Bundesentwicklungsministerium: Gesetzentwurf soll Menschenrechte in Wertschöpfungsketten besser schützen

Deutsche Unternehmen sollen nach dem Willen von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) per Wertschöpfungskettengesetz stärker für Menschenrechtsstandards in ausländischen Fabriken in die Verantwortung genommen werden. Das Gesetzesvorhaben ist unter anderem eine Reaktion auf Katastrophen wie jene in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch mit mehr als tausend Toten. Es soll die Sorgfaltspflichten von Unternehmen mit den Änderungen unter anderem im Handelsgesetzbuch kombinieren.

2019-02-25T13:49:41+01:00

DGUV-Regel für sicheres und gesundes Arbeiten auf Werften

Beim Bau eines Ozeanriesen sind mehrere Tausend Beschäftigte gleichzeitig auf einer Werft tätig. Fast täglich verändert sich das Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter unterschiedlicher Gewerke und Unternehmen. Wie sie sicher und gesund arbeiten können, zeigt die neue Branchenregel DGUV 109-603 "Schiffbau" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

2019-02-25T13:47:49+01:00

Neue DGUV-Regel für die Branche Ausbau

Die DGUV Regel 101-602 „Branche Ausbau“ des Fachbereichs Bauwesen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) bündelt die wichtigsten arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Ausbau Branche und stellt zugleich die hauptsächlichen Gefährdungen für die Beschäftigten sowie Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten dar.

2019-02-26T13:34:27+01:00

Verordnung: Strahlenschutz wird weiter modernisiert

Die weitere Modernisierung des deutschen Strahlenschutzrechts ist per Verordnung im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Diese Verordnung enthält eine Reihe von Einzelverordnungen – es gibt insbesondere konkretisierende Vorgaben zum beruflichen und medizinischen Strahlenschutz sowie zum Schutz der Bevölkerung.

2019-02-25T13:43:27+01:00

Kommt gut an: Freie Tage statt mehr Geld

Die Gewerkschaft IG Metall zeigt sich zufrieden über die Tarifrunde im letzten Jahr. Neben mehr Entgelt und einem jährlichen Zusatzgeld konnte sie auch neue Möglichkeiten bei der Arbeitszeit durchsetzen: Beschäftigte können nun vorübergehend kürzer arbeiten.

2019-02-25T13:41:23+01:00

100 Jahre Achtstundentag

Es scheint fast so, als kehren wir wieder in die Zeiten der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert zurück - zumindest, was die tägliche Arbeitszeit angeht: Damals hat man nicht selten 12 bis 14 Stunden gearbeitet. Der Achtstundentag war für die Arbeiterbewegung eine zentrale Forderung. 2018 jährt es sich zum 100. Mal, dass er hierzulande gesetzlich verankert wurde. Doch aktuelle Zahlen zeigen, dass elf Prozent der Arbeitnehmer länger als zehn Stunden bei der Arbeit sind.

2018-12-03T16:01:23+01:00

Reform des Mutterschutzes: Aufgaben und Perspektiven

Nach Jahrzehnten wurde jetzt das Mutterschutzgesetz grundlegend reformiert. Es verbessert die Rechte von Schwangeren und stillenden Müttern und führt neue Zielsetzungen und Instrumente für den Arbeitsschutz ein. Ein neuer Ausschuss kümmert sich um die Konkretisierung der Bestimmungen des Gesetzes. Auf seiner konstituierenden Sitzung am 5. Juli 2018 stellten Expertinnen die neuen Ziele und Rahmenbedingungen dar. Die Basi gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Dinge.

2018-12-07T13:33:06+01:00

Mutterschutz: Gefährdungsbeurteilung verpflichtend, Frist läuft Ende 2018 ab

Die Gefährdungsbeurteilung Mutterschutz ist seit Inkrafttreten des neuen Mutterschutzgesetzes (MuSchG) am 01.01.2018 für jeden Arbeitsplatz verpflichtend. Die Übergangsfrist für den Nachweis dieser Beurteilung läuft am 31.12.2018 ab. Unabhängig davon, ob ein Mann oder eine Frau an einem Arbeitsplatz tätig ist, muss geprüft werden, ob es mögliche Gefährdun-gen für Schwangere oder stillende Mütter gibt.

2018-10-12T00:36:14+01:00