Der 37. Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin der A+A 2021 ist bereit für alle Ihre Themen!

Hier gelangen Sie zum Call for Participation.

Ist Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Ihr professionelles Thema z. B. im Unternehmen, in der Unfallversicherung, in Behörden, Wissenschaft, nationalen und internationalen Organisationen? Haben Sie interessante Ideen, Forschungsergebnisse, Konzepte, praktische Lösungen oder auch Umsetzungsmöglichkeiten gesetzlicher Vorgaben für wichtige Themen des Arbeitsschutzes entwickelt, die Sie vorstellen möchten? Sind Sie Spezialist*in in Training und Schulung für sicheres Arbeiten? Denken Sie möglicherweise als Entscheider*in in Wirtschaft und Politik oder Forscher*in über Strategien für die Zukunft sicherer und gesunder Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung und der Pandemie nach? Beraten Sie Unternehmen zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit? Oder sind Sie betriebliche Interessenvertreter*in oder Vertreter*in einer nationalen oder internationalen Sozialpartner-Organisation oder Selbstverwaltung?

Grußwort von Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales,
für den „Call for Participation“ des A+A Kongresses 2021

Wir erleben seit Beginn der Corona-Pandemie eine neue Aufmerksamkeit für das Thema Arbeitsschutz. Es steht nicht nur im Mittelpunkt beim kommenden A+A-Kongress 2021. Gesunde und sichere Arbeit ist zu einer der Kernfragen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie geworden.
Die Bundesregierung hat, zusammen mit allen verantwortlichen Stellen, schnell und entschlossen gehandelt. Mit dem Arbeitsschutzstandard und der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel haben wir rasch verbindliche Richtlinien für den Umgang mit der Infektionskrankheit am Arbeitsplatz geschaffen. Doch nicht zuletzt durch die Vielzahl der Corona-Fälle in der Fleischindustrie wurde deutlich, dass wir mehr für einen wirksamen Arbeitsschutz tun müssen. Mit dem Entwurf des Arbeitsschutzkontrollgesetzes legen wir die Grundlage für mehr unternehmerische Verantwortung, schaffen bundesweit einheitliche Maßstäbe für die Kontrollen der Arbeitsschutzaufsicht der Länder und erhöhen die Anzahl der besichtigten Betriebe deutlich. In Betrieben mit besonderem Gefährdungspotenzial sollen Schwerpunkte gesetzt werden. Darüber hinaus wird das Bundesministerium für Arbeit und Soziales künftig auch in außergewöhnlichen Notlagen – wie der aktuellen Pandemie – zeitlich befristet besondere Arbeitsschutzanforderungen festlegen können.

Die Herausforderungen der Corona-Pandemie lassen sich aber nicht von der Politik alleine bewältigen. Wir brauchen dazu die Unterstützung von Expertinnen und Experten sowie Praktikern aus Wissenschaft, Betrieben und Institutionen: Deshalb lade ich Sie mit diesem „Call for Participation“ herzlich ein, Ihre Ideen bei der Gestaltung des A+A-Kongresses 2021 einzubringen. Teilen Sie Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, Ihre praktischen Erfahrungen oder Ihre strategischen Überlegungen mit den Kolleginnen und Kollegen. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern, die jetzt und in den kommenden Jahren auf den Arbeitsschutz zukommen.

  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte
  • Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner
  • Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger und der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung
  • Unternehmer, Betriebsleitungen, Personalverantwortliche
  • Entscheider in Wirtschaft und Politik
  • HSE Manager und Einkäufer
  • Experten und Entscheider nationaler und internationaler Institutionen und Verbände
  • Selbstverwaltung der Sozialversicherungen
  • Ergonomie-Fachleute
  • Fachleute der Arbeits- und Organisationspsychologie, Fachleute der betrieblichen Gesundheitsförderung, Fachleute der Integration und Inklusion, Trainerinnen und Trainer, Weiterbildner
  • Fachleute des betrieblichen Brandschutzes
  • Fachleute des betrieblichen Umweltschutzes
  • Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Expertise in Ergonomie, Arbeits- und Umweltmedizin, Arbeitspsychologie, Sicherheitswissenschaft)

Prävention von COVID-19

Die weitere Entwicklung der COVID-19 Pandemie kann von niemandem abgeschätzt werden. Deshalb werden bei der Planung des A+A Kongressprogramms 2021 verschiedene Szenarien zugrunde gelegt.

Bei einer Präsenzveranstaltung im CCD werden selbstverständlich alle erforderlichen Gesundheitsvorkehrungen, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten. Dies beinhaltet sowohl Maßnahmen zum Personenzahl- und Flächenmanagement als auch hygienische, technische und organisatorische Maßnahmen, die die Landesregierung NRW für den Betrieb von Kongressen und Messen aufgestellt hat.

Sollte es sich abzeichnen, dass eine Präsenzveranstaltung im Oktober 2021 nicht durchführbar ist, wird die Basi-Geschäftsstelle die eingegangenen Beitragsvorschläge prüfen und in Abstimmung mit den Einsendern nach Möglichkeit in alternative digitale Veranstaltungsformate umwandeln.