Aktuelle Themen2021-01-12T15:43:23+01:00

Basi, DGUV und EU-OSHA: Firmen können durch zukunftsweisenden Arbeitsschutz resilient werden

Arbeitsverdichtung vermeiden, die Digitalisierung meistern und Folgen des Klimawandels sowie der Dekarbonisierung bewältigen – das sind nur einige von vielen Herausforderungen, die künftig auf den Arbeitsschutz zukommen. Wie Risiken wissenschaftlich ermittelt werden und was schon jetzt getan wird, um ihnen zu begegnen, darum ging es in der hybriden Veranstaltung „Die Basi im Dialog mit der DGUV und der EU-OSHA“ in Berlin. Rund 490 Teilnehmende beteiligten sich lebhaft an Umfragen und stellten zahlreiche Fragen an Dr. Christian Felten, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), der den Dialog leitete.

Jetzt anmelden für die A+A Expert Talks

Mit den A+A Expert Talks wird die Fachmesse A+A 2023 eine neue Veranstaltungsreihe einführen: In drei Web-Seminaren von etwa einer Stunde bieten die Expert Talks vielseitige Informationen und Lösungsansätze zu den Themen Digitalisierung, Neue Arbeitswelten und Nachhaltigkeit. Der erste Expert Talk startet am 8. Februar 2023 zu Trends und Innovationen in der Exoskelett-Technologie. Zu den Partnern der Expert Talks gehört die Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, deren Expertinnen und Experten am 9. Mai 2023 Wissen zum Thema GDA Gefahrstoff Check vermitteln werden.

Anfang Februar 2023 endet die Corona-Arbeitsschutzverordnung

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat angekündigt, die Corona-Arbeitsschutzverordnung vorzeitig zum 2. Februar 2023 im Rahmen einer Minister-Verordnung aufzuheben. Die besonderen Hygiene-Vorkehrungen hätten, so Heil zur Agentur Reuters, vor allem in den Hochphasen der Pandemie wichtige Dienste geleistet. Durch die zunehmende Immunität in der Bevölkerung gehe die Zahl der Neuerkrankungen nun aber stark zurück.

38. A+A-Kongress 2023: Ideen für nachhaltige Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

Mit dem „Call for Participation“ (CfP) hat die Basi dazu aufgerufen, Ideen für nachhaltige Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit für den anstehenden A+A Kongress einzureichen. Bundesarbeitsarbeitsminister Hubert Heil hebt in seinem Grußwort hervor: „Ein Schwerpunkt des A+A Kongresses 2023 ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltiges Wirtschaften umfasst nicht nur umweltfreundliche Produktionsverfahren, sondern auch soziale Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen. Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind dafür unabdingbar."

Exoskelette: WearRAcon Europe Konferenz erstmals auf der A+A 2023

Ergonomie-Werkzeuge der Zukunft wie Exoskelette sind ein wichtiges Thema beim 38. Internationalen A+A Kongress 2023. Eine bedeutende Konferenz auf diesem Gebiet ist die WearRAcon Europe, die erstmalig vom 25.-26.10.2023 auf der A+A stattfindet. Unter dem Motto „Der Mensch zählt“ steht die A+A 2023 ganz im Zeichen der wichtigsten Trends unserer Zeit: Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Treffen zum Abschluss der europäischen Kampagne für Gesunde Arbeitsplätze 2020/22 

Europäische Arbeitsschutzakteure aus Forschung, Politik und Praxis kamen jetzt zusammen, um den Abschluss der Kampagne der EU-OSHA „Gesunde Arbeitsplätze – Entlasten Dich!“ zu zelebrieren. Die Kampagne zur Prävention arbeitsbedingter Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) wurde in 30 europäischen Ländern durch die Focal Points (FoPs) umgesetzt. Die Basi unterstützte die Kampagne als Medienpartner, Basi-Geschäftsführer Dr. Christian Felten gehörte zu den Gästen der Abschlussveranstaltung. Der Schwerpunkt der Kampagne 2023/25 lautet „Sicher und gesund Arbeiten in Zeiten der Digitalisierung“ .

Präventionsbericht 2022: Krankenkassen engagieren sich wieder mehr für Gesundheitsförderung und Prävention

Die gesetzlichen Krankenkassen haben ihr Engagement für Gesundheitsförderung und Prävention im Jahr 2021 nach den coronabedingten Einschränkungen wieder verstärkt. Mit insgesamt rund 538 Millionen Euro wurden vielfältige Projekte in Lebenswelten, Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sowie individuelle Präventionskurse unterstützt. Der Anstieg der Ausgaben lag nach Kassenangaben bei etwa 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen 16 Millionen Euro, mit denen die Pflegekassen Präventionsaktivitäten in stationären Pflegeeinrichtungen unterstützt haben. Dies geht aus dem aktuellen Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst Bund hervor.

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