Willkommen zum A+A Kongress 2019
vom 5.-8. November 2019 in Düsseldorf!

Neueste Forschungsergebnisse zum sicheren und gesunden Arbeiten verbinden sich beim 36. Internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2019 mit den Praxiserfahrungen der Akteurinnen und Akteure aus Betrieben und Verwaltungen.

Der A+A Kongress ist die zentrale Gemeinschaftsveranstaltung des Arbeitsschutzes in Deutschland – parallel zur A+A Fachmesse, dem Weltmarktplatz für Produkte und Dienstleistungen für persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.

Seien Sie dabei, wenn Expertinnen und Experten beim A+A Kongress 2019 über aktuelle Lösungen für die Herausforderungen durch neue Arbeitssituationen informieren – und sich die Praktikerinnen und Praktiker austauschen!

Auf dem Kongressplakat der Basi, Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, finden Sie eine Übersicht über die Schwerpunkte an den vier Veranstaltungstagen.

Mehr als 5.000 Kongressbesucher werden vom 5.-8. November 2019 zum A+A Kongress im CCD Congress Center Düsseldorf Süd erwartet. Rund 40 Veranstaltungsreihen bieten ein Forum für die Diskussion über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und deren praktische Umsetzung sowie für einen intensiven Austausch von Politik und Wirtschaft. Neue Formate wie Praxis Interaktiv halten zusätzliche Möglichkeiten bereit, ins Gespräch zu kommen. Extra – nicht nur für Professionals, sondern auch für Hochschullehrende, Studierende und Auszubildende: der „Fokus Professionen“ mit dem ersten „Prevention Slam“.

Im Juli/August 2019 steht das gesamte Kongressprogramm online und als Printprodukt zur Verfügung. Wenn Sie ein Druckexemplar des Kongressprogramms erhalten möchten, schreiben Sie bitte an Kongress2019.

Aktuelle Informationen zum A+A Kongress 2019 erhalten Sie mit dem Basi-Newsletter.

Praxis Interaktiv

Was benötigen die Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für ihre täglichen Herausforderungen? Welche hilfreichen Neuigkeiten aus Forschung, Politik oder aktuell laufenden Projekten gibt es – für die Beurteilung der Arbeitsbedingungen, für Arbeitsstätten 4.0 oder zu Gesundheit und Psyche? Diese Fragen und der Austausch mit Expertinnen und Experten stehen im Mittelpunkt der neuen Reihe „Praxis Interaktiv“ mit vier Veranstaltungen am 6./7. November 2019.

Fokus Professionen

Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit sind ein dynamisch wachsendes Beschäftigungsfeld mit einer großen Vielfalt von Professionen. Unternehmen müssen sich verstärkt um die Themen Prävention und Gesundheitsförderung kümmern, um für neue Beschäftigte attraktiv zu sein. Diese aktuelle Entwicklung steht beim A+A Kongress 2019 im Mittelpunkt, wenn es am 8. November 2019 um das Thema „Im Fokus: Professionen für Arbeit und Gesundheit – Ausbildung, Fortbildung und Zusammenarbeit“ geht. Neben Fragen der Ausbildung und der Diskussion der jeweiligen Stärken der Professionen geht es um Kooperationsmöglichkeiten und – Notwendigkeiten. Angesprochen sind Professionals, Hochschullehrende und Studierende sowie Auszubildende. Sie erleben den ersten „Prevention Slam“ in der Tradition eine Science Slam.

News

Welcher Termin beim A+A Kongress 2019 gehört auf jeden Fall in den persönlichen Kalender? Wann kann ich welche Expertinnen und Experten hören oder sprechen? Bleiben Sie auf dem Laufenden zu allen Neuigkeiten rund um den A+A Kongress 2019 – mit dem Basi-Newsletter.

Aktuelle Informationen zur A+A 2019 gibt es unter www.AplusA.de

Gute Arbeit – Den Wandel der Arbeitswelt gestalten

Grußwort des Bundesministers Hubertus Heil für den Call for Papers

Wir befinden uns mitten in einer technologischen Revolution: Durch die Digitalisierung verändern sich Produktionsbedingungen und Arbeitsabläufe in rasantem Tempo und stellen die Beschäftigten vor neue Anforderungen. Die gute Nachricht ist: Neue Formen der Arbeitsorganisation eröffnen Chancen für bessere, gesündere und weniger belastende Arbeit sowie für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Chancen wollen wir im Sinne guter Arbeit nutzen.

Gleichzeitig müssen wir die Risiken, die die Digitalisierung birgt, im Blick haben. So darf die Flexibilisierung nicht einseitig zulasten der Beschäftigten gehen. Ständige Verfügbarkeit und damit einhergehend eine starke Entgrenzung der Arbeit, aber auch neue Geschäftsmodelle, versteckte Rationalisierung oder die Gefahr des Datenmissbrauchs erfordern neue Schutzmechanismen in der Arbeitswelt.

Wir können den technischen Wandel nicht aufhalten, aber wir können Sicherheit im Wandel geben. Dazu sind Weiterbildung und Qualifikation der Schlüssel. Wir haben deshalb eine Qualifizierungsoffensive „Wissen und Sicherheit für den Wandel“ gestartet, die einen Impuls für die nationale Weiterbildungsstrategie der Bundesregierung liefert. Wir werden die berufliche Qualifizierung von Beschäftigten stärken, indem allen Beschäftigten künftig der Zugang zu und die Förderung von Qualifizierung ermöglicht wird. Darüber hinaus werden wir flexible Arbeitsformen besser absichern und denjenigen, die sich weiterqualifizieren, mit einem besseren Schutz und mehr Möglichkeiten ausstatten. Mit all diesen Maßnahmen werden wir den Strukturwandel der Arbeit aktiv gestalten, die Chancen der neuen Zeit nutzen und gleichzeitig Schutz bieten für die Unsicherheiten, die der Wandel mit sich bringt.

Darüber hinaus ist mir wichtig, dass wir angesichts der neuen Herausforderun-gen nicht die „klassischen“ Belastungen vernachlässigen. So ist nach wie vor etwa jede/r achte Erwerbstätige bei der Arbeit häufig Staub, Rauch, Gasen oder Dämpfen ausgesetzt. Im Dienstleistungsbereich gibt es eine vergleichsweise große Anzahl überwiegend stehender Tätigkeiten und eine häufig ungünstige Lage der Arbeitszeiten. Häufig sind physische und psychische Belastungen aus der Arbeitsumgebung und -organisation gar nicht voneinander zu trennen.

Auch hinsichtlich dieser Risiken brauchen wir einen zeitgemäßen und effizienten Arbeitsschutz. Einen guten und bewährten Rahmen bietet die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie, die 2019 in eine neue Fünf-Jahres-Periode startet. Die Wirksamkeit dieser Arbeitsschutzstrategie kann im Zusammenwirken mit den anderen Präventionsträgern, der Krankenversicherung und der Rentenversicherung weiter gesteigert werden. So sieht es auch das Präventionsgesetz vor.

In einer globalisierten Welt müssen wir zudem über den eigenen Tellerrand blicken und auch international Verantwortung in Sachen Arbeitsschutz übernehmen. Deshalb führen wir die Initiative „Gute Arbeit weltweit“ fort und fördern gezielt Projekte zum Arbeitsschutz – zum Beispiel den Aufbau von Arbeitsinspektionen oder Unfallversicherungen. Nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch als Verbraucherinnen und Verbraucher geht uns der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der gesamten Lieferkette etwas an.

Klassische Belastungen nicht aus dem Blick zu verlieren und gleichzeitig neue Technologien und Arbeitsformen zu analysieren, zu verstehen und gestaltbar zu machen, das sind immense Herausforderungen für einen modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir nur gemeinsam Antworten finden können.

Deshalb freue ich mich sehr, dass der A+A-Kongress alle zwei Jahre als das große, nationale und internationale Forum für Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und Ergonomie Gelegenheit bietet, miteinander zu diskutieren, wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen und gute Beispiele aus der Praxis kennenzulernen.

Ich lade Sie herzlich ein, auch im Jahr 2019 nach Düsseldorf zu kommen und sich mit guten und kreativen Ideen und Konzepten einzubringen!