Weiterentwicklung des Arbeitsschutzrechtes 2017-09-07T14:32:20+00:00

Project Description

Weiterentwicklung des Arbeitsschutzrechtes – Arbeitsschutzrecht 4.0

Mittwoch, 18.10.2017
9:30 – 12:30 Uhr
1. OG, Stadthalle Y2

Federführung: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV), Amt für Arbeitsschutz Hamburg

Die Arbeitswelt befindet sich aktuell vor einem tiefgreifenden und dynamischen Wandel, der durch Digitalisierung, Automatisierung und weitreichende Vernetzung geprägt wird. Die Rolle der menschlichen Arbeitskraft wird sich u.a. durch Flexibilisierung von Raum und Zeit, in denen Arbeit geleistet wird, neue Formen der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine sowie eine Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse verändern. Gleichzeitig werden betriebliche Organisationsformen immer flexibler, wie beispielsweise durch Verlagerung auf Subunternehmer, Werkverträge, Leiharbeit und neue Formen der Selbstständigkeit (z.B. Crowdworking). Dieser neue Handlungsrahmen findet in den Regelungen des aktuellen Arbeitsschutzrechts keine ausreichende Entsprechung. Es stellt sich die Frage, wie eine Anpassung bzw. Weiterentwicklung des Rechtsrahmens erfolgen kann, um Sicherheit, Gesundheitsschutz und die Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbstätigen auch zukünftig zu gewährleisten.

Uhrzeit Programm
Moderation:
Rainer Hellbach, BGV
9:30 Einführung und Begrüßung
Rainer Hellbach, BGV
9:45 Arbeitsschutz in der digitalen Arbeitswelt
Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
10:10 Rechtliche Reformbedarfe aus der Sicht der Gewerkschaften
Andrea Fergen, IG Metall, Vorstand
10:35 Arbeiten 4.0 – wie zukunftsfähig sind unsere Rechtsvorschriften im Arbeitsschutz?
Norbert Breutmann, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
11:00 Pause
11:15 Arbeitsschutz 4.0: Reformbedarfe aus der Sicht der Länder
Dr. Bernhard Brückner, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HSM)
11:40 Thesen zu den Novellierungsbedarfen zentraler Vorschriften des Arbeitsschutzrechts
Steffen Röddecke, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein – Westfalen
12:05 Nachfragen und Diskussion