Gute Arbeit weltweit: Einsatz für faire Bedingungen

„Gute Arbeit weltweit – Fairness in globalen Lieferketten“ steht im Zentrum einer Veranstaltung am 6. November von 09:30 bis 16:00 Uhr. Zu den Gästen gehören internationale Delegationen aus Pakistan, Bangladesh und Myanmar. Der Entwurf eines Wertschöpfungskettengesetzes, das Unternehmen zu nachhaltiger Textilproduktion verpflichten soll, wird mit Politikern, Textilherstellern und Praktikern aus den Arbeitsschutzbehörden diskutiert. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gesprächsrunden gehören unter anderem Kevin Myers von der Internationalen Vereinigung für Arbeitsinspektion (IALI) und Asar Majeed Khan, Arbeitsminister des Bundesstaates Punjab, Pakistan. Aktuelle Informationen finden sich im Kongressprogramm, sie sind auch für das Smartphone optimiert. In der Veranstaltung werden vorrangig folgende Ziele diskutiert: Bessere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit und Gesundheit für die Beschäftigten in der pakistanischen Textil- und Bekleidungsindustrie. Vertreterinnen und Vertreter der pakistanischen Regierung und Wirtschaftsunternehmen in Islamabad hatten bereits im Oktober 2019 im Beisein der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) dazu eine Erklärung in Dresden unterzeichnet. Ziel ist die „Vision Zero“ – die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten.