Start des Calls for Participation zur A+A 2023
Internationaler Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Basi ruft mit Ihrem „Call for Participation“ alle nationalen und internationalen, Expertinnen und Experten, Akteure aus Wirtschaft und Politik, Praktiker und Praktikerinnen in Unternehmen und Institutionen und ihre Netzwerke dazu auf, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit auf dem A+A Kongress im Oktober 2023 proaktiv mitzugestalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Dieser „Call for Participation“ ist in fünf Kernthemen gegliedert, so dass für jeden möglichen Beitrag mindestens ein Themenfeld zu Verfügung steht. Dazu kann man ein Format wählen, in dem man seinen Beitrag optimal unterbringen kann.

Der Kongress ist als Präsenzkongress mit digitaler Verlängerung ausgewählter Veranstaltungen geplant, um die Reichweite zu erhöhen. Für Referentinnen und Referenten besteht die Möglichkeit ggf. auch virtuell vorzutragen, wenn keine andere Reisemöglichkeit besteht. Nähere Einzelheiten werden mit der weiteren Kongressplanung ab 2023 bekanntgegeben.

Prävention von COVID-19

Der 38. Kongress findet zwar erst im Oktober 2023 statt, doch selbstverständlich werden bei der A+A 2023 alle Gesundheitsvorkehrungen, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten, sollte dies wieder erforderlich werden. Dies beinhaltet sowohl Maßnahmen zum Personenzahl- und Flächenmanagement als auch hygienische, technische und organisatorische Maßnahmen, die die Landesregierung NRW für den Betrieb von Kongressen und Messen aufgestellt hat. Bei den Hygiene- und Infektionsschutzstandards handelt es sich um einen aktuellen Stand, der stetig je nach Entwicklung und geänderten gesetzlichen Vorgaben angepasst wird.

Grusswort Hubertus Heil,
Bundesminster für Arbeit und Soziales

Grußwort für die Broschüre zum „Call for Participation“ für den A+A-Kongress 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bewusstsein für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist rasant gewachsen – nicht zuletzt durch die Pandemie. Gleichzeitig hat Corona auch in der Arbeitswelt zu einem Digitalisierungsschub geführt. So ist beispielsweise das mobile Arbeiten für viele Beschäf-tigte zum Alltag geworden. Noch lässt sich nicht absehen, wie sehr sich die Arbeitswelt in Folge der Pandemie dauerhaft verändern wird. Doch so viel ist sicher: Das Rad wird sich nicht zurückdrehen.

Zur Pandemie kommen weitere aktuelle Herausforderungen hinzu. Die Energieknappheit in Folge des Angriffskriegs gegen die Ukraine macht verstärktes Energiesparen notwen-dig, privat wie am Arbeitsplatz. Das hat Auswirkungen auch auf den Arbeitsschutz. Last but not least: Auch der Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft bleibt ein wichtiges Thema: Klimawandel, Dekarbonisierung und neue Technologien wie künstliche Intelligenz erfordern ein Umdenken. Deshalb haben wir im Bundesministerium für Arbeit und Sozia¬les im Rahmen des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) einen umfangrei-chen Beteiligungsprozess mit relevanten Partnern gestartet. Wir wollen konkrete Antwor¬ten finden, die für die betriebliche Praxis Orientierung geben.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen A + A Kongresses 2023 ist die Nachhaltigkeit. Nachhaltiges Wirtschaften umfasst nicht nur umweltfreundliche Produktionsverfahren, sondern auch soziale Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen. Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind dafür unabdingbar.
Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt meistern. Dazu brauchen wir die Unterstützung von Ihnen allen, den Expertinnen und Experten aus Betrieben, Institutionen, Wissenschaft und der Sozialpartner. Der A+A Kongress 2023 der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ist dafür eine einzigartige Plattform. Ich lade Sie herzlich ein, die Fülle Ihrer Ideen, Ihr Fachwissen und vor allem Ihre Lust an positiver Veränderung aktiv einzubringen und gemeinsam mit anderen die Zukunft der Arbeit mitzugestalten.
Ihr
Hubertus Heil, MdB
Bundesminister für Arbeit und Soziales