteres Format, aber mit mehr digitaler Reichweite als die reinen Präsenzkongresse der vergangenen Jahre."

Gefährlicher Sitz-Marathon im Homeoffice

Den ganzen Tag im Homeoffice gesessen? Und dann schlüpft man schnell nach der Arbeit in die Laufschuhe, um dem schlechten Gewissen davonzulaufen. Nach dem Motto: Marathon-Sitzen minus Marathon-Laufen gleich gesund? Wäre es doch so einfach! Expertinnen und Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) weisen allerdings darauf hin: Nach einem langen Tag des Sitzens reicht selbst ein Marathonlauf als Kompensationsstrategie nicht aus.

Rechte und Pflichten der „Heimarbeiter“

Für jeden Arbeitsplatz ist in rechtlicher Hinsicht eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) vorgesehen, bei der auch die psychischen Belastungen beurteilt werden. Dies gilt ebenfalls für das Homeoffice, auch wenn eine Beurteilung, zum Beispiel aufgrund der Pandemiebedingungen, schwieriger ist.

Zuhause: Arbeiten und Leben ausbalancieren

Homeoffice kann anstrengend sein. Eine aktuelle AOK-Befragung besagt unter anderem, dass sich 73,4 Prozent der Menschen, die häufig im Homeoffice arbeiten, in den vergangenen zwölf Monaten erschöpft fühlten. Zum Vergleich: Bei den „Büroarbeitern“ waren es 66 Prozent. Wut und Verärgerung herrschen zuhause offenbar auch eher vor. Die Resultate der Befragung zeigen, wie wichtig es ist, Arbeiten und Leben zuhause auszubalancieren.

Unternehmen: Mehr Engagement für die Gesundheit der Beschäftigten

In der Corona-Zeit ist das konkrete gesellschaftliche Engagement der Unternehmen merklich zurückgegangen. Der gute Wille ist dennoch da. Der Engagement-Indikator ist sogar noch gestiegen. Er kletterte bis November 2020 im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau um elf Prozentpunkte. Das hat eine Befragung von ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) im Stifterverband und der Bertelsmann Stiftung ergeben. Die Unternehmen haben ihr gesundheitliches Engagement gesteigert - vor allem im Hinblick auf die eigenen Beschäftigten.

Branchenregel: Beschichtungsstoffe sicher und gesund herstellen

Für die Herstellung von Beschichtungsstoffen wie Lacke für Fahrzeuge, Farben für Bauten oder Druckfarben für Publikationen werden zahlreiche Stoffe eingesetzt. Die Branchenregel „Herstellung von Beschichtungsstoffen" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) betrachtet Gefährdungen anhand der typischen Tätigkeiten und Arbeitsplätze in der Produktion von Beschichtungsstoffen und erläutert zugleich, mit welchen Schutzmaßnahmen diesen Gefährdungen effektiv begegnet werden kann.

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