Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) stehen vor besonderen Herausforderungen in der betrieblichen Gesundheitsversorgung: Die Ressourcen sind begrenzt und individuelle betriebliche Anforderungen erfordern passgenaue Ansätze. Das Symposium widmet sich innovativen Konzepten und digitalen Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von KKMU abgestimmt sind:
Vorgestellt werden digitale Tools, die sich flexibel in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren lassen.
Best-Practice-Beispiele zeigen, wie Gesundheitsstrategien erfolgreich und praxisnah umgesetzt werden können.
Die Rolle von Qualitätsindikatoren wird beleuchtet, insbesondere im Hinblick darauf, wie Gesundheitsmaßnahmen systematisch optimiert werden können.
Der Austausch der Expertinnen und Experten mit Unternehmensvertretern und -vertreterinnen ermöglicht neue Perspektiven. Im Fokus stehen Impulse für maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den realen Bedingungen kleiner Betriebe orientieren.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
16:30 Uhr
Begrüßung und Einführung
16:35 Uhr
Digitalisierung der Gesundheitsversorgung für KKMU - welche Potentiale lassen sich heute und in der Zukunft nutzen?
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Autor:innen:
Dr. Uta Wegewitz | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) | Germany
Sabine Sommer | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) | Germany
Der Beitrag beleuchtet Chancen und Möglichkeiten von Digitalisierung für den Gesundheitsschutz in Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen und fokussiert dabei auf Kriterien für eine gute Gestaltung digitaler Anwendungen und deren betrieblichen Einsatz. Darüber hinaus werden beispielhaft Einsatzmöglichkeiten von digitalen Instrumenten und Künstlicher Intelligenz in der betrieblichen Prävention diskutiert.
16:55 Uhr
Qualitätsindikatoren als Erfolgsfaktor – Wie lassen sich spezifische Qualitätsindikatoren für die Gesundheitsversorgung in KKMU definieren und messen?
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Autor:in:
Martin Ansgar Horn | Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin (ZfAM) | Germany
Die Arbeitsmedizin nimmt eine zentrale Rolle in der gesundheitlichen Vorsorge und Prävention von Erwerbstätigen ein, deren Bedeutung angesichts des demografischen Wandels weiter zunimmt. Das Versorgungssystem ist heterogen strukturiert und umfasst neben angestellten Betriebsärzt:innen in größeren Unternehmen auch überbetriebliche Dienste sowie neuere Versorgungsmodelle wie das Unternehmer- und Zentrumsmodell. Bisher besteht jedoch ein Mangel an allgemeinen, messbaren, Qualitätskriterien einer guten Versorgung. Trotz der etablierten Qualitätsindikatoren in anderen medizinischen Bereichen fehlen solche Instrumente bislang für die Arbeitsmedizin.
Im Beitrag werden bisherige Konzepte von Indikatoren im Arbeitsschutz wie beispielsweise die Spät- und Frühindikatoren vorgestellt, aber auch Konzepte aus dem Bereich der medizinischen Versorgung. Darauf aufbauend wird das aktuelle Projekt des Zentralinstituts für Arbeitsmedizin und Maritime zur Erarbeitung von Qualitätsindikatoren für die arbeitsmedizinische Betreuung vorgestellt und erste Ergebnisse präsentiert.
17:15 Uhr
Praxisbeispiele aus der Betreuung durch einen überbetrieblichen Dienst
17:35 Uhr
Podiumsdiskussion
17:58 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung