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Das Licht, das in unser Auge fällt, ist zum Sehen unerlässlich. Lange wurde angenommen, dass dies die einzige Funktion unseres Auges wäre. Vor einigen Jahren entdeckten Forscher einen neuen Rezeptor im Auge. Das Licht, das darauf trifft, löst die sogenannten nichtvisuellen Lichtwirkungen aus. Zu diesen Wirkungen gehören u.a. der biologische Rhythmus, die Schlafqualität und das Wohlbefinden. Jedes Licht, egal ob natürlich oder künstlich erzeugt, hat visuelle und nichtvisuelle Wirkungen und ist somit bedeutsam für unsere Gesundheit. Mit modernen Beleuchtungsanlagen können bereits heute die nichtvisuellen Wirkungen von Licht berücksichtigt werden. Die positiven sollen genutzt, die negativen reduziert oder möglichst ganz vermieden werden.
Am Praxistag werden biologische sowie lichttechnische Grundlagen vermittelt, der Standpunkt des Arbeitsschutzes vorgestellt und erste Anwendungsbeispiele für Arbeit und Freizeit gezeigt. Eine Führung durch das Praxisfeld Beleuchtung des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) rundet den Praxistag ab.

Inhalt:
• Beleuchtung „früher“
• Wissenschaftliche Hintergründe zu nichtvisuellen Lichtwirkungen
• DGUV-I 215-220 „Nichtvisuelle Wirkungen von Licht auf den Menschen“
• Praxisbeispiele Kunstlicht
• Praxisbeispiele Tageslicht
• Tipps für die Freizeit
• Besuch des Praxisfelds Beleuchtung

Leitung: Dr. Hanna Zieschang, Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV // Referenten: Frank Breuer (IAG), Dr. Sylvia Hubalek (BG ETEM), Dr. Hanna Zieschang (IAG)

Hier können Sie sich für die Veranstaltung “Praxistag Prävention: Mensch und Licht – nichtvisuelle LichtwirkungenPraxistag Prävention: Mensch und Licht – nichtvisuelle Lichtwirkungen” anmelden.