Raum:
1. OG, Raum 16, Halle 1 / 1st Floor, Room 16, Hall
Thema:
Gesundheit in der Arbeitswelt
Präsentationsart:
Vortragsveranstaltung
Dauer:
90 Minuten
Psychische Belastungen bei der Arbeit erleben viele Beschäftigte. Mehr als die meisten anderen Diagnosen sorgen psychische Erkrankungen für Arbeitsausfälle und Frühverrentungen. Gesucht werden Strategien, um Psychische Gesundheit nachhaltig am Arbeitsplatz zu sichern. Im Rahmen des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) hat das BMAS in einer Politikwerkstatt Hürden und Gelingensfaktoren für das gemeinsame, zielgerichtete Handeln bei der Unterstützung von Betrieben und Beschäftigten in vier Werkstattterminen mit Sozialversicherungsträgern, Sozialpartnern und Wissenschaftlern aus den Bereichen Prävention und Rehabilitation diskutiert.
Im Anschluss an den Werkstattprozess wurden in Fokusgesprächen die Gelingensfaktoren und Herausforderungen der Zusammenarbeit bei der Unterstützung von KMU und der Unterstützung für den Erhalt und die Förderung der Arbeitsfähigkeit noch „arbeitsfähiger Beschäftigter“ vertieft. Die Resultate fließen in die Gesamtauswertung Politikwerkstatt ein.
Parallel zur Politikwerkstatt wird das Projekt Psychische Gesundheit - Arbeit - Prävention (PsyGAP), gefördert im Rahmen von ASUG, durchgeführt. Als zentrales Produkt des Projektes verfolgt der „Präventionsguide Psyche“ das Ziel, betriebliche Akteure, Berater:innen und Lot:sinnen im Rahmen der Verweisberatung zu unterstützen, so dass mehr Betriebe und Beschäftigte zielgerichtet, effizient und abgestimmt mit den (vorhandenen) Präventionsangeboten, Rehabilitationsangeboten und Rentenleistungen erreicht werden.
Der Prozess der Politikwerkstatt und die Ergebnisse der Fokusphase mit den daraus identifizierten Handlungsfeldern, Aktivtäten und der Präventionsguide werden in der Veranstaltung vorgestellt.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner,
Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
14:45 Uhr
Begrüßung und Einführung
14:50 Uhr
Politikwerkstatt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt
Details anzeigen
Autor:in:
Franziska Stiegler | Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) | Germany
Im Rahmen des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) hat das BMAS in einer Politikwerkstatt Hürden und Gelingensfaktoren für das gemeinsame, zielgerichtete Handeln bei der Unterstützung von Betrieben und Beschäftigten in vier Werkstattterminen mit Sozialversicherungsträgern, Sozialpartnern und Wissenschaftlern aus den Bereichen Prävention und Rehabilitation diskutiert. Der Prozess wird erläutert und die Erkenntnisse vorgestellt.
15:15 Uhr
Fokusgespräche in der Politikwerkstatt
Details anzeigen
Autor:in:
Dr. Jana May-Schmidt | Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) | Germany
Im Rahmen der Politikwerkstatt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt wurden im Anschluss an den Werkstattprozess Fokusgespräche mit allen beteiligten Sozialversicherungsträgern durchgeführt, um die Gelingensfaktoren und Herausforderungen der Zusammenarbeit bei der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie der Förderung der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten zu vertiefen. Ziel war es, Handlungsoptionen sowie mögliche Initiativen zu identifizieren. Besonders im Fokus standen die Verbindung von Gefährdungsbeurteilung und Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF), die Netzwerke und die Angebote. Die Resultate dieser Gespräche werden in die Gesamtauswertung der Politikwerkstatt einfließen. Die Ergebnisse der Fokusphase und die daraus abgeleiteten Aktivitäten werden vorgestellt und diskutiert.
15:40 Uhr
Präventionsguide Psyche
Details anzeigen
Autor:in:
Magnus Beyrer | systemkonzept GmbH | Germany
Ein zentrales Produkt des Projekts PsyGAP ist der „Präventionsguide Psyche“ (https://www.praeventionsguidepsyche.de/). Er verfolgt das Ziel, betriebliche Akteure, Bera-ter:innen und Lot:sinnen im Rahmen der Verweisberatung zu unterstützen, so dass mehr Be-triebe und Beschäftigte zielgerichtet, effizient und abgestimmt mit den (vorhandenen) Präven-tionsangeboten, Rehabilitationsangeboten und Rentenleistungen erreicht werden. Durch die Verweisberatung ergänzen sich die Angebote aller Sozialversicherungsträger. Diese Heran-gehensweise – im Einklang mit der menschzentrierten Ausrichtung des Präventionsguides Psyche – führt zu dem für die Beschäftigten bestmöglichen Präventionsszenario.
Es werden wesentliche Projektergebnisse sowie Erfahrungen aus der praktischen Erprobung vorgestellt. Sie geben Einblick in die bisherigen Nutzungsmöglichkeiten und verdeutlichen das Potenzial des Präventionsguides Psyche im betrieblichen Alltag.
Die Bedeutung der Prävention zu psychischer Gesundheit wird auch im Koalitionsvertrag mit dem Grundsatz „Prävention von Reha vor Rente“ deutlich bestätigt. Deshalb werden zudem zukunftsgerichtete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger und Sozial-versicherungsträger aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.
16:10 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung