Modedesigner Guido Maria Kretschmer ist engagiert für Nachhaltigkeit

Er kam im schwarzen Kunstfell-Blazer und in Lackschuhen: Modedesigner, Moderator und Juror Guido Maria Kretschmer setzte sich bei einer unterhaltsamen Talkrunde im Kongressfoyer für Nachhaltigkeit und gute Arbeitsbedingungen ein. Er stellte sich den Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer, gab auch ein Hörfunkinterview. Aus seiner Sicht sollte der Einkauf eines Unternehmens nicht mit der Textilbeschaffung für Corporate Fashion beauftragt werden, da dann nur auf geringe Kosten geachtet werde. Kretschmer: „Es gibt viel zu viele Beispiele dafür, dass man irgendwann keine Qualität mehr liefern kann und dass in die letzten Ecken der Welt gegangen wird, um die Preise niedrig zu halten. Das ist ein großes Problem.“ Entsprechend setzte er sich auch in der Podiumsdiskussion zum Thema „Business, Nachhaltigkeit und globale Lieferketten“ ein. So positionierte sich Kretschmer als Themenbotschafter für gute Arbeit weltweit. „Textilien sind eine Handwerkskunst. Aus diesem Grund sollten wir Designer immer wieder darüber sprechen, dass man darauf aufpassen muss, dass es auch Handwerk bleibt und man dafür einen guten Preis bezahlt“, erklärt Kretschmer im Interview mit der Basi. Er besuchte auch die A+A Fachmesse und gab dort Statements ab.