Länger arbeiten, gesund bleiben – dies zu erreichen, gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Gesundheit lässt sich nicht in Berufs- und Privatleben unterteilen, weshalb die moderne Arbeitsmedizin die gesamte Lebenswelt der Menschen einbezieht. Ziel ist es daher, einen besseren Austausch zwischen den verschiedenen Bereichen der medizinischen Versorgung herzustellen. Die zentrale Frage ist hierbei, wie gesundheitliche Gefährdungen, unabhängig ob berufsbedingt oder nicht, rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
Die Allianz „Die Arbeitsmedizin“ mit den drei arbeitsmedizinischen Fachverbänden stellt in ihrer Veranstaltung eine Lösung vor: Eine Vernetzung der medizinischen Fachgebiete, die betriebliche Prävention, medizinische Versorgung und Rehabilitation sinnvoll verbindet. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Sektoren wird die Versorgungsqualität für Beschäftigte verbessert: gleich ob bei der frühzeitigen Erkennung von Bluthochdruck oder bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz nach längerer Erkrankung.
Zentrale Aspekte:
- Wie kann die Arbeitswelt besser für gesundheitliche Prävention genutzt werden?
- Welchen Beitrag kann die Arbeitsmedizin zur Prävention und Früherkennung von gesundheitlichen Gefährdungen oder Erkrankungen leisten?
- Bedeutung und Umsetzung der Arbeitsmedizinischen Regel (AMR 3.3.) zur ganzheitlichen Vorsorge
- Wie kann eine Vernetzung der unterschiedlichen medizinischen Fachgebiete aussehen?
Anhand von Praxisbeispielen aus Unternehmen, die Gesundheit strategisch und nachhaltig fördern, werden Lösungen für aktuelle Herausforderungen diskutiert. Zu ihnen zählen: demografischer Wandel, Fachkräftesicherung, längere Lebensarbeitszeit. Ziel ist ein Gesundheitssystem, das nicht an der Werkstür endet – sondern dort beginnt, wo Menschen arbeiten.
Der Bundesverband selbstständiger Arbeitsmediziner und freiberuflicher Betriebsärzte (BsAfB), die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) zählen zusammen über 6.000 Mitglieder. Mit der von ihnen gegründeten Allianz „Die Arbeitsmedizin“, engagieren sich die drei Fachverbände sowohl für eine Verbesserung der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung als auch für eine Stärkung der Rolle von Betriebsärzt:innen in der medizinischen Versorgung der Bevölkerung.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)