Extra-aurale Lärmwirkungen bei der Arbeit
23. November 2016, 13:00 - 16:00
Unerwünschte Schalleinwirkungen am Arbeitsplatz können das Gehör schädigen und unabhängig davon auch extra-aurale Wirkungen verursachen, die schließlich die Gesundheit, die Leistung oder die Sicherheit von Beschäftigten beeinträchtigen. Unter der Bezeichnung extra-aurale Wirkungen werden alle Wirkungen zusammengefasst, die nicht das Gehör betreffen. Dies sind beispielsweise Belästigung, Beeinträchtigungen der Konzentrationsfähigkeit oder auch Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Extra-aurale Wirkungen können bereits bei Schalldruckpegeln auftreten, die weit unterhalb eines gehörgefährdenden Pegels liegen. Sie treten aber auch bei hohen Pegeln auf. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über extra-aurale Lärmwirkungen am Arbeitsplatz und informiert über Beurteilungsmethoden, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Gestaltungsansätze aus dem Dienstleistungsbereich.
Themen:
- Überblick über mögliche extra-aurale Lärmwirkungen am Arbeitsplatz
- Exemplarische Darstellung von thematisch relevanten Studienergebnissen
- Relevante Beurteilungsgrößen zur Beschreibung der Lärmimmission und -exposition
- Verordnungen und technische Regeln zum Schutz der Beschäftigten
- Gestaltungsoptionen
Weitere Informationen zur Veranstaltung: Extra-aurale Lärmwirkungen bei der Arbeit