Statistiken 2017-05-19T14:26:35+00:00

Statistiken und Datengrundlagen
für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

1. Allgemeine Statistiken Deutschland

1.01 Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ SUGA – Unfallverhütungsbericht Arbeit

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jährlich einen statistischen Bericht zum Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Deutschland, der einen Überblick über den Stand von Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie deren Entwicklungen gibt. Dieser Bericht wird zum Jahresende des auf das Berichtsjahr folgenden Jahres fertiggestellt und ist daher erst zu Beginn des übernächsten Jahres verfügbar.

Der Bericht ist in zwei Teile unterteilt: Zum einen gibt es einen Textteil, der kurze Erläuterungen zum angebotenen statistischen Material enthält und einen Tabellenteil mit weiterführendem Zahlenmaterial. Zur besseren Übersicht sind im Textteil Verweise zu themenverwandten Tabellen im Tabellenteil enthalten.

Jedes Jahr enthält der Bericht darüber hinaus einen Schwerpunkt (außer bei den „ausführlicheren“ Berichten, siehe unten), z. B. einen Wirtschaftszweig, für den die Besonderheiten der Arbeits- und Gesundheitssituation detailliert analysiert werden.

Der SuGA 2015 zeigt die Veränderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz auf. Zudem enthält er Kurzberichte verschiedener Arbeitsschutzakteure wie der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), den Arbeitsschutzbehörden der Länder und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (UVT). Daneben werden die Aktivitäten der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) dargestellt. In diesem Jahr enthält der Bericht zusätzlich einen Beitrag über das in seinen wesentlichen Teilen am 25. Juli 2015 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz). In seinem Schwerpunkt stellt er zudem Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 vor.

 

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1.02 Arbeitswelt im Wandel: Zahlen – Daten – Fakten (2016)

Die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit soll mit diesem jährlich erscheinenden Heft zum Nachschlagen nicht auf Zahlen und Kurven reduziert werden. Doch bieten Zahlen, Daten und Fakten einen schnellen Einstieg in viele Themen: Man erkennt Trends, sieht Schwerpunkte und stellt Zusammenhänge her. Mit „Arbeitswelt im Wandel“ werden in kompakter Weise wichtige Aspekte unserer heutigen Arbeitswelt fokussiert. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin verfolgt damit verschiedene Ziele. Für die Praktiker des Arbeitsschutzes werden Fakten und Entwicklungen kurz und knapp nachgezeichnet. Das hilft bei der schnellen Suche nach überzeugenden Argumenten ebenso wie beim Nachdenken über zukünftige Entwicklungen im eigenen Betrieb. Für die interessierte Öffentlichkeit bietet diese Broschüre viel Wissenswertes über das inzwischen recht weite Feld des Arbeitsschutzes.

 

 

Publikationen

1.03 BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung

Arbeit und Beruf im Wandel, Erwerb und Verwertung beruflicher Qualifikationen

Die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragungen sind telefonische Befragungen von 20.000 Erwerbstätigen, die gemeinsam vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Die Daten werden alle sechs Jahre erhoben.
Ziel der Erhebung ist es, differenzierte repräsentative Informationen über Erwerbstätige und Arbeitsplätze in Deutschland für Forschungsfragen der quantitativen Berufs- und Qualifikationsforschung und der Arbeitsschutzberichterstattung bereit zu stellen. Über das Forschungsdatenzentrum des BIBB (BIBB-FDZ) ist ein Scientific-Use-File der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 zu beziehen. Informationen zum Datenzugang und zu Arbeitshilfen zu dem Datensatz befinden sich auf den Seiten des BIBB-FDZ.

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Auswertungen & Faktenblätter

Die BAUA erstellt Faktenblätter, in denen Ergebnisse der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 kompakt auf zwei DIN-A4-Seiten vorgestellt. Damit geben sie dem interessierten (oder eiligen) Leser einen schnellen und übersichtlichen Einblick in die vielfältigen Themen und Ergebnisse der Befragung.

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Die Grundauswertung der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2012 – Vergleich zur Grundauswertung 2006

Diese Grundauswertung zeigt neben einigen grundlegenden Zahlen in den ersten beiden Kapiteln (Stichprobenbeschreibung und beschreibende arbeitsplatzbezogene Merkmale) die Häufigkeitsverteilungen für körperliche Arbeits- und Umgebungsbedingungen (Kapitel 3), für psychische Arbeitsanforderungen und Fehlanforderungen (Kapitel 4). Auch die Rahmenbedingungen wie Ressourcen, Handlungsspielräume und Kontrollmöglichkeiten (Kapitel 5) werden dargestellt. Das sechste Kapitel widmet sich der Arbeitszufriedenheit und der subjektiven Einschätzung der wirtschaftlichen Situation des Betriebes, in dem der/die Befragte arbeitet, bevor im abschließenden Kapitel 7 die gesundheitlichen Beschwerden betrachtet werden.

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1.04 DGUV-Statistiken für die Praxis

Seit 1969 erscheint das Taschenbuch jährlich (bis 1991 unter dem Titel „Arbeitsunfallstatistik für die Praxis“ und darauffolgend bis 2006 unter der Überschrift „BG-Statistiken für die Praxis“) mit einer Auswahl der wichtigsten Zahlen aus den Statistiken der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Infolge der Fusion zur Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) vom 1. Juni 2007, siehe unten, werden ab dem Berichtsjahr 2007 die Zahlen der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand gemeinsam unter dem Titel „DGUV-Statistiken für die Praxis“ veröffentlicht.

Neben den meldepflichtigen und tödlichen Arbeits-, Wege-, Schul- und Schulwegunfällen sowie den neuen Unfallrenten enthält das Buch ein Verzeichnis aller Berufskrankheiten, die Zahl der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit, der anerkannten Berufskrankheiten, darunter der neuen Berufskrankheitenrenten sowie der Todesfälle auf Grund von Berufskrankheiten.

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1.05 Jahresberichte und Statistiken der Länder

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Baden-Württemberg

Jahresbericht Arbeitsschutz der Gewerbeaufsicht 2014
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Bayern

Jahresbericht der Bayerischen Gewerbeaufsicht 2014
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Berlin

Jahresbericht 2015 der Berliner Arbeitsschutzbehörden
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Brandenburg

Arbeitsschutz Jahresbericht
2014
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Bremen

Jahresbericht der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen
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Hamburg

Statistischer Jahresbericht 2015 des Amtes für Arbeitsschutz
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Hessen

Hessischer Jahresbericht Arbeitsschutz und Produktsicherheit 2015
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Rheinland
-Pfalz

Jahresbericht 2014 Gewerbeaufsicht
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Niedersachsen

Staatliche Gewerbeaufsicht Niedersächsisches
Ministerium für Soziales, Gesundheit und
Gleichstellung/ Niedersächsisches Ministerium
für Umwelt, Energie und
Klimaschutz Jahresbericht 2014
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Mecklenburg Vorpommern

Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern Jahresbericht 2015
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Nordrhein-Westfalen

Die Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen berichtet über ihre Tätigkeit und bietet Daten und Informationen zur Bevölkerung und zu den Erwerbstätigen, zu den Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt sowie zu den arbeitsbedingten Belastungen und Beanspruchungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Gesunde Arbeit NRW 2014
Belastung – Auswirkung – Gestaltung – Bewältigung.
Ergebnisse einer Repräsentativbefragung in NRW.

In diesem Band werden zentrale Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Beschäftigtenbefragung für NRW vorgestellt, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut INFO GmbH aus Berlin im November/Dezember 2013 im Auftrag des nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzes durchgeführt hat.

Diese Form der Beschäftigtenbefragung wird seit 1994 regelmäßig alle vier Jahre durchgeführt. Aktuell sind die Ergebnisse der fünften Befragung veröffentlicht: Mehr dazu

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1.06 Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Indikatoren

Qualität der Arbeit Arbeitssicherheit und Gleichstellung

Tödliche Arbeitsunfälle, Nicht-tödliche Arbeitsunfälle, Körperliche Belastungen am Arbeitsplatz, Stress am Arbeitsplatz, Teilhabe von Frauen am Erwerbsleben, Erwerbsbeteiligung von Frauen nach Berufen, Frauen in Führungs­positionen, Gender Pay Gap

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1.07 IAB Betriebspanel

Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung.

Jährlich werden von Ende Juni bis Oktober bundesweit knapp 16.000 Betriebe aller Wirtschaftszweige und Größenklassen befragt. Die Befragung wird in persönlich-mündlichen Interviews von TNS Infratest Sozialforschung, München im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt. Diese repräsentative Betriebsbefragung umfasst ein breites Fragenspektrum zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen, die in verschiedenen Forschungsprojekten untersucht werden, zum Beispiel auch zur Personalpolitik.

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1.08  IFaA Trendbarometer Arbeitswelt

Das ifaa-Trendbarometer »Arbeitswelt« gibt Auskunft über die Bedeutung von Themen der Arbeits- und Betriebsorganisation sowie der Arbeitswissenschaft.

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1.09 DGB Index Gute Arbeit

Grundlage für die Berechnung des Index ist eine repräsentative Umfrage unter den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland. Den Kern des dabei zum Einsatz kommenden Fragebogens bilden die 42 Fragen, die zur Ermittlung des DGB-Index Gute Arbeit herangezogen werden.

Daneben werden eine Reihe weiterer arbeitswissenschaftlich relevanter Fragen gestellt, die z. T. jährlich neu in die Erhebung aufgenommen werden und nicht in die Indexberechnung einfließen. Um die Ergebnisse differenziert auswerten zu können, werden schließlich Fragen zu den soziodemographischen Merkmalen der Beschäftigten erhoben werden (Alter, Geschlecht, Einkommen etc.).

Die 42 indexbildenden Fragen folgen einem spezifischen Befragungsprinzip. Sie erfassen einerseits die Intensität von Anforderungen und das Vorhandensein von Ressourcen.

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1.10 Sozio-ökonomisches Panel (SOEP)

Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung, die bereits seit 30 Jahren läuft. Im Auftrag des DIW Berlin werden zurzeit jedes Jahr in Deutschland etwa 30.000 Befragte in fast 11.000 Haushalten von TNS Infratest Sozialforschung befragt. Die Daten geben Auskunft zu Fragen über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Weil jedes Jahr die gleichen Personen befragt werden, können langfristige soziale und gesellschaftliche Trends besonders gut verfolgt werden.

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