Aktuelle Themen2017-05-19T14:26:36+02:00

Aktuelle Informationen zum Umgang mit Covid-19 am Arbeitsplatz

Beschäftigte und Arbeitgeber sind durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und der Lungenerkrankung Covid-19 verunsichert - täglich und teilweise stündlich werden neue Maßnahmen bekannt gegeben. Die Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt, die Angaben werden ständig von Fachleuten der BAuA aktualisiert.

Basi-Geschäftsführer ab 1. April 2020: Dr. Christian Felten

Dr. Christian Felten übernimmt zum 1. April 2020 die Geschäftsführung der Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Bisher leitete er das Kompetenzfeld „Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren & Vision Zero“ der Berufsgenossenschaft (BG) Verkehr. Dort zeichnete er unter anderem verantwortlich für die Ermittlungen und Prävention im Rahmen von Berufskrankheitenverfahren sowie für die Referate „Arbeits- und Verkehrsmedizin“, Arbeitspsychologie und für die Umsetzung der Vision Zero Strategie in der BG Verkehr.

Die A+A, die Basi und der Arbeitsschutz

Ob in der Autowerkstatt oder in der Industriehalle, am Schreibtisch in der Firma oder am Laptop beim Crowdworking: Gesund und sicher zu arbeiten, das streben Menschen überall und jederzeit an. Die Ziele des Arbeitsschutzes haben sich gewandelt und an die heutigen Bedürfnisse angepasst. Wie sich die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) dabei mitentwickelt hat und ebenso der Internationale Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (A+A), dazu äußert sich Basi-Geschäftsführer Bruno Zwingmann im Interview. Im April 2020 übernimmt sein Nachfolger, Dr. Christian Felten dieses Amt.

Die Wurzeln der Basi

Das rasante ökonomische Wachstum in der jungen Bundesrepublik („Wirtschaftswunder") hatte auch negative Folgen: Die Zahl der Arbeitsunfälle stieg auf fast drei Millionen im Jahre 1961. Doch welche betrieblichen und überbetrieblichen Aktivitäten konnten die Arbeitssicherheit erfolgreich verbessern? Und wie sollte die Zu-sammenarbeit der verschiedenen, zuständigen Institutionen aussehen? Die Diskussion über diese Fragen führt dazu, dass am 24. März 1961 im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in Bonn die „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitssicherheit" gegründet wurde.

Basi-Umfrage: Zusammenarbeit der Professionen erwünscht

Wenn es um Arbeitsschutz geht, wollen und müssen Akteure verschiedener Professionen immer häufiger zusammenarbeiten. Oft steht dafür allerdings zu wenig Zeit zur Verfügung. Diese qualitativen Ergebnisse hat die Umfrage „Professionen im Arbeitsschutz“ der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi) in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal ergeben. „Fast 90 Prozent der rund 150 Teilnehmer – also die große Mehrheit – erleben positive Synergieffekte durch Kooperationen.

Diabetesrisiko „Arbeitsplatz“ – besonders gefährdete Berufsgruppen

Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Berufsbildern und Diabeteserkrankungen wurde zum ersten Mal in einer aktuellen Studie aus Schweden untersucht. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass Männer und Frauen aus den Bereichen Berufskraftfahrt, Fabrikarbeit und Reinigungstätigkeit das höchste Risiko für einen Diabetes mellitus Typ 2 haben. Am wenigsten waren Informatiker betroffen.

Umfrage zu „New Work“: Jeder Zweite will Vertrauensarbeitszeit und Recht auf Homeoffice

Die große Mehrheit der Berufstätigen ist offen für moderne Arbeitskonzepte, die auch unter dem Schlagwort „New Work“ zusammengefasst werden. Dazu gehören: Mobiles Arbeiten ohne festen Schreibtisch, flache Hierarchien und Vertrauensarbeitszeit. Neun von zehn (92 Prozent) Befragten einer Umfrage des Digitalverbandes Bitcom stehen New-Work-Konzepten sehr oder eher aufgeschlossen gegenüber – nur sechs Prozent lehnen diese ab.