Geändertes Infektionsschutzgesetz: Überblick zu Regeln am Arbeitsplatz

Bundestag und Bundesrat haben zugestimmt, dass das Infektionsschutzgesetz geändert wird. Das bedeutet: Die 3G-Regel für die Arbeitswelt tritt in Kraft. Es bedeutet, dass nur derjenige einen Betrieb betreten darf, der entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell getestet ist. Insgesamt gelten nun bundeseinheitlich verschärfte Regeln für das Arbeitsleben. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie der BUND-Verlag bieten eine aktualisierte Übersicht über die Regelungen.

2021-11-22T17:04:50+01:00

Gefährdungsbeurteilung – mehr als eine gesetzliche Forderung

Die Gefährdungsbeurteilung gehört zu den wesentlichen Neuerungen des Arbeitsschutzgesetzes, das vor 25 Jahren in Kraft trat. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist sie das zentrale Instrument, um auf Grundlage einer Beurteilung der Arbeitsbedingungen wirksame und präventive Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten abzuleiten. Die BAuA präsentiert Forschungsergebnisse und Handlungshilfen, die Wege zu einer erfolgreichen Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung weisen.

2021-09-01T13:31:42+02:00

Neu versichert im Homeoffice

Für Menschen, die mobil arbeiten, gilt jetzt ein erweiterter Unfallversicherungsschutz. Das bringt das Betriebsrätemodernisierungsgesetz mit sich, das in Kraft getreten ist. Bislang galt laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bereits: Beschäftigte stehen bei mobiler Arbeit - zum Beispiel im Homeoffice - unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

2021-07-20T13:19:49+02:00

Mit neuer DGUV-Vorschrift möglichen Überfällen vorbeugen

Ob Sparkasse oder Spielhalle, Supermarkt oder Stadtbad - für alle könnte künftig die neue Muster-Unfallverhütungsvorschrift „Überfallprävention“ der gesetzlichen Unfallversicherung gelten. Die Vorschrift 25 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ersetzt die bisherigen Vorschriften 25 und 26 „Kassen“ sowie die Vorschrift 20 „Spielhallen, Spielcasinos und Automatensäle von Spielbanken“. Zum ersten Mal werden auch Verkaufsstellen – vom Kiosk bis zum Großhandelsmarkt – sowie Kassen und Zahlstellen der Kommunen, Länder und des Bundes einbezogen.

2021-06-07T09:58:48+02:00

Branchenregel hilft beim sicheren Umgang mit Fahrmischer und Betonpumpen

Zeitdruck und Stress sind vorprogrammiert, wenn auf Baustellen mit frischem Beton gearbeitet wird. Oft ändern sich auch die Bedingungen, Gewerke und Ansprechpartner vor Ort. Wie alle beim Betonieren beteiligten Personen sicher arbeiten und dabei gesund bleiben, das kann in der Branchenregel "Betonindustrie Teil 3: Betrieb von Betonpumpen und Fahrmischern" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) nachgelesen werden.

2021-06-07T09:58:22+02:00

Rechte und Pflichten der „Heimarbeiter“

Für jeden Arbeitsplatz ist in rechtlicher Hinsicht eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung) vorgesehen, bei der auch die psychischen Belastungen beurteilt werden. Dies gilt ebenfalls für das Homeoffice, auch wenn eine Beurteilung, zum Beispiel aufgrund der Pandemiebedingungen, schwieriger ist.

2021-08-31T12:23:38+02:00

Branchenregel: Beschichtungsstoffe sicher und gesund herstellen

Für die Herstellung von Beschichtungsstoffen wie Lacke für Fahrzeuge, Farben für Bauten oder Druckfarben für Publikationen werden zahlreiche Stoffe eingesetzt. Die Branchenregel „Herstellung von Beschichtungsstoffen" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) betrachtet Gefährdungen anhand der typischen Tätigkeiten und Arbeitsplätze in der Produktion von Beschichtungsstoffen und erläutert zugleich, mit welchen Schutzmaßnahmen diesen Gefährdungen effektiv begegnet werden kann.

2021-04-16T16:57:05+02:00

Berufskrankheitenrecht: Das ist neu ab 2021

Im Recht der Berufskrankheiten gibt es eine Reihe von Änderungen im Jahr 2021, darauf weisen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Dazu zählt etwa der Wegfall des Unterlassungszwangs. Genauer gesagt: Bislang können einige Berufskrankheiten – darunter insbesondere Hauterkrankungen – nur anerkannt werden, wenn die Betroffenen die Tätigkeit aufgeben, die zu der Erkrankung geführt hat. Diese Voraussetzung zur Anerkennung der Krankheitsbilder als Berufskrankheiten fällt nun weg. Vorhandene Präventionsangebote werden nun ausgebaut. Die Basi zeigt Ihnen, wo Sie die wichtigsten Neuheiten durch die Weiterentwicklung des Berufskrankheitenrechts finden.

2021-01-11T17:56:26+01:00
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