Aktuelle Themen2017-05-19T14:26:36+02:00

Tag gegen den Lärm 2019: Wenn Gespräche im Büro unerwünschter Schall werden

Gespräche unter Kollegen und Telefongeklingel: die vielen Geräusche in modernen Großraumbüros senken das Wohlbefinden und bremsen die Produktivität. Das steht für die Verantwortlichen des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) fest. Zum Tag gegen den Lärm am 24. April 2019 machen die Experten darauf aufmerksam: schicke Working Spaces ohne feste Schreibtische und Trennwände sind oft nicht gut raumakustisch geplant. Dadurch hallen Geräusche lange nach oder verbreiten sich durch den gesamten Raum.

Jugend-Preis: DASA-Förderer suchen „Zukunftsmacher“

Die Freunde und Förderer der DASA suchen die „Zukunftsmacher“ von morgen! Jugendliche, die zeigen, was in ihnen steckt und die mutig genug sind, ihre kreativen und innovativen Ideen zu mehr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz „nicht nur zu haben“, sondern auch in Form von Projekten auszuarbeiten und erfolgreich in die Praxis umzusetzen. Der Jugend-Preis der DASA wird am 19. September 2019 in Dortmund verliehen.

Save the Date – für sicheres und gesundes Arbeiten

Neueste Forschungsergebnisse zum sicheren und gesunden Arbeiten verbinden sich beim 36. Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2019 vom 5.-8. November 2019 mit den Praxiserfahrungen der Akteurinnen und Akteure aus Betrieben und Verwaltungen. Der A+A Kongress ist die zentrale Gemeinschaftsveranstaltung des Arbeitsschutzes in Deutschland – parallel zur A+A Fachmesse, dem Weltmarktplatz für Produkte und Dienstleistungen für den persönlichen Schutz, die betriebliche Sicherheit und die Gesundheit am Arbeitsplatz. Jetzt gibt es eine Übersicht über die Schwerpunkte an den vier Veranstaltungstagen.

Weltgesundheitstag 2019: Strategien für kleine Betriebe – gegen den Stress im Job

Am 7. April 2019, dem Weltgesundheitstag, macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) darauf aufmerksam, dass die Gesundheitsversorgung häufig alles andere als ideal ist. Blickt man die Arbeitswelt, dann gilt das auch in Deutschland – vor allem im Hinblick auf den Stress, dem sich die Menschen ausgesetzt sehen. Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern und Kleinunternehmen mit höchstens 49 Beschäftigten sind in dieser Hinsicht nochmals etwas Besonderes. Darauf weist Professor Nico Dragano, Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, im Gespräch mit der Basi hin. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt PragmatiKK untersucht er mit seinem Team, ob eine kostengünstige und dennoch nach wissenschaftlichen Standards entwickelte Lösung zur Stressprävention in diesen Unternehmen funktionieren kann.

Arbeit für alle – Unterstützung für Schwerbehinderte

Anfang des Jahres 1919 schlägt die Geburtsstunde der staatlichen Hauptfürsorgestellen: Der Erste Weltkrieg ist gerade vorbei und eine halbe Million Kriegsbeschädigte und unzählige Kriegswaisen und -witwen brauchen Unterstützung in ihrer Not. Heute – 100 Jahre später – hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) andere gesellschaftliche Aufgaben. Im Basi-Interview erklärt der BIH-Vorsitzende Christoph Beyer die aktuellen Herausforderungen und erläutert, was eine inkludierte Gefährdungsbeurteilung bringt.

Arbeiten 4.0 und Digitalisierung: „Weiterbildung ist das Schlüsselwort“

Die Digitalisierung von Tätigkeiten und Verfahren ("Industrie 4.0") schreitet voran - mit Auswirkungen auf das gesamte Gefüge der Arbeitswelt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat in der vergangenen Legislaturperiode mit der Initiative „Arbeiten 4.0“ wichtige Impulse für die öffentliche Diskussion um Chancen und Risiken der Digitalisierung gesetzt. Mit diesen Themen befasst sich eine zentrale Veranstaltung beim A+A Kongress 2019 am 5. November. Keynote-Sprecher Peer-Oliver Villwock, Leiter der Unterabteilung „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" im BMAS, erklärt im Basi-Interview, wie Voraussetzungen für gute Arbeitsbedingungen aus seiner Sicht gestaltet werden können.

Thesen zur Digitalen Transformation in der Arbeitswelt

„Digitale Transformation in der Arbeitswelt – Herausforderungen für Organisation und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Zwölf Thesen zur Stärkung der Gestaltungsansätze von Sozialpartnern“ – so lautete ein Beitrag von Welf Schröter, Mitbegründer und Leiter des Personennetzwerkes „Forum Soziale Technikgestaltung“ (FST) beim DGB Baden-Württemberg. Schröters Referat zur Basi-Mitgliederversammlung ist exklusiv als Download verfügbar.