Arbeitsschutz lebt davon, dass alle mitziehen – vor allem die Führungskräfte. Doch seien wir ehrlich: Wie oft werden Sicherheitsregeln wirklich konsequent eingefordert? Und warum ist es oft so schwer, Entscheidungen zu treffen, die auch nachhaltig umgesetzt werden?
Die Realität zeigt: Regeln, die von oben vorgegeben werden, stoßen auf Widerstand oder werden einfach ignoriert. Aber was wäre, wenn Führungskräfte aktiv in den Entscheidungsprozess eingebunden wären – und die Regeln mittragen, weil sie sie selbst mit beschlossen haben?
Die Lösung: Systemisches Konsensieren (SK)
Systemisches Konsensieren ist ein Entscheidungsverfahren, das nicht auf Mehrheitsabstimmungen oder endlose Diskussionen setzt, sondern auf Kooperation. Damit entstehen Lösungen, die von allen mitgetragen werden – und die dadurch auch wirklich umgesetzt werden.
Dieser Workshop: Teilnehmende erfahren, was Systemisches Konsensieren ist, welche Vorteile es hat, wie es funktioniert und für welche Situationen im Arbeitsschutz es einsetzbar ist (z.B abteilungsübergreifende Regeln abstimmen, Maßnahmen festlegen nach Unfällen oder Gefährdungsbeurteilungen, Entscheidung über Präventionsaktionen). An einem praktischen Beispiel wird es gemeinsam erprobt.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation, Brandschutz-/Katastrophenschutzbeauftragter, Notfall-/Krisenmanagementbeauftragter, Umweltschutzbeauftragte, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)