Prävention von biologischen, chemischen und physikalischen Einwirkungen

Menschen können am Arbeitsplatz biologischen Gefahren (z. B. Biostoffen), gefährlichen Chemikalien und physikalischen Einwirkungen
(z. B. Strahlung) ausgesetzt sein. Das kann zu schweren Erkrankungen führen.

Welche Präventionsmaßnahmen und Schutzkonzepte sind dazu geeignet, negative Einwirkungen auf die Gesundheit von Beschäftigten zu vermeiden? Wie kann man dazu die gesetzlichen Vorgaben und das Technische Regelwerk umsetzen? Wie ist bei Berufskrankheiten vorzugehen? Stellen Sie allen Expertinnen und Experten Ihre Konzepte und Erfahrungen in einem großen Forum vor.

Themenstichworte in dieser Kategorie sind zum Beispiel:

Generell müssen Beschäftigte, die Tätigkeiten mit Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilzen, mit Viren, Parasiten oder auch Zellkulturen am Arbeitsplatz ausführen oder in Berührung kommen, bei ihrer Tätigkeit besonders geschützt werden. Wie soll eine zielführende Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Biostoffen aussehen? Welche Grenzwertkonzepte gibt es? Wie sieht die Umsetzung der Biostoffverordnung aus? Wie ergänzen sich Regelwerk und Normung? Aktuell wurde mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard ein betriebliches Maßnahmen-Konzept zum Infektionsschutz vorgelegt.

Mit welchen neuen Konzepten und Regelungen können wir biologischen Gefährdungen begegnen?

Gesundheitsschädliche Stoffe können durch Inhalation, Hautkontakt oder über den Mund aufgenommen werden. Die Gefahr liegt dabei zum einen in den Eigenschaften des Stoffes, aber auch in der Dauer und Höhe der Exposition.

Wie kann ein sicherer Umgang im Betrieb mit Gefahrstoffen erreicht werden? Wie kann der Stand der Technik bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen sichergestellt werden? Welche Entwicklungen gibt es im Technischen Regelwerk und der Umsetzung (z.B. anhand von Beispielen)?

In der Prävention und der Gefährdungsbeurteilung nehmen die physikalischen Einwirkungen einen großen Raum ein, weil sie während der Arbeit besonders breit gefächert auftreten. Das erstreckt sich von Belastung am Arbeitsplatz durch Lärm, durch elektromagnetische Felder bis hin zur ultravioletten oder ionisierenden Strahlung.

UV-Strahlung im Freien hat sich in den letzten Jahren durch den Ozonabbau in der Atmosphäre verstärkt. Die natürliche UV-Strahlung der Sonne hat ein ähnlich krebserzeugendes Potenzial wie Asbest und Tabakrauch. Grundsätzlich unterscheiden sich die Empfehlungen für die Allgemeinbevölkerung nicht von den Schutzmaßnahmen, die für Arbeitnehmende im Freien zutreffend sind. Allerdings halten sich Beschäftigte bestimmter Branchen berufsbedingt häufiger im Freien auf und sind somit der Sonnenstrahlung intensiver ausgesetzt.

Lärmschwerhörigkeit gehört immer noch in hoher Zahl zu den Fällen von Berufskrankheiten. Wie sind also die physikalischen Einwirkungen in der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen? Mit welchen Schutzkonzepten kann allen physikalischen Einwirkungen effektiv begegnet werden?