Statistiken und Datengrundlagen
für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

2. Gesundheitsberichterstattung

2.1 Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE)

Wie viele Menschen in Deutschland leiden an Rückenschmerzen und fehlen deswegen bei der Arbeit? Haben Schulanfänger einen ausreichenden Impfschutz gegen Polio, Tetanus und Diphtherie? Welche Personengruppen leiden besonders häufig an lebensmittelbedingten Erkrankungen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE), deren inhaltliche Federführung beim Robert Koch-Institut liegt. Sie berichtet über wichtige Aspekte der Gesundheit und des Gesundheitswesens. Damit bildet sie eine datenbasierte Grundlage für politische Entscheidungen. Darüber hinaus dient die GBE der Erfolgskontrolle durchgeführter Maßnahmen und trägt zur Entwicklung und Evaluierung von Gesundheitszielen bei.Gesundheit in Deutschland 2015

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Die Gesundheitsberichterstattung des Bundes wird gemeinsam getragen vom Robert-Koch-Institut (RKI) und DESTATIS.

Gesundheit in Deutschland 2015 

Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)

  • Wie gesund sind die Menschen in Deutschland?
  • Welche Faktoren beeinflussen unsere Gesundheit?
  • Sozioökonomischer Status und Gesundheit – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
  • Welche Gesundheitsleistungen werden in Anspruch genommen?
  • Teilnahme an verhaltenspräventiven Maßnahmen – Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1)
  • Faktenblätter
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2.2 Präventionsbericht der GKV

Die Leistungen der Krankenkassen in der primären Prävention und der betrieblichen Gesundheitsförderung werden jährlich in einem Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung und des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) dokumentiert. Der Präventionsbericht schafft bundesweit Transparenz über die Inanspruchnahme von primärpräventiven Kursangeboten der Krankenkassen, zu den Aktivitäten der GKV in der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie in nichtbetrieblichen Lebenswelten wie Schulen und Gemeinden.

PRÄVENTIONSBERICHT 2015
Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung: Primärprävention und betriebliche Gesundheitsförderung, Berichtsjahr 2014

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2.3 AOK

Fehlzeiten-Report: Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft

Der Fehlzeiten-Report, der vom WIdO, der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik herausgegeben wird, liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen wird detailliert beleuchtet. Aktuelle Befunde und Bewertungen zu den Gründen und Mustern von Fehlzeiten in Betrieben werden vorgestellt.

Daneben wird in einer Reihe von Einzelbeiträgen verschiedener Autoren aus Wissenschaft und Praxis ein aktuelles Schwerpunktthema aus dem Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements behandelt.

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2.4 Barmer GEK

Der BARMER GEK Gesundheitsreport 2015

analysiert umfassend das Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Die bundesweit ermittelten Ergebnisse beruhen auf Daten der BARMER GEK zu insgesamt 3,6 Millionen Erwerbspersonen. Somit konnten bei den Berechnungen die Daten zu etwa 11,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland berücksichtigt werden. Schwerpunktthema des diesjährigen Gesundheitsreports ist der Demografische Wandel und dessen Auswirkungen auf die Unternehmen.

Weitere bundesweite Ergebnisse sowie regionale Auswertungen sind in den 16 Länderreporten veröffentlicht, die heruntergeladen werden können.

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2.5 BKK Dachverband

BKK Gesundheitsreport 2015
Zahlen, Daten, Fakten – mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis

Der BKK Gesundheitsreport 2015 gibt das Krankheitsgeschehen von insgesamt 9,1 Millionen BKK Versicherten wieder. Mit umfangreichen Analysen zum Arbeitsunfähigkeitsgeschehen, zur ambulanten und stationären Versorgung sowie zur Arzneimittelversorgung bietet der Report wertvolle Informationen aus allen Blickwinkeln moderner Gesundheitsversorgung. Neben Langzeitentwicklungen im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen werden u.a. Krankheitsarten, Einzeldiagnosen, Arzneimittelverordnungen sowie bundesweite und landesspezifische Vergleichswerte näher beleuchtet. Zusätzlich werden detaillierte Analysen für verschiedene Indikatoren wie Alter, Geschlecht, sozialer Lage und Wirtschaftsgruppen berichtet.

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BKK Gesundheitsatlas 2015
Gesundheit in Regionen – Blickpunkt Psyche

Der BKK Gesundheitsatlas 2015 hat sich zum Ziel gesetzt, mögliche Ursachen dieser Unterschiede beispielhaft bei den Depressionen und beim Burn-out näher zu beleuchten und zu diskutieren. Einbezogen werden u.a. demographische und arbeitsweltliche Faktoren sowie Kennzahlen der Versorgungsstruktur, wie etwa die Krankenhaus- und Ärztedichte. Hierbei wird auch die gesundheitspolitische Dimension sichtbar: Werden regionale Faktoren und Unterschiede im entsprechenden Maße bei Prävention, Versorgung genauso wie bei der Finanzierung der Kassenleistungen berücksichtigt? Aktuelle Entwicklungen werden aufgegriffen und Lösungsansätze diskutiert.

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2.6 DAK Gesundheitsreport

Gesundheitsreport 2016 – Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten.
Schwerpunkt: Gender und Gesundheit

Im vorliegenden Band wird verschiedenen Thesen zum Zusammenhang von Arbeitsunfähigkeit und Geschlecht nachgegangen. Dazu wurden neben den Daten zur Arbeitsunfähigkeit auch die ambulanten Behandlungs-, sowie die Arzneiverordnungsdaten aller berufstätigen Versicherten analysiert. Eine umfangreiche Befragung der Beschäftigten zu aktuellen Einstellungen und Praktiken bei der Krankmeldung sowie eine Expertenbefragung ergänzen diese Untersuchung.

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2.7 Initiative Gesundheit und Arbeit iga

iga.Barometer – eine Beschäftigtenbefragung zur Arbeitssituation in Unternehmen

Im Rahmen des iga.Barometers befragt iga seit 2004 regelmäßig etwa 2.000 Erwerbstätige in Deutschland zu ihrer Arbeitssituation. „Wie würden Sie insgesamt Ihre Arbeit beschreiben – zu langweilig, genau richtig oder zu fordernd?“, „Kümmert sich Ihr Unternehmen um Ihre Gesundheit?“ oder „Wenn Sie die Möglichkeit hätten, würden Sie dann den Beruf, die Branche oder den Arbeitgeber wechseln?“ Die Antworten auf diese und weitere Fragen der repräsentativen Umfrage geben regelmäßig Aufschluss darüber, welchen Stellenwert die Arbeit einnimmt und wie zufrieden Berufstätige mit ihrer Arbeitssituation sind.

Mit den Ergebnissen dieser wiederkehrenden „Sonntagsfragen“ zeigt iga mögliche Änderungen bei Einstellungen und Wahrnehmungen zur Arbeitswelt auf, so dass diese in gesellschaftliche, arbeits- und sozialpolitische Diskurse einbezogen werden können.

Neben den Sonntagsfragen zu Stellenwert und Einschätzung der Arbeit hat jedes iga.Barometer einen aktuellen Themenschwerpunkt. So standen in der Befragungswelle 2013 die Veränderung von Flexibilitätsanforderungen und -möglichkeiten für die Beschäftigten und deren Folgen für Gesundheit und Life-Domain-Balance im Fokus. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Erfahrungen der Beschäftigten mit Erwerbslosigkeit und deren Auswirkungen auf weitere Arbeitsverhältnisse.

Die Befragungsergebnisse zum iga.Barometer werden regelmäßig als iga.Reporte veröffentlicht.

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Europäische Statistiken

3.1  EU OSHA

Erhebungen und Statistiken zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

ESENER
Die Europäische Unternehmenserhebung über neue und aufkommende Risiken (ESENER) gibt umfassend Aufschluss über den Umgang mit Sicherheits- und Gesundheitsrisiken in europäischen Arbeitsstätten.

Die ESENER-Fragebögen, die Tausende Unternehmen und Organisationen in ganz Europa ausfüllen, sind insbesondere auf die folgenden Bereiche ausgerichtet:

  • Allgemeine Risiken im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit und deren Management
  • Psychosoziale Risiken wie Stress, Gewalt und Mobbing/Belästigung
  • Antriebskräfte und Hindernisse beim Management von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Arbeitnehmerbeteiligung an Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Mit dem interaktiven Erhebungs-Dashboard können Sie sich Daten aus ESENER anzeigen lassen und diese weitergeben; außerdem können Sie sich die Antworten auf ausgewählte Fragen aus der Erhebung im Detail anzeigen zu lassen, z. B. nach Land, nach Sektor oder nach Unternehmensgröße.

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Gesamteuropäische Meinungsumfrage zu Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Repräsentative Ergebnisse in 31 teilnehmenden europäischen Ländern für die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA)

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3.2. EUROSTAT

Die EUROSTAT-Website stellt Daten zu Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen und die Gefährdung durch Risikofaktoren zur Verfügung.

In den Statistiken über Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz werden Daten zu Arbeitsunfällen, arbeitsbedingten Gesundheitsbeschwerden und Gefährdung durch gesundheitsbedrohliche Risikofaktoren bereitgestellt.

Die wichtigsten Partner bei der Erstellung der Statistiken über Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz im Europäischen Statistischen System sind nationale statistische Ämter, Sozialversicherungsanstalten (für Arbeitnehmerentschädigungen oder ähnliches) und Arbeitsministerien.

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3.3 Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (EUROFOUND)

Europäische Beobachtungsstelle für das Arbeitsleben

Die beiden Beobachtungsstellen “Industrielle Beziehungen” und “Arbeitsbedingungen sind zu einer gemeinsamen Stelle zusammengefasst: die Europäische Beobachtungsstelle für das Arbeitsleben (the European Observatory of Working Life EurWORK) (nur in englischer Sprache)

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Internationale Organisationen

4.1 Internationale Arbeitsorganisation (IAO)

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf. Sie ist zuständig für die Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialstandards. Die weltweit geltenden Mindeststandards sollen die Rechte bei der Arbeit und damit menschenwürdige Arbeit für alle Menschen auf der Welt sicherstellen.

Sie unterhält verschiedene Datenbanken (in englischer und teilweise französischer Sprache)

  • NORMLEX – Database on International Labour Standards
  • NATLEX – database of national labour, social security and related human rights legislation
  • Skills for Employment Global Public-Private Knowledge Sharing Platform
  • Working Conditions Laws Database
  • EPLex – Employment protection legislation database
  • LEGOSH – Global database on occupational safety and health legislation
  • International Chemical Safety Cards (ICSC)
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4.2 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bzw. Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) ist eine internationale Organisation. Derzeit gehören der OECD 30 Staaten an. Neben Deutschland sind die meisten europäischen Staaten Mitglieder der OECD. Zu den Zielen der OECD zählen laut OECD-Konvention die Förderung der Wirtschaftsentwicklung in den OECD-Ländern und die Ausweitung des Welthandels. Die OECD veröffentlicht Statistiken zu BIP, Arbeitslosenquote und Außenhandel ihrer Mitgliedsstaaten. Außerdem Statistiken zu vielen anderen Themen wie Bildung, Gesundheit oder Demografie. Die Daten sind teilweise auf der Webseite oecd.org frei verfügbar

Sie unterhält verschiedene Datenbanken (in englischer und teilweise französischer Sprache)

  • NORMLEX – Database on International Labour Standards
  • NATLEX – database of national labour, social security and related human rights legislation
  • Skills for Employment Global Public-Private Knowledge Sharing Platform
  • Working Conditions Laws Database
  • EPLex – Employment protection legislation database
  • LEGOSH – Global database on occupational safety and health legislation
  • International Chemical Safety Cards (ICSC)
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Ausgewählte Statistiken auf Deutsch

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4.2 Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bzw. Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) ist eine internationale Organisation. Derzeit gehören der OECD 30 Staaten an. Neben Deutschland sind die meisten europäischen Staaten Mitglieder der OECD. Zu den Zielen der OECD zählen laut OECD-Konvention die Förderung der Wirtschaftsentwicklung in den OECD-Ländern und die Ausweitung des Welthandels. Die OECD veröffentlicht Statistiken zu BIP, Arbeitslosenquote und Außenhandel ihrer Mitgliedsstaaten. Außerdem Statistiken zu vielen anderen Themen wie Bildung, Gesundheit oder Demografie. Die Daten sind teilweise auf der Webseite oecd.org frei verfügbar

Sie unterhält verschiedene Datenbanken (in englischer und teilweise französischer Sprache)

  • NORMLEX – Database on International Labour Standards
  • NATLEX – database of national labour, social security and related human rights legislation
  • Skills for Employment Global Public-Private Knowledge Sharing Platform
  • Working Conditions Laws Database
  • EPLex – Employment protection legislation database
  • LEGOSH – Global database on occupational safety and health legislation
  • International Chemical Safety Cards (ICSC)
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Ausgewählte Statistiken auf Deutsch

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