Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Verkehrssicherheit – „Horror-Movies“
Dauer gesamt: ca. 30 Minuten
Kategorie Horrorfilme
So alt wie die Filmgeschichte ist, so lange gibt es auch das Genre der Horrorfilme. Im Kontext der betrieblichen Präventionsarbeit tauchen auch immer wieder Filme auf, die in dieser Weise für Aufmerksamkeit sorgen. Dabei unterscheiden wir hier zwei völlig verschiedene Arten von Horrorszenarien und zwar die fiktiven und die wahren Geschichten, die uns noch mehr „unter die Haut“ gehen. Dazu gehört die Geschichte eines schier unglaublichen Unfalls mit flüssigem Eisen in einem Stahlwerk.
1. Mario E. - Schwarz ist keine Farbe (02:56)
In diesem Film erzählt Mario, wie er seinen Unfall erlebt und überlebt hat, wie er mit den Folgen zurechtkommt und welche Lehren aus dem Unfall gezogen werden können.
Quelle: Jürgen Walter Beratungs-GmbH
2. Tankfahrzeug zermalmt Fahrrad beim Abbiegen (0:38)
In dem Video sieht man einen Beinahe-Unfall eines Radfahrers beim Rechtsabbiegen eines LKWs. Diese Situationen führen leider sehr oft zu tödlichen Verletzungen.
Quelle: Youtube.com
3. No Answer (02:23)
Jederzeit und überall - der Druck, beruflich und privat ständig erreichbar zu sein, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das zeigt sich auch im Straßenverkehr: Ablenkung durch Textnachrichten am Steuer: ein fataler Trend! Wer während der Fahrt textet, hat ein mehr als 50 Prozent erhöhtes Unfallrisiko. Dont text and drive.
Quelle: DVR, www.runtervomgas.de
4. Titel: Tippen tötet (01:30)
Mutter fährt aus Hektik und wegen Ablenkung fast die eigene Tochter um.
Quelle: Verkehrswacht Hannover
5. Geister der Verkehrsunfälle (01:20)
Eine junge Frau spaziert allein auf einer Landstraße, als sie plötzlich bemerkt, dass sie von einer Gruppe offensichtlich schwer verletzter, beinahe zombiehaft anmutender Menschen verfolgt wird. Jeder einzelne stellt ein Verkehrsunfallopfer dar und symbolisiert eine Gefahr im Straßenverkehr. So blickt ein junger Mann immer wieder auf sein Mobiltelefon und eine Frau genehmigt sich einige Schlucke aus ihrem Flachmann. Die Gejagte versucht davonzulaufen, doch auch ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen. Die junge Frau wagt es nicht, den „Gefahren im Straßenverkehr“ ins Auge zu blicken und wird schlussendlich selbst ein Opfer davon.
Quelle: AUVA.at
6. Zaubertrick mit dem Smartphone im Straßenverkehr (01:12)
Bei 1 von 4 Unfällen in der Schweiz ist Ablenkung im Spiel. Wer mit Kopfhörern Musik hört oder auf dem Smartphone chattet, nimmt sein Umfeld schlechter wahr. Der Spot der Polizei Lausanne mit Unterstützung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und weiteren Partnern zeigt schockierend, wie sich Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr auswirkt.
Quelle: BFU.ch (Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Schweiz)
7. From One Second to the Next (34:53)
Der englischsprachige Dokumentarfilm, der vom deutschen Regisseur Werner Herzog für die amerikanische Präventionskampagne „Texting and Driving – It can wait“ 2013 gedreht wurde, geht sehr unter die Haut und rührt zu Tränen. Der 34-minütige Film zeigt anhand von Beispielen aus den USA die tragischen Folgen von SMS-Nachrichten während der Autofahrt, um für die Gefahren des Textens während der Fahrt zu sensibilisieren.
Quelle: youtube