Die moderne Arbeitswelt geht mit mehr räumlicher und zeitlicher Flexibilität einher. Videokonferenzsysteme wie Zoom, Teams und Webex haben sich in diesem Kontext als nützliche Hilfsmittel etabliert und stark zugenommen. Deren Nutzung bringt jedoch auch neue psychische und physische Herausforderungen für Beschäftigte mit sich, die unter dem Begriff “Zoom-Fatigue” zusammengefasst werden können. Zoom-Fatigue beschreibt eine Form der Ermüdung oder Erschöpfung, die durch häufige und lange virtuelle Meetings verursacht wird. Die Symptome reichen von Konzentrationsschwierigkeiten und Ungeduld bis hin zu körperlichen Symptomen wie Kopfschmerzen und Augenbeschwerden.
In diesem Workshop werden nach der Entwicklung eines Verständnisses für den Begriff, Ursachen der Zoom-Fatigue erarbeitet. Darauf aufbauend werden Empfehlungen entwickelt, um Zoom-Fatigue zu vermeiden. Dabei spielt sowohl die Vorbereitung von Videokonferenzen als auch deren Durchführung eine wichtige Rolle. Die Empfehlungen bieten sowohl Arbeitgebenden als auch Beschäftigten Hilfestellungen bei der Arbeitsgestaltung, um langfristig die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu sichern.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Arbeitsorganisation, Management, Führung; alle Personen, die regelmäßig Videokonferenzen nutzen
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Der Workshop ist auf 25 Teilnehmer begrenzt.