Substitution, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen stehen bei der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vor persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Dennoch gibt es zahlreiche Arbeitsplätze, an denen PSA unverzichtbar sind.
Die Vorträge rund um das Thema PSA greifen aktuelle Entwicklungen in der Technologie, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel auf und zeigen beispielhaft Lösungen zu aktuellen Fragestellungen durch Festlegungen für die Konzeption und in der Benutzung von PSA.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
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Substitution and protective measures (technical and organizational) take precedence over personal protective equipment (PPE) in the prevention of occupational accidents and diseases. PPE nevertheless remains indispensable at numerous workplaces.
The papers on the subject of PPE address current developments in the technology, and also topics such as sustainability and climate change, and provide examples of solutions to topical issues in the form of specifications for the design of PPE and for its use.
Der Klimawandel verändert auch die Arbeitswelt – mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Gesundheit und betriebliche Abläufe. Höhere Lufttemperaturen, UV-Belastung, Extremwetter und neue Infektionsrisiken wirken sich zunehmend auf Beschäftigte, Infrastruktur und Produktionsprozesse aus. Für alle, die Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz tragen, stellt sich die Frage: Sind unsere Maßnahmen den neuen klimabedingten Gefährdungen gewachsen?
Gleichzeitig wird deutlich: Klimaschutz ist kein separates Thema – er ist Teil vorausschauender Prävention. Nur wenn beides zusammengedacht wird – Klimaanpassung und Klimaschutz – lassen sich Gesundheit schützen und Arbeit langfristig sichern.
In drei inhaltlich aufeinander abgestimmten Sessions nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: wissenschaftliche Grundlagen, praktische Präventionsansätze und betriebliche Erfahrungen.
1) Klimawandel und Gesundheit: Relevanz für den Arbeitsschutz
2) Prävention und betriebliche Praxis - Praktische Maßnahmen & bewährte Ansätze
3) Klimawandel trifft Arbeitsschutz - Trends, Risiken und Prävention
Jede Session setzt einen klaren Schwerpunkt und bietet Impulse zur direkten Anwendung im eigenen Verantwortungsbereich. Die Veranstaltungen können einzeln besucht werden – im Zusammenspiel geben sie ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Lösungswege.
Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, die aktuellen Herausforderungen der steigenden Arbeitsdichte, des zunehmenden Zeit- und Leistungsdrucks sowie der wachsenden Beanspruchung durch psychische und physische Belastungsfolgen am Arbeitsplatz (um nur einige zu nennen) zu meistern. Der Führungskraft kommt dabei eine entscheidende Rolle zu – zusätzlich zu den obligatorischen Aufgaben ist nun auch der Arbeitsschutz und die gesundförderliche Führung gefordert, diese Herausforderungen bewältigen zu können. Doch was heißt das konkret? Welche Handlungsfelder haben wir als Betrieb und/oder Führungskraft im Arbeits- und Gesundheitsschutz?
In unserer Session „Jetzt auch noch gesundheitsförderliche Führung? – Was ist damit gemeint und wie kann das entweder als Führungskraft oder im Arbeitsschutz sinnvoll umgesetzt werden.“ werden wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, welche Strategien, Handlungsfelder und relevante Instanzen für die Bewältigung dieser Herausforderungen bereitstehen. Sie erhalten fachliche Impulse in Form aktueller Forschung der Arbeitspsychologie. Dabei liegt der Fokus darauf, welche Arbeitsmerkmale durch Führung und auch Arbeitsschutzmaßnahmen gestaltet werden kann. So sind beispielsweise viele Arbeitsplätze nicht immer im direkten persönlichen Kontakt mit der Führungskraft, die Arbeitsmerkmale wirken jedoch stets auf Personen, egal ob im Homeoffice oder „im Betrieb“ – für eine gesundes Arbeiten braucht es eben auch die indirekte Führung durch Arbeitsbedingungen, welche u. a. durch den Arbeitsschutz gestärkt werden.
Frei nach dem Motto „Mach dir erstmal ein Muster, dann wird dir vieles bewusster!“ werden wir Handlungsempfehlungen und konkrete Vorgehensweisen erarbeiten.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Die Arbeitswelt verändert sich rasant – und mit ihr das Verständnis von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Digitalisierung, psychische Belastungen, neue Arbeitsformen und gesetzliche Anforderungen stellen die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) vor neue Herausforderungen. Doch was bedeutet das konkret für ihr zukünftiges Rollenbild? Welche Kompetenzen sind künftig gefragt? Wie verändert sich das Anforderungsprofil?
Diesen Themen rund um ein neues Rollenbild der Sifa widmet sich die Podiumsdiskussion „Sifa 2030: Zukunft gestalten – Kompetenz, Rolle, Erwartung“ mit Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis. In vier Impulsvorträgen werden Fragen der sich verändernden akademischen Qualifizierung, einer strategisch definierten Sifa-Rolle in Unternehmen, neuer Schnittstellen und Synergien in der Zusammenarbeit der Arbeitssicherheit und -medizin wie auch sich ändernde Anforderungen der Aufsichtsbehörden an Sifas in den Mittelpunkt gestellt. Die abschließende Diskussionsrunde zu den vielfältigen Aspekten mit der Leitfrage: Wie sieht die Sifa der Zukunft aus – und wie gestalten wir dieses Berufsbild aktiv weiter? ist für das Publikum geöffnet.
Der VDSI bietet hiermit ein Forum zur Diskussion, für den Austausch und beleuchtet die relevanten Perspektiven der Wissenschaft, Praxis und Politik.
Zielgruppen: Die Arbeitswelt verändert sich rasant – und mit ihr das Verständnis von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Digitalisierung, psychische Belastungen, neue Arbeitsformen und gesetzliche Anforderungen stellen die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) vor neue Herausforderungen. Doch was bedeutet das konkret für ihr zukünftiges Rollenbild? Welche Kompetenzen sind künftig gefragt? Wie verändert sich das Anforderungsprofil?
Diesen Themen rund um ein neues Rollenbild der Sifa widmet sich die Podiumsdiskussion „Sifa 2030: Zukunft gestalten – Kompetenz, Rolle, Erwartung“ mit Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft und Praxis. In vier Impulsvorträgen werden Fragen der sich verändernden akademischen Qualifizierung, einer strategisch definierten Sifa-Rolle in Unternehmen, neuer Schnittstellen und Synergien in der Zusammenarbeit der Arbeitssicherheit und -medizin wie auch sich ändernde Anforderungen der Aufsichtsbehörden an Sifas in den Mittelpunkt gestellt. Die abschließende Diskussionsrunde zu den vielfältigen Aspekten mit der Leitfrage: Wie sieht die Sifa der Zukunft aus – und wie gestalten wir dieses Berufsbild aktiv weiter? ist für das Publikum geöffnet.
Der VDSI bietet hiermit ein Forum zur Diskussion, für den Austausch und beleuchtet die relevanten Perspektiven der Wissenschaft, Praxis und Politik.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Gesundheitsmanagement
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
ASSP protects people, property and the environment. Our goal through this presentation is simple: Show attendees that every person deserves to lead a safe, healthy and fulfilling life — and work should support that by ensuring they return home well each day. As workplace safety advocates, we believe safety, health and well-being are fundamental rights — not privileges. Through collaboration with members, regulators, like-minded organizations and businesses, we strive to turn this vision into reality.
The session will focus on the issues below and address "Occupational Safety and Health in the USA - Why You Should Care"
Primary topics addressing safety and health in the United States will include below:
1. Workforce Challenges: The Shifting Labor Market. This theme explores workforce instability and retention; the development of company leaders; and mental health and psychological safety.
2. Aligning Safety With Business Strategy. This theme examines leadership commitment and decision-making; risk management and connecting safety to the bottom line; and going beyond legal compliance.
3. Safety Leadership and Culture. This theme involves moving from compliance to influence; using safety as a competitive advantage; and strengthening employee engagement.
We will also direct session attendees to where they can obtain the applicable reports, and what we believe is cutting edge EHS information:
We will also discuss the impact of our ANSI/ASSP consensus standards and why they serve as the anchor of moving EHS performance in the United States. We will give A+A attendees and exhibitors an understanding of how national volunary consensus standards impact occupational safety and health [OSH], implementation of such standards in the USA.
Target groups: OSH professional, Safety engineer/foreman/technician, Safety delegate, Management
The ORP Vision Zero Day @ A+A 2025 explores how digitalisation is reshaping prevention and the future of occupational safety and health. The programme combines practical cases, strategic perspectives, and a high-level roundtable to show how virtual reality, predictive platforms, and AI solutions are redefining prevention in organizations and national strategies.
The event opens with a welcome by the ORP President. Session I – Practice Cases demonstrates how immersive technologies such as virtual reality and predictive platforms can strengthen prevention and empower workforce training.
Session II – A New OSH Strategy highlights broader applications, including the strategic integration of digitalisation in global companies, holistic national models, the role of digitalisation in long-term national visions, and the use of AI to enhance workplace safety across industries.
Session III – Roundtable brings together global experts to debate opportunities, risks, and governance needs of digitalisation in prevention, reflecting on lessons from business, national strategies, and innovation leaders.
The day concludes with a call to action: to harness digitalisation responsibly and collaboratively to advance Vision Zero – safe, healthy, and sustainable work for all.
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist Bestandteil der Prävention. Es soll dazu beitragen, Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse zu sichern und gesundheitliche Risiken im Arbeitsalltag zu minimieren.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitsverdichtung mit ihren möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten und der demografischen Entwicklung gewinnen der Erhalt der Arbeitsfähigkeit und die Ressource Gesundheit bei allen Beschäftigten stetig an Bedeutung. Nicht zuletzt im Zuge zunehmender Tele-/Heimarbeit und sich ändernder Arbeitsmodelle kommt dabei der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz eine besondere Bedeutung zu. Arbeitgeber sind zu Prävention in ihren Betrieben verpflichtet. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement soll helfen, die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten.
Im Rahmen der ca. dreistündigen Veranstaltung wird im Rahmen von mehreren Fach-Vorträgen das BEM mit besonderem Fokus auf die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, beleuchtet. Ein Schwerpunkt dabei soll auch auf Hinweise gerichtet werden, wie BEM gut und richtig durchgeführt werden kann. Tipps, wie gut mit sozialer Isolation umgegangen werden kann und wie Kommunikation auf Abstand mit den neuen Möglichkeiten, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt, erfolgreich gelingen kann, runden die Veranstaltung ab. Dabei kommen neben Expert*innen der Inklusionsämter auch Expert*innen aus anderen Fachdisziplinen und Arbeitsbereichen zu Wort. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit mit den Expert*innen in den Austausch zu treten.
Zielgruppen: Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Notfall-/Krisenmanagementbeauftragter, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Start-up Pitches – die Highlights aus der START UP ZONE
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Playlist klassische Arbeits- und Brandschutzfilme
Für Block 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
1. Kennzeichnung von Gefahrstoffen (03:14)
Dieses Video ist im Bereich Gefahrstoffe ein Evergreen in sehr vielen Branchen.
Quelle: IVSS (Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit)
2. Heben und Tragen (05:15)
Was ist beim Heben und Tragen zu beachten, dass Wirbelsäule und Bandscheiben nicht unnötig belastet werden? Ein kurzer Überblick Rücken-schonender Beispiele aus verschiedenen Arbeitsumgebungen mit beeindruckenden betrieblichen Akteuren.
Quelle: BGHW
3. Ersthelferin Lena (05:48)
Ersthelferin Lena findet ihren Kollegen bewusstlos vor. Wie handelt sie jetzt richtig? Sie berücksichtigt die Sofortmaßnahmen und orientiert sich an der Rettungskette.
Quelle: BGHW
4. Mr. Pingel und Laura – Arbeitsschutz im Büro (14:00)
In Anlehnung an das Szenario „Mr. Bean im Büro“ werden Gefährdungen, Fallstricke und Sicherheitsmaßnahmen humorvoll thematisiert und vermittelt.
Quelle: Christoph Benning, Film auf PC bzw. USB-Stick, wird noch online gestellt
5. Break the Chain-apply ever After (02:30)
Quelle: BASF Youtube
6. Ergonomische Bürogestaltung (02:50)
Im Video erklärt Heike-Rebecca Nickl, Referentin für Arbeitsschutz bei der Arbeitskammer des Saarlandes, wie Arbeitsplätze ergonomisch eingerichtet werden können.
Quelle: Arbeitskammer des Saarlandes
7. Löschmittel und Brandbekämpfung, Verhalten im Brandfall (05:58)
Was bedeutet löschen? Welche Löschmittel stehen zur Verfügung? - Brandklassen nach DIN EN 2, - Feuerlöscher nach DIN EN 3 - Aufbau und Funktionserläuterung z. B. eines Handfeuerlöschers, - Praktische Feuerlöschübungen anhand eines Firetrainers mit verschiedenen Modulen (u. a. Papierkorbbrand, Spraydosenexplosion, Fettbrand) mit Hilfe von Handfeuerlöschern
Quelle: Berliner Brandschutzfilm – Modul 3
8. Berufskraftfahrer – Ladungssicherung (05:06)
Wichtige Grundsätze und Regeln der Ladungssicherung und etliche praktische Umsetzungsbeispiele für verschiedene Lasten werden dargestellt.
Quelle: IAG, Dresden
9. Ingas Büro (03.20)
In diesem Beitrag des VBG-Gesundheitsmagazins werden mit einem Augenzwinkern kleine „Tricks“ zur Bewegungsförderung und zur gesundheitsgerechten Gestaltung der Büroarbeit incl. dem aktiven Sitzen gegeben.
Quelle: Verwaltungs-BG
10. Der Schutzengel im Büro (03:34)
In diesem Video werden die typischen Gefahrenstellen im Büro gezeigt, die zu einer gefährlichen Situation oder sogar zu einem Unfall führen können. Zum Glück ist "der (unsichtbare) Schutzengel im Büro" vor Ort, der regelmäßig die Situation entschärft und zeigt, wie man es richtig macht.
Quelle: John Deere
11. Herz in Not – keine Angst vor dem Defibrillator (02:53)
Eindrucksvoller Film, der Berührungsängste mit einem Defibrillator abbauen soll! 3 Minuten, die Leben retten können...
Quelle: www.herz-in-not.de
12. Berliner Bürofilm: Sichere und gesunde Büroarbeit (19:20)
Kommunale Betriebe der Initiative „Mehrwert Berlin“ haben diesen Unterweisungsfilm zur sicheren und gesunden Büroarbeit gemeinsam produziert.
Quelle: www.mehrwert-berlin.de
13. Ergonomie am Arbeitsplatz am Beispiel eines Call Centers (04:10)
Im Rahmen einer NDR-Ratgeberreihe erklärt Dr. Maren Kemper die ergonomisch günstige Anordnung des Büro-Arbeitsplatzes.
Quelle: NDR
14. Du baschd uff mich uff (03:48)
Von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Unter dieser Prämisse entstand der Sicherheitsfilm „Du baschd uff mich uff“ am John Deere Standort Mannheim. Der Film mit lokal-typischem Dialekt wird betrieblich sehr viel eingesetzt. Immer in Eile und im Stress, da kommt eines oft zu kurz: Die Sicherheit. Mit einem Film möchte das Safety Culture Team des John Deere Werkes Mannheim auf das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz aufmerksam machen.
Quelle: John Deere
15. Bewegung bei der Arbeit: Tipps für Beschäftigte (02:12)
Sitzen Sie auch den ganzen Tag im Büro? In diesem Video werden einfache, aber effektive Tipps gezeigt, wie mehr Bewegung in den Arbeitsalltag integriert werden kann – ohne großen Aufwand!
Quelle: VBG
16. Jeder dritte Brand entsteht durch Elektrizität (01:33)
Kühl- und Gefrierschränke gehören zu den häufigsten Brandverursachern. Häufigster Grund hierbei ist ein technischer Defekt. Die Ursachen können dabei recht unterschiedlich sein. Zum Beispiel ein fehlerhaftes Bauteil. Es gibt aber auch Risikofaktoren, die der Benutzer beeinflussen kann.
Quelle: IFA-eV.de
17. Lebenswichtige Regeln für Gewerbe und Industrie (06:53)
Dieser Schweizer Film zeigt die zehn lebenswichtigen Regeln für Gewerbe und Industrie. Bei Beachtung der Botschaften in den Regeln können Sie Unfälle verhindern.
Quelle: SUVA.ch
18. Lebenswichtige Regeln für Handwerker auf Baustellen (06:41)
Gebäudetechnik ist anspruchsvoll und manchmal auch gefährlich. In der Schweiz empfiehlt die SUVA, die Mitarbeitenden in den lebenswichtigen Regeln für diese Arbeiten auf Baustellen zu unterweisen.
Quelle: SUVA.ch
The ORP Vision Zero Day @ A+A 2025 explores how digitalisation is reshaping prevention and the future of occupational safety and health. The programme combines practical cases, strategic perspectives, and a high-level roundtable to show how virtual reality, predictive platforms, and AI solutions are redefining prevention in organizations and national strategies.
The event opens with a welcome by the ORP President. Session I – Practice Cases demonstrates how immersive technologies such as virtual reality and predictive platforms can strengthen prevention and empower workforce training.
Session II – A New OSH Strategy highlights broader applications, including the strategic integration of digitalisation in global companies, holistic national models, the role of digitalisation in long-term national visions, and the use of AI to enhance workplace safety across industries.
Session III – Roundtable brings together global experts to debate opportunities, risks, and governance needs of digitalisation in prevention, reflecting on lessons from business, national strategies, and innovation leaders.
The day concludes with a call to action: to harness digitalisation responsibly and collaboratively to advance Vision Zero – safe, healthy, and sustainable work for all.
Substitution, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen stehen bei der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vor persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Dennoch gibt es zahlreiche Arbeitsplätze, an denen PSA unverzichtbar sind.
Die Vorträge rund um das Thema PSA greifen aktuelle Entwicklungen in der Technologie, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel auf und zeigen beispielhaft Lösungen zu aktuellen Fragestellungen durch Festlegungen für die Konzeption und in der Benutzung von PSA.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
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Substitution and protective measures (technical and organizational) take precedence over personal protective equipment (PPE) in the prevention of occupational accidents and diseases. PPE nevertheless remains indispensable at numerous workplaces.
The papers on the subject of PPE address current developments in the technology, and also topics such as sustainability and climate change, and provide examples of solutions to topical issues in the form of specifications for the design of PPE and for its use.
Der Klimawandel verändert auch die Arbeitswelt – mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Gesundheit und betriebliche Abläufe. Höhere Lufttemperaturen, UV-Belastung, Extremwetter und neue Infektionsrisiken wirken sich zunehmend auf Beschäftigte, Infrastruktur und Produktionsprozesse aus. Für alle, die Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz tragen, stellt sich die Frage: Sind unsere Maßnahmen den neuen klimabedingten Gefährdungen gewachsen?
Gleichzeitig wird deutlich: Klimaschutz ist kein separates Thema – er ist Teil vorausschauender Prävention. Nur wenn beides zusammengedacht wird – Klimaanpassung und Klimaschutz – lassen sich Gesundheit schützen und Arbeit langfristig sichern.
In drei inhaltlich aufeinander abgestimmten Sessions nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: wissenschaftliche Grundlagen, praktische Präventionsansätze und betriebliche Erfahrungen.
1) Klimawandel und Gesundheit: Relevanz für den Arbeitsschutz
2) Prävention und betriebliche Praxis - Praktische Maßnahmen & bewährte Ansätze
3) Klimawandel trifft Arbeitsschutz - Trends, Risiken und Prävention
Jede Session setzt einen klaren Schwerpunkt und bietet Impulse zur direkten Anwendung im eigenen Verantwortungsbereich. Die Veranstaltungen können einzeln besucht werden – im Zusammenspiel geben sie ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Lösungswege.
Der demografische Wandel und der damit verbundene zunehmende Fachkräftemangel stellen Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen vor enorme Herausforderungen. Es mangelt nicht nur an spezialisierten Fachkräften, sondern gleichermaßen geht die Menge an Arbeitskräften zurück, da die „nachwachsenden“ Jahrgänge geburtenschwächer und somit die Bevölkerung insgesamt rückläufig sind.
Ein Blick auf die zunehmende Vielfalt von Belegschaften zeigt Potenziale auf, in welchen Personengruppen – auch unabhängig vom Alter – Arbeitskraft gewonnen werden kann. Dabei stellen sich unter anderem folgende Fragen:
Wie kann Arbeit inklusiver gestaltet werden, damit mehr Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt Beschäftigung finden?
Gibt es geschlechterspezifische Unterschiede hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, die bei der Arbeitsgestaltung berücksichtigt werden sollten?
Welche Unterstützung bieten dabei neue Technologien wie Robotik und Künstliche Intelligenz?
Auf diese und weitere Fragen rund um den demografischen Wandel und Vielfalt von Belegschaften werden die Beiträge in dieser Session eingehen.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Mit einem Marktplatz-Format „Stark für Sicherheit – Kompetent für die Zukunft“ stellen VDSI-Expertinnen und -Experten aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und praxisnahe Lösungen vor - im direkten Austausch mit den Teilnehmenden. Im Fokus stehen zentrale Zukunftsfelder des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes.
Wie gelingt ein sicherer Umgang mit Gefahrstoffen im Betrieb? Welche Persönliche Schutzausrüstung (PSA) schützt wirklich wirksam? Wie lässt sich eine gelebte Präventionskultur im Unternehmen fördern?
Weitere Themen widmen sich der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz – mit konkreten Ansätzen für Prävention und einen gesunden Umgang mit Belastungen.
Auch der Wandel hin zu Erneuerbaren Energien wird aufgegriffen: Welche neuen Anforderungen ergeben sich für die Sicherheit?
Im Themenfeld HSE Digital wird gezeigt, wie digitale Lösungen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz effizienter und zukunftsfähiger machen.
Der VDSI bringt seine Expertise aktiv ein – und bietet auf dem Themen-Marktplatz praxisorientierte Antworten auf die Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Die Frage nach der Wirkung von Tätigkeiten der Arbeitsschutzaufsicht auf die Compliance der
Betriebe ist ein Thema, das für den Arbeitsschutz wesentlich, gleichzeitig jedoch sehr schwer zu
erfassen ist. Eines der wichtigsten Instrumente der Aufsicht, die Betriebsbesichtigung, steht bei
solchen Fragen oft im Zentrum und daher auch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die
Veranstaltung richtet sich insbesondere an Aufsichtspersonal und an Aufsicht beteiligte
Praktikerinnen und Praktiker sowie dafür zuständige Entscheiderinnen und Entscheider.
In der Session wird sich dem Thema „Wirkung der Aufsicht – Compliance der Betriebe“ anhand
von drei Vorträgen angenähert. Es werden (a) Befunde einer international ausgerichteten
Literaturanalyse über die Wirkung von Betriebsbesichtigungen im Arbeitsschutz präsentiert, (b)
zwei empirische Studien zur Wirkung der Arbeitsinspektion in der Schweiz vorgestellt und (c) eine vergleichende Analyse europäischer Arbeitsschutzsysteme, u.a. von Deutschland, in Bezug auf Wirkung und Compliance dargestellt.
Im Anschluss an die drei Fachvorträge werden Chancen und Herausforderungen der Ansätze und Maßnahmen für den deutschen Arbeitsschutz diskutiert. Dabei steht die Übertragbarkeit der
Ergebnisse auf Deutschland und das deutsche Arbeitsschutzsystem im Fokus. Leitend sind Fragen nach der Praktikabilität der erörterten Lösungen, nach den Umsetzungsmöglichkeiten im
Aufsichtsgeschehen und nach der Resonanz der Betriebe.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Arbeitsorganisation, Management, Führung, Arbeitsschutzaufsicht
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist Bestandteil der Prävention. Es soll dazu beitragen, Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse zu sichern und gesundheitliche Risiken im Arbeitsalltag zu minimieren.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitsverdichtung mit ihren möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten und der demografischen Entwicklung gewinnen der Erhalt der Arbeitsfähigkeit und die Ressource Gesundheit bei allen Beschäftigten stetig an Bedeutung. Nicht zuletzt im Zuge zunehmender Tele-/Heimarbeit und sich ändernder Arbeitsmodelle kommt dabei der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz eine besondere Bedeutung zu. Arbeitgeber sind zu Prävention in ihren Betrieben verpflichtet. Das Betriebliche Eingliederungsmanagement soll helfen, die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten.
Im Rahmen der ca. dreistündigen Veranstaltung wird im Rahmen von mehreren Fach-Vorträgen das BEM mit besonderem Fokus auf die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, beleuchtet. Ein Schwerpunkt dabei soll auch auf Hinweise gerichtet werden, wie BEM gut und richtig durchgeführt werden kann. Tipps, wie gut mit sozialer Isolation umgegangen werden kann und wie Kommunikation auf Abstand mit den neuen Möglichkeiten, die die zunehmende Digitalisierung mit sich bringt, erfolgreich gelingen kann, runden die Veranstaltung ab. Dabei kommen neben Expert*innen der Inklusionsämter auch Expert*innen aus anderen Fachdisziplinen und Arbeitsbereichen zu Wort. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit mit den Expert*innen in den Austausch zu treten.
Zielgruppen: Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Notfall-/Krisenmanagementbeauftragter, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Posterübersicht:
1. Helfen nach Katastrophen, aber sicher! – Ein Konzept zur Verbesserung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes bei Spontanhelfenden
2. Analyse von Arbeitsunfällen bei Feuerwehreinsätzen: Identifikation von Unfallschwerpunkten in den verschiedenen Einsatzphasen
3. Arbeits- und Gesundheitsschutz in Hallen- und Therapiebädern – Untersuchung zu Kombinationswirkungen arbeitsplatzbezogener Belastungsfaktoren
4. Systematische Vermittlung von Arbeitsschutzwissen: Ein Ansatz zur Strukturierung arbeitsschutzrelevanter Inhalte im Kontext der Berufsausbildung
5. Smarte Systeme im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung für einen ganzheitliches Herangehen im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz
6. ORBiT - Organisationaler Respekt und Basisarbeit
7. Systemische Resilienz strukturiert beurteilen mit Verhaltensmarkern
8. entfällt
9. Humanoide Roboter: Endlich auf Augenhöhe mit Maschinen kommunizieren!?
10. Prädiktoren psychischer Belastung und Erschöpfung im Vergleich: Brancheninterne und -übergreifende Erkenntnisse aus Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen auf Basis des Job-Demand-Control-Support Modells
11. Psychosocial risks resulting from Desk Sharing - design recommendations
12. Sustainable implementation of psychological risk assessments (PRA)
12. Erkennen und Bewältigen von Einsamkeit im betrieblichen Kontext
14. Wechseljahre am Arbeitsplatz – Handlungskonzept für ein innovatives betriebliches Gesundheitsmanagement
15. Prävention Rückschmerzen / Myofasciale Selbsttherapie am Arbeitsplatz - eine Anwendungsbeobachtung
16. WINGIS: A versatile tool for Health and Safety (HS) Applications for Construction Industry and construction-related services
17. Expositionsmessung bei Trockeneisstrahlarbeiten zur Reinigung an einer Fertigungsstraße
18. Risiko Trockeneisstrahlen – Gefährdungen und Schutzmaßnahmen
19. Schutz vor natürlicher UV-Strahlung – Erfahrungen aus den Tragetests von UV-Schutzkleidung in verschiedenen Branchen der BG-Verkehr
20. Körpernahe Kühlbekleidung in der Anwendung – Grundlagen, Kriterien und Mindestanforderungen
21. Untersuchung und Bewertung von Herstellerinformationen zur Kombination von Pressluftatmern und persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz bei der Feuerwehr
22. SOFTEMA: Ein Standardtool zur Unterstützung normgerechter Entwicklung von sicherheitsbezogener Anwendungssoftware
23. Highly automated driving: What tasks influence vehicle takeover and what role does trust in technology play
24. Einzugsgefahren der oberen Extremität in der Kunststoffindustrie – eine Untersuchung zur Ermittlung von Einzugskräften an Folienauflaufstellen
Neurodivergenz beschreibt die natürliche Vielfalt neurologischer Funktionsweisen – dazu zählen z.B. ADHS, Autismus-Spektrum-Störungen oder Hochsensitivität. Allen drei Beispielen gemein sind Filterstörungen, die sich auf Aufmerksamkeit, Reizverarbeitung und soziale Interaktion auswirken – mit Folgen für das Arbeitsleben. Herkömmliche Arbeitsgestaltung ist auf diese Bedürfnisse nicht ausgerichtet, was Teilhabe und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Gleichzeitig bringen neurodivergente Beschäftigte besondere Potenziale mit: stark ausgeprägtes vernetztes Denken, kreative Problemlösungen, hohe Detailgenauigkeit oder empathische Kommunikation. Wenn betriebliche Rahmenbedingungen angepasst werden, profitieren alle – durch mehr Gesundheit, Teilhabe und Innovationskraft.
Der Beitrag gibt einen fundierten Überblick über Prävalenz, Diagnostik, wirtschaftliche Potenziale und zentrale Herausforderungen. Im Fokus steht die betriebliche Praxis: Welche Stellschrauben braucht es bei Führung, Arbeitsplatzgestaltung, Teamprozessen oder Wiedereingliederung? Ziel ist es, Impulse für eine inklusive Arbeitswelt zu geben, die neurodivergente Stärken sichtbar macht und gezielt fördert.
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Playlist Zeichentrickfilme und Schiebanimationen
Für Block 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
1. Gnu und Krokodil (01:00)
Der Prophet gilt im eigenen Lande nichts. Mit Simplifizierung wird Gefährdung überraschend einfach erklärt.
Quelle: Birdbox
2. Alarmierung und Evakuierung – So geht’s richtig! (02:58)
Keine Panik! – Der Kurzfilm des Sachgebiets „Betrieblicher Brandschutz“ informiert, wie Alarmierung und Evakuierung im Brandfall ablaufen.
Quelle: DGUV
3. Dumb Ways to Die (03:02)
Australischer Film visualisiert eindrucksvoll und mit melodischem Ohrwurm tödliche Unfallrisiken. Dumb Ways to Die (engl. „Dumme Arten zu sterben“) ist eine Sicherheitskampagne der Metro Trains in Melbourne, Australien, um Unfälle zu verhindern, bei denen Menschen zu nahe am Bahnsteigrand stehen, sodass sie durch den Sog durchfahrender Züge mitgerissen werden und zu Tode kommen können.
Quelle: Metro Trains, Melbourne
4. Max Achtzig Regeln (0:56)
Das Sterben am Stauende muss ein Ende haben. Zur Verbesserung des Verkehrsklimas müssen alle beitragen. Es ist Zeit für Veränderung - Zeit am Leben zu bleiben.
Quelle: https://www.hellwach-mit-80-kmh.de/
5. Herr Tirtel lernt dazu - "Die Kaffeemaschine" (02:26)
Mit Playmobilfiguren lassen sich Gefährdungen z.B. beim Umgang mit der Kaffeemaschine eindrucksvoll vermitteln.
Quelle: CIS, Berlin Hills Studios
6. Gesund arbeiten im Homeoffice (02:00)
Spätestens seit der Coronavirus-Pandemie gehört die Arbeit im Homeoffice für viele zum Alltag. Doch wie schafft man dort eine gesunde Arbeitsumgebung? Die VBG gibt Tipps im Film.
Quelle: VBG
7. Verantwortung, Aufgabenübertragung und Kontrolle (03:14)
Jeder Arbeitgeber ist für den Arbeitsschutz verantwortlich. Daneben können auch Führungskräfte verantwortlich sein und der Arbeitgeber kann zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich Verantwortung übertragen. Es ist aber auch erforderlich, sich von der Wahrnehmung der übertragenen Aufgaben zu überzeugen.
Quelle: GDA
8. Arbeitsschutz auf der Baustelle (04:35)
Nationalitätenübergreifende Unterweisung in unterhaltsamer und dennoch eindeutiger Form. Unterweisung für Arbeitsschutz auf Baustellen ohne Worte.
Quelle: Peter Ahrens Bauunternehmen
9. Napo: Ein gesunder Rücken kann entzücken (01:14)
Trotz erheblicher Bemühungen, arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) zu verhindern, sind diese das häufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem in Europa. Dabei treten Rückenschmerzen und Schmerzen der oberen Gliedmaßen am häufigsten auf. Im Film werden Wege aufgezeigt, den Risiken entgegenzuwirken.
Quelle: Napofilm.net
10. Die PSA - echte Profis schützen sich (01:32)
Im Film wird für die Vorteile der PSA geworben.
Quelle: SUVA
11. Das Belastungs-Beanspruchungs-Modell (02:15)
Im Alltag wird der Begriff „Psychische Belastung“ meist negativ verstanden und auch mit der Psyche von Menschen assoziiert. In Wissenschaft und Gesetzgebung (Stichwort: Psychische Belastung in der Gefährdungsbeurteilung) ist „Psychische Belastung“ jedoch nicht pauschal etwas Schlechtes. Der Film sorgt hier für mehr Klarheit.
Quelle: BGHW
12. Walk like a penguin (01:38)
Kanadischer Film wirbt für Pinguin-Gangart, um Glätteunfälle zu verringern.
Quelle: Alberta Health Service
13. Zeichentrickfilm langes Sitzen im Büro (04:40)
Anregende Gedanken zur Arbeitsgestaltung nach dem Motto die nächste Körperhaltung ist immer die Beste.
Quelle: BGHW
14. Richtig sitzen! (02.11)
Die Schiebeanimation fasst die wichtigsten Aspekte zum Sitzen kompakt zusammen.
Quelle: Jugend will sicher leben (JWSL)
15. Bewegung bei der Arbeit: Tipps für Beschäftigte (02:12)
Sitzen Sie auch den ganzen Tag im Büro? In diesem Video werden einfache, aber effektive Tipps gezeigt, wie mehr Bewegung in den Arbeitsalltag einfach integriert werden kann.
Quelle: VBG
16. Stolpern, Rutschen, Stürzen (03:14)
Stolpern, Rutschen, Stürzen sind die häufigsten Unfallursachen. Der Film erklärt die Ursachen und Zusammenhänge und gibt Tipps zur Unfallvermeidung.
Quelle: BG-Verkehr
17. Bewusst ist sicher - Die Rettungskette richtig umgesetzt (01:35)
Kurzweilig wird über die wichtige Meldekette bei Notfällen im Wald informiert.
Quelle: KUVB
18. GDA-Orgacheck Gefährdungsbeurteilung (04.37)
Die Gefährdungsbeurteilung gelingt am besten, wenn sie in die Gesamtorganisation des Betriebes eingebettet, systematisch und regelmäßig durchgeführt und für die Unterweisung der Beschäftigten genutzt wird. Sechs Prozessschritte sind dabei wesentlich. Arbeitsschutz mit Methode zahlt sich aus.
Quelle: GDA
Brandschutzfilme
Der Film „Brandschutz im Betrieb“ ist als Gemeinschaftsprojekt mit zehn Partnern entstanden. Dazu gehörten: Vattenfall Europe Wärme AG, Bayer Pharma AG, Unfallkasse Berlin, BSR, BVG, Deutsche Post DHL, BAM, Bosch, Berliner Bäderbetriebe, Gloria GmbH. Der sog. „Berliner Brandschutzfilm“ ist in 6 Modulen strukturiert und umreißt alle relevanten Belange des betrieblichen Brandschutzes.
20. Die Rettungsgasse rettet Leben (02:56)
Ein bemerkenswerter Film. Er soll Leben retten. Rettungsgasse? 68% kennen sie nicht richtig. Dadurch sterben Menschen… Fast 1.000 Stunden es gedauert, diesen Film zu produzieren. Quelle: Miniatur Wunderland Hamburg.
21. Modul 1 – Brandereignis in einer Werkstatt (02:44)
Betrieblicher Brandschutz ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Das zeigt das Beispiel eines verhängnisvollen Brandereignisses in einer Pkw-Werkstatt mit existenziellen Folgen. Eine Voraussetzung für wirksame Brandverhütung ist in allen Branchen die Information aller Beschäftigten über die Grundlagen und Zusammenhänge. Verständliche Information in Verbindung mit emotionaler Betroffenheit trägt zur Schärfung des Bewusstseins und zur Sensibilisierung für den Brandschutz bei.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
22. Modul 2 – Verbrennungslehre, Brandgefahren (04:41)
In diesem Modul wir gezeigt, was ein Brand ist, wie er entsteht und welche Gefahren von einem Brand ausgehen. Die Brandverhütung wird am Beispiel des sogenannten Branddreiecks dargestellt. Es gibt Beispiele aus dem betrieblichen Kontext sowie zum sicheren Verhalten bei Brand- und Explosionsschutz.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
23. Modul 3 – Löschmittel und Brandbekämpfung (05:58)
Was bedeutet Löschen? Welche Arten von Löschmitteln stehen zur Verfügung? Welche Brandklassen und darauf aufbauend welche Feuerlöscher gibt es? Abschließend wird bei Löschübungen die sichere und richtige Handhabung von Feuerlöschern erläutert.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
24. Modul 4 – Vorbeugender organisatorischer Brandschutz und Evakuierungsübungen (05:21)
In diesem Modul werden die Schutzziele des vorbeugenden organisatorischen Brandschutzes dargestellt. Es werden Themen wie Brandschutzordnung, Feuerlöscher, Flucht- und Rettungswegepläne, Feuerwehrpläne, Organisation der betrieblichen Gefahrenabwehr, Räumungsübungen, Thema mobilitätseingeschränkte Personen, Erlaubnisschein für Heißarbeiten und Maßnahmen zur Ersten Hilfe behandelt. Abschließend wir eine Evakuierungsübung durchgeführt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
25. Modul 5 – Vorbeugender baulicher und anlagentechnischer Brandschutz (07:33)
In diesem Modul werden die Schutzziele des vorbeugenden baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes dargestellt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
26. Modul 6 – Ausbildung von Brandschutzhelfern (05:06)
Die Ausbildung zum betrieblichen Brandschutzhelfer/in und deren ehrenamtliche Arbeit wird in diesem Modul gezeigt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
27. Brandschutz im Büro (02:01)
Der Film zeigt auf amüsante Weise, wie mit Brandschutzerfordernissen im Büro umgegangen werden sollte.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
28. IFS – Brandgefahren im Haushalt (04:45)
In Videoportalen sind zahlreiche Filmaufnahmen verfügbar, die Gebäude- oder Wohnungsbrände in voller Ausdehnung zeigen. Aber Bildmaterial über Entstehungsbrände gibt es so gut wie keines. Dies liegt wohl in der Natur der Dinge. Aber gerade aus der Brandentstehung lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die Schadenverhütung ableiten. Deshalb stellt das IFS Entstehungsbrände im eigenen Brandversuchshaus realitätsnah nach, um die Entstehung und Ausbreitung eines Feuers zu dokumentieren und daraus wichtige Erkenntnisse abzuleiten. Für die aktuellen Filmaufnahmen wurden vier häufige Brandursachen im Haushalt nachgestellt.
Quelle: IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.
29. Richtiges Verhalten im Brandfall: Brand im Treppenhaus (02:33)
Feuer im Treppenhaus. Der Film zeigt die Probleme die bei einem Brand im Treppenhaus durch die Ausbreitung des Brandrauches entstehen. Er gibt Hinweise zum richtigen Verhalten im Brandfall. Die Untertitel gibt es auch in anderen Sprachen.
Quelle: www.inuri.de/brandschutzaufklaerung
30. IFS – Brennende Akkus (05:46)
Die Verbreitung von Lithium-Akkus steigt rasant. Wenig bekannt ist dagegen die Brandgefahr, die von diesem Akkutyp ausgeht. Das IFS klärt im Film über die Brandgefahren auf und gibt Tipps zum sicheren Umgang mit diesen leistungsstarken Energiespeichern.
Quelle: IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.
Substitution, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen stehen bei der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vor persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Dennoch gibt es zahlreiche Arbeitsplätze, an denen PSA unverzichtbar sind.
Die Vorträge rund um das Thema PSA greifen aktuelle Entwicklungen in der Technologie, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel auf und zeigen beispielhaft Lösungen zu aktuellen Fragestellungen durch Festlegungen für die Konzeption und in der Benutzung von PSA.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
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Substitution and protective measures (technical and organizational) take precedence over personal protective equipment (PPE) in the prevention of occupational accidents and diseases. PPE nevertheless remains indispensable at numerous workplaces.
The papers on the subject of PPE address current developments in the technology, and also topics such as sustainability and climate change, and provide examples of solutions to topical issues in the form of specifications for the design of PPE and for its use.
Notfälle können alle Unternehmen betreffen und neben menschlichem Leid auch hohe Kosten verursachen. Mit dem Begriff Notfall ist dabei eine unerwartete, plötzliche Extremsituation gemeint, zum Beispiel schwere oder tödliche Arbeits- und Wegeunfälle, medizinische Notfälle oder verbale bzw. körperliche Gewalttaten.
Die DGUV verweist im Grundsatz 306-001 auf ein Gesamtkonzept im Umgang mit Notfällen in Unternehmen, entsprechend der DGUV-Terminologie traumatische Ereignisse, das zur Vermeidung und Bewältigung potenzieller psychischer Gesundheitsschädigungen drei Handlungsphasen umfasst: Maßnahmen der Primärprävention (Prävention), der Sekundärprävention (Akutversorgung und weiterführende Betreuung) sowie der Tertiär-prävention (Rehabilitation und Wiedereingliederung).
Doch wie sieht die praktische Umsetzung dieser Empfehlungen aus? Wie werden betroffene Beschäftigte versorgt? Und wer kann Unternehmen wie unterstützen?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurde vom 01.01.2022 bis 30.09.2025 unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Rehmer das Forschungsprojekt „Psychosoziale Notfallversorgung in Unternehmen – eine Bestandsaufnahme zur Umsetzung in Deutschland“ an der SRH University, unterstützt durch die Forschungsförderung der DGUV, durchgeführt.
Im Forschungsprojekt erfolgte eine Bestandsaufnahme unter Beachtung der verschiedenen Perspektiven von Unternehmen, Unfallversicherungsträgern, ehrenamtlicher PSNV-B-Teams und externer Anbietender in vier Teilprojekten.
In der Session werden die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts für alle 4 Teilprojekte vorgestellt.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalräte, Notfall-/Krisenmanagement, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Wie können Unternehmen Ihre Mitarbeitenden vor krebserzeugenden Gefahrstoffen schützen und was müssen sie dabei beachten? Die Träger der gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) bestehend aus Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern haben im Arbeitsprogramm „Sicherer Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen“ zur Unterstützung der Betriebe kostenlose digitale Tools erstellt und zeigen, wo und wie Betriebe im Arbeitsschutz davon profitieren können. Ziel des Arbeitsprogramms ist es, Gefährdungen am Arbeitsplatz durch krebserzeugende Gefahrstoffe zu minimieren und so die Entstehung von berufsbedingten Krebserkrankungen zu verhindern. Die Tools unterstützen Betriebe aller Branchen, indem sie viele Praxishilfen zur Minimierung der Exposition oder dessen Substitution, bei der Gefährdungsbeurteilung sowie der Dokumentation bieten oder zusammentragen. Freuen sie sich auf viele gute Ideen und hilfreiche Tools.
Zielgruppen: Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Notfall-/Krisenmanagementbeauftragter, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Der Sifa-Lehrgang 3.0 ist ein gemeinsames Qualifizierungsangebot aller Unfallversicherungsträger. Der weiterentwickelte Sifa-Lehrgang („Sifa-Lehrgang 3.0“) ist inzwischen gut etabliert.
In einem Impulsvortag werden zentrale Punkte des weiterentwickelten Sifa-Lehrgangs aufgezeigt und ihre Bedeutung für einen modernen Arbeitsschutz beleuchtet.
Die verschiedenen Facetten des Sifa-Lehrgangs sollen anschließend in vier Themeninseln vertieft betrachtet und durchaus auch kritisch beleuchtet werden. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird erörtert, welche Themen und Herangehensweisen in der Qualifizierung und Weiterbildung von Sifas wichtig sind. Dabei soll ein Spektrum von lebenslanger individueller Kompetenzentwicklung, Organisationsentwicklung und Anpassungsfähigkeit an eine sich ständig verändernde Arbeitswelt in den Blick genommen werden.
1. Praxistransfer optimieren
2. Innovative Lehr- und Lernformate
3. Peer-Learning in der Praxis
4. Neue Kompetenzbedarfe
Den Abschluss bildet ein interaktiver „Generationentalk“ in Form einer Fishbowl-Diskussion: „Der Sifa-Lehrgang gestern, heute, morgen“.
Die Session richtet sich an alle, die in der Aus- und Weiterbildung von Sifas tätig sind, sowie an Sifas selbst, die ihre Erkenntnisse zum Sifa-Lehrgang aus Sicht ihrer praktischen Erfahrung teilen möchten.
Die Session wird von Mitgliedern der DGUV Arbeitsgruppe „Kontinuierliche Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Sifa-Lehrgangs“ aus verschiedenen Unfallversicherungsträgern gestaltet.
Zielrgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Ausbilder, Trainer, Berater
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Dauerhafter Druck, ständige Erreichbarkeit, Informationsflut – Gefährdungen durch psychische Belastungen sind längst Teil vieler Arbeitsrealitäten. Doch Arbeit lässt sich gestalten: gesundheitsfördernd und gesetzeskonform. Dieses Symposium zeigt, wie das gelingen kann.
Aktuelle Forschungsergebnisse der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) liefern konkrete Ansätze für eine systematische Gestaltung von Arbeit, die psychischen Belastungen vorbeugt.
Anforderungen an die präventive Arbeitsgestaltung, zum Beispiel bei ortsflexiblem Arbeiten, der Interaktionsarbeit und Rückkehrprozessen nach Erkrankung, werden praxisnah von den Wissenschaftler:innen der BAuA beleuchtet.
Verschiedene Optionen zeigen, wie psychische Belastungen früh erkannt und wirksam reduziert werden können. Teilnehmende erhalten Impulse für die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen und die Weiterentwicklung betrieblicher Präventionsstrategien.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Gesundheitsmanagement, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Der Klimawandel verändert auch die Arbeitswelt – mit spürbaren Folgen für Sicherheit, Gesundheit und betriebliche Abläufe. Höhere Lufttemperaturen, UV-Belastung, Extremwetter und neue Infektionsrisiken wirken sich zunehmend auf Beschäftigte, Infrastruktur und Produktionsprozesse aus. Für alle, die Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz tragen, stellt sich die Frage: Sind unsere Maßnahmen den neuen klimabedingten Gefährdungen gewachsen?
Gleichzeitig wird deutlich: Klimaschutz ist kein separates Thema – er ist Teil vorausschauender Prävention. Nur wenn beides zusammengedacht wird – Klimaanpassung und Klimaschutz – lassen sich Gesundheit schützen und Arbeit langfristig sichern.
In drei inhaltlich aufeinander abgestimmten Sessions nähern wir uns dem Thema aus verschiedenen Perspektiven: wissenschaftliche Grundlagen, praktische Präventionsansätze und betriebliche Erfahrungen.
1) Klimawandel und Gesundheit: Relevanz für den Arbeitsschutz
2) Prävention und betriebliche Praxis - Praktische Maßnahmen & bewährte Ansätze
3) Klimawandel trifft Arbeitsschutz - Trends, Risiken und Prävention
Jede Session setzt einen klaren Schwerpunkt und bietet Impulse zur direkten Anwendung im eigenen Verantwortungsbereich. Die Veranstaltungen können einzeln besucht werden – im Zusammenspiel geben sie ein umfassendes Bild der Herausforderungen und Lösungswege.
„Forum Arbeitsschutzverwaltung“ ist ein persönliches Treffen engagierter Angehöriger der Arbeitsschutzverwaltungen (ASV) von Bund und Ländern, Forschungseinrichtungen und Unfallversicherungsträgern (UVT).
Am 30.12.2020 wurde das „Arbeitsschutzkontrollgesetz“ bekanntgemacht. U.a. wurde eine Mindestbesichtigungsquote definiert, die bis 2026 zu erreichen ist. Eine Vielzahl neuer Mitarbeiter sollte dazu eingestellt und ausgebildet werden. Erfolge und offene Punkte bei den Erwartungen werden aus Sicht der Länder benannt.
UVT und staatliche ASV haben das gleiche Ziel: Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Jedoch haben beide Träger jenseits des Kernbereichs der Überwachung unterschiedliche Aufgaben. Wie kann die Zusammenarbeit von UVT und ASV bei der Umsetzung von Arbeitsschutz in den Betrieben effektiv gestaltet werden, welche Grundlagen sind hierfür erforderlich?
Eine komplett neue Datenbankstruktur für die ASV wird benötigt. Aus einer Unterarbeitsgruppe des LASI wird berichtet, was eingeführt und erprobt ist, und was in absehbarer Zukunft fertig sein wird.
Die Anzeige unverantwortlicher Zustände im Arbeitsschutz bei der ASV ist für Arbeitnehmer das letzte Mittel, den Mindestschutz zu erlangen. Die Anzeige erfolgt in der Regel nicht anonym, und wenn ist die Quelle durch Akteneinsicht oft leicht zu ermitteln. Zunehmend werden zur Entdeckung der Quellen Informationsfreiheitsgesetze und Akteneinsicht nach VwVfG missbraucht. Die Frage des Quellenschutzes wird beleuchtet.
Rücken, Nacken, Knie, Hüfte – wenn es um die Arbeitsgesundheit geht, schenken die meisten Menschen vielen schmerzenden Körperteilen ihre Aufmerksamkeit, aber selten jenen, auf die es wirklich ankommt: unseren Füßen. In unserem komplexesten Körperteil laufen zahlreiche Muskeln zusammen. Hier entscheidet sich, ob unsere Statik und Gewichtsverteilung im Gleichgewicht ist, oder ob Fehlstellungen den Zug an den Muskeln verändern – und dadurch häufig zu Schmerzpunkten in ganz anderen Bereichen des Körpers führen. In dieser Session beschäftigen wir uns intensiv mit dem Ort, an dem unsere Gesundheit ihre Wurzeln hat:
Orthopädieschuhmacher und Fußspezialist Felix Trares führt in die Welt der Fußanatomie ein und erklärt, welche große Rolle gesunde Füße für die Gesundheit spielen. Das revolutionäre Start-up GetSteps verrät, wie man sich orthopädische Einlagen für zahlreiche Sicherheitsschuhmodelle digital anfertigen lassen kann. Der BOA Produktexperte Christian Heise stellt das „BOA FIT SYSTEM“ für eine ganzheitliche Versorgung der Füße im Arbeitskontext vor. Und Stefan Tintrup erklärt, wie Unternehmen mit dem betrieblichen Gesundheitstag 4.0, dem ATLAS FIT-DAY, alle Mitarbeitenden individuell an nur einem einzigen Tag mit präventiven Einlegesohlen, orthopädischen und semi-orthopädischen Einlagen sowie dem richtigen Schuhwerk versorgen können.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Einkauf/Beschaffung, Betriebs- und Personalrat, Gesundheitsmanagement
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Humorvolle Kurzfilme
Block 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr
1. Office Safety mit Musik (02:31)
Sehr unterhaltsames Video zu Sicherheitsaspekten bei der Büroarbeit im Walzertakt.
Quelle: BASF
2. Helme waren schon immer eine gute Idee (02.20)
"Helme waren schon immer eine gute Idee" ist die Botschaft einer dänischen Kampagne, die mit einem Augenzwinkern von den Vorteilen des Schutzhelms überzeugen will.
Quelle: Rådet for Sikker Trafik
3. Der Wecker (00:21)
Warnsignale können verwechselt werden.
Quelle: youtube
4. Paper Cut (0:43)
Komische Verkettung von Bürounfällen
Quelle: Youtube
5. Elektrische Gefahren im Büro (04:12)
Sherlock Holmes identifiziert akribisch Stromschlag-Gefährdungen
Quelle: SWR
6. Sicherheit aufm Bau 2.0 (03:44)
Der bekannte YouTuber Varion hat schon in seinem ersten Video, bei dem er mit BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH. zusammengearbeitet hat, bewiesen, dass er Arbeitsschutz genauso wichtig findet wie wir. Dieses Mal geht es um das Thema Staubvermeidung auf der Baustelle.
Quelle: BG Bau
7. Was Dornröschen so stört (02:05)
Unterbrechungen und Störungen setzen Dornröschen zu. Das belastet nicht nur, es kann auch Nerven kosten. Wie kommt sie damit zurecht? Unterbrechungen und Störungen am Arbeitsplatz sind eine psychische Belastung.
Quelle: DGUV
8. Altes raus! Statt Krankenhaus. (02:52)
Lustige Leiterliebe im Laufe der Zeit….
Quelle: Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
9. Der kleine böse Mann im Ohr (13:08)
Kurzfilm zum Thema Arbeitssicherheit im Rahmen eines EUROVIA-weiten World Safety Days zur Prävention von Arbeitsunfällen.
Quelle: Eurovia
Substitution, technische und organisatorische Schutzmaßnahmen stehen bei der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vor persönlichen Schutzausrüstungen (PSA). Dennoch gibt es zahlreiche Arbeitsplätze, an denen PSA unverzichtbar sind.
Die Vorträge rund um das Thema PSA greifen aktuelle Entwicklungen in der Technologie, aber auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimawandel auf und zeigen beispielhaft Lösungen zu aktuellen Fragestellungen durch Festlegungen für die Konzeption und in der Benutzung von PSA.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
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Substitution and protective measures (technical and organizational) take precedence over personal protective equipment (PPE) in the prevention of occupational accidents and diseases. PPE nevertheless remains indispensable at numerous workplaces.
The papers on the subject of PPE address current developments in the technology, and also topics such as sustainability and climate change, and provide examples of solutions to topical issues in the form of specifications for the design of PPE and for its use.
In der Session werden Erkenntnisse aus Forschungsprojekten des BAuA-Schwerpunktprogramms "Schnittstelle Infektions- und Arbeitsschutz", die unter dem Themenblock „Evidenzbasierte Schutzmaßnahmen“ gebündelt werden, sowie zu einem aktuellen Projekt der Kommission Arbeitsschutz und Normung zur Verbesserung der Schutzanforderungen von Belüftungsanlagen mobiler Maschinen, vorgestellt. Der hier adressierte Themenblock greift offene Fragestellungen auf und konkretisiert die Entwicklung, Analyse und Bewertung von technischen, organisatorischen sowie personenbezogenen Schutzmaßnahmen im Kontext des betrieblichen Infektions- und Arbeitsschutzes. Inhalte der Session sind auf der einen Seite aktuelle Erkenntnisse zur Entstehung und Verbreitung von luftgetragenen menschlichen Ausatempartikeln in Innenräumen sowie zum infektionsschutzgerechten Lüften, um die Wirkweise von Maßnahmen des Infektionsschutzes am Arbeitsplatz zu verstehen und zu verbessern. Auf der anderen Seite stehen sichere Produkte und die Konkretisierung von normativen Produktanforderungen zur Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit und damit auch zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher.
Zielgruppen: Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Notfall-/Krisenmanagementbeauftragter, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Der weiterentwickelte Sifa-Lehrgang („Sifa-Lehrgang 3.0“) ist inzwischen gut etabliert. Erste Evaluierungen liegen vor und zeigen, dass Schwachstellen am vorherigen Lehrgangskonzept erfolgreich angegangen wurden.
In einem Impulsvortag werden zentrale Punkte des weiterentwickelten Sifa-Lehrgangs aufgezeigt und ihre Bedeutung aus Sicht erfahrener Sifas beleuchtet.
Das Thema lebenslanges Lernen ist dabei nicht nur für den Sifa-Lehrgang relevant, sondern stellt eine Schlüsselkompetenz für Sifas dar. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird in vier Themenstationen erörtert, welche Themen und Herangehensweisen in der Qualifizierung von Sifas (Sifa-Lehrgang plus Sifa-Weiterbildung) wichtig sind und Innovationen und Organisationsentwicklung fördern können:
1. Praxistransfer optimieren
2. Innovative Lehr- und Lernformate
3. Peer-Learning in der Praxis
4. Neue Kompetenzbedarfe
Den Abschluss bildet ein interaktiver Generationentalk in Form einer Fishbowl-Diskussion: „Der Sifa-Lehrgang gestern, heute, morgen“.
Die Session richtet sich an alle, die in der Aus- und Weiterbildung von Sifas tätig sind, sowie an Sifas selbst, die von den Neuerungen des Lehrgangs und allgemein der Sifa-Qualifizierung profitieren und sich aktiv einbringen möchten.
Gestaltet und unterstützt wird die Session von Mitgliedern der Projektgruppe Qualitätssicherung des Sifa-Lehrgangs aus verschiedenen Unfallversicherungsträgern. Für die praktische Durchführung sollen auch Mitarbeitende der freien Lehrgangsträger, aus Hochschulen und der BAuA angefragt werden.
Zielgruppen: Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Ausbilder, Trainer, Berater
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Ergonomisch unzureichend gestaltete Medizinprodukte beeinträchtigen die Qualität und Sicherheit medizinischer Arbeitsabläufe. Sie führen zu einer reduzierten Versorgungsleistung und verursachen zusätzliche Kosten im Gesundheitswesen. Für Mitarbeitende ist der Umgang mit ergonomisch schlecht gestalteten Medizinprodukten mit erhöhten physischen oder psychischen Belastungen verbunden. Da diese Geräte meist über viele Jahre eingesetzt werden, liegen latente Fehlbelastungen vor, die zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten führen. Zur Erhöhung der Anzahl ergonomisch gestalteter Medizinprodukte in Einrichtungen des Gesundheitswesens sollen Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen bei der Auswahl und Beschaffung unterstützt werden. Dazu hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) das Vorgehen „BGW test“ entwickelt. In vergleichenden Produkttests - vergleichbar zum Vorgehen der „Stiftung Warentest“ - werden Medizinprodukte von Anwendern und Sicherheitsexperten auf ihre Gebrauchstauglichkeit geprüft und bewertet. Die Ergebnisse stehen Gesundheitseinrichtungen in Form von Testberichten frei zur Verfügung und werden der Fachöffentlichkeit z.B. auf Kongressen vermittelt. Die Session „Medizinprodukte im BGW test “ stellt das Vorgehen und die Ergebnisse verschiedener Produkttests vor.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Einkauf/Beschaffung, Betriebs- und Personalrat, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
„Forum Arbeitsschutzverwaltung (ASV)“ ist ein persönliches Treffen engagierter Angehöriger der ASV von Bund und Ländern, Forschungseinrichtungen und Unfallversicherungsträgern (UVT).
Einen grenzüberschreitenden Blick über den Tellerrand bietet ein Beitrag über ein Kommunikationsmodell, das für den Arbeitsschutz - und speziell für die Aufsicht - entwickelt wurde.
Die DGUV hat unter Beteiligung von ASV, BA und BDA einen Bericht zur Konzeption eines Betriebsstätten[BS]verzeichnisses entwickelt. Ziele sind die Schaffung eines einheitlichen BS-Identifikators, Bereitstellung qualitativ hochwertiger Daten und Herstellung eines Bezugs zwischen BS und Unternehmen. Mehrfacherfassungen werden verringert und Datenpflege vereinfacht.
Datengetriebene Präventionsarbeit nutzt digital erfasste Infos, um Betrieben mittels individueller Beratung zu besserem Arbeitsschutz zu verhelfen. Bei der Aufsicht durch UVT und ASV werden viele Daten erhoben. Das Potential von KI zur Mustererkennung entfaltet sich erst bei Nutzung zentraler Datenmengen mit Qualität. Welche Daten sind sinnvoll und geeignet, welche Daten können bereits wie geliefert werden?
Die BAuA-Arbeitszeit[AZ]befragung beobachtet Veränderungen in der Arbeitswelt, insbes. die AZrealitäten. 2023 wünschten sich mehr als die Hälfte kürzere Arbeitszeiten als sie tatsächlich leisten. Das unterstreicht die Bedeutung flexibler AZmodelle und einer transparenten AZerfassung. Auch sind gesundheitliche Aspekte bei Gesetzesänderungen zu beachten.
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Verkehrssicherheit – „Horror-Movies“
Dauer gesamt: ca. 30 Minuten
Kategorie Horrorfilme
So alt wie die Filmgeschichte ist, so lange gibt es auch das Genre der Horrorfilme. Im Kontext der betrieblichen Präventionsarbeit tauchen auch immer wieder Filme auf, die in dieser Weise für Aufmerksamkeit sorgen. Dabei unterscheiden wir hier zwei völlig verschiedene Arten von Horrorszenarien und zwar die fiktiven und die wahren Geschichten, die uns noch mehr „unter die Haut“ gehen. Dazu gehört die Geschichte eines schier unglaublichen Unfalls mit flüssigem Eisen in einem Stahlwerk.
1. Mario E. - Schwarz ist keine Farbe (02:56)
In diesem Film erzählt Mario, wie er seinen Unfall erlebt und überlebt hat, wie er mit den Folgen zurechtkommt und welche Lehren aus dem Unfall gezogen werden können.
Quelle: Jürgen Walter Beratungs-GmbH
2. Tankfahrzeug zermalmt Fahrrad beim Abbiegen (0:38)
In dem Video sieht man einen Beinahe-Unfall eines Radfahrers beim Rechtsabbiegen eines LKWs. Diese Situationen führen leider sehr oft zu tödlichen Verletzungen.
Quelle: Youtube.com
3. No Answer (02:23)
Jederzeit und überall - der Druck, beruflich und privat ständig erreichbar zu sein, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das zeigt sich auch im Straßenverkehr: Ablenkung durch Textnachrichten am Steuer: ein fataler Trend! Wer während der Fahrt textet, hat ein mehr als 50 Prozent erhöhtes Unfallrisiko. Dont text and drive.
Quelle: DVR, www.runtervomgas.de
4. Titel: Tippen tötet (01:30)
Mutter fährt aus Hektik und wegen Ablenkung fast die eigene Tochter um.
Quelle: Verkehrswacht Hannover
5. Geister der Verkehrsunfälle (01:20)
Eine junge Frau spaziert allein auf einer Landstraße, als sie plötzlich bemerkt, dass sie von einer Gruppe offensichtlich schwer verletzter, beinahe zombiehaft anmutender Menschen verfolgt wird. Jeder einzelne stellt ein Verkehrsunfallopfer dar und symbolisiert eine Gefahr im Straßenverkehr. So blickt ein junger Mann immer wieder auf sein Mobiltelefon und eine Frau genehmigt sich einige Schlucke aus ihrem Flachmann. Die Gejagte versucht davonzulaufen, doch auch ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen. Die junge Frau wagt es nicht, den „Gefahren im Straßenverkehr“ ins Auge zu blicken und wird schlussendlich selbst ein Opfer davon.
Quelle: AUVA.at
6. Zaubertrick mit dem Smartphone im Straßenverkehr (01:12)
Bei 1 von 4 Unfällen in der Schweiz ist Ablenkung im Spiel. Wer mit Kopfhörern Musik hört oder auf dem Smartphone chattet, nimmt sein Umfeld schlechter wahr. Der Spot der Polizei Lausanne mit Unterstützung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und weiteren Partnern zeigt schockierend, wie sich Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr auswirkt.
Quelle: BFU.ch (Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Schweiz)
7. From One Second to the Next (34:53)
Der englischsprachige Dokumentarfilm, der vom deutschen Regisseur Werner Herzog für die amerikanische Präventionskampagne „Texting and Driving – It can wait“ 2013 gedreht wurde, geht sehr unter die Haut und rührt zu Tränen. Der 34-minütige Film zeigt anhand von Beispielen aus den USA die tragischen Folgen von SMS-Nachrichten während der Autofahrt, um für die Gefahren des Textens während der Fahrt zu sensibilisieren.
Quelle: youtube