Asbest und kritische Fasern bleiben ein Fokus des Arbeitsschutzes. Neue gesetzliche Vorgaben, technische Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse verändern aktuell die Anforderungen an Unternehmen und Fachkräfte. Insbesondere Änderungen der EU-Asbestrichtlinie, der Gefahrstoffverordnung sowie Anpassungen der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) zu Asbest mit Fokus auf Schutzmaßnahmen, Meldepflichten und praxisnahe Hilfestellungen sind Themen der Session. Darüber hinaus werden Überlegungen zu zukünftigen Schutzmaßnahmen für kritische Fasern, die aufgrund ihrer morphologischen Eigenschaften krebserzeugend sein können, vorgestellt. Damit bietet die Session einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen zum Arbeitsschutz und faserförmigen Stoffen.
Steigender Leistungsdruck, psychische Belastungsfaktoren und hohe Fehlzeiten fordern neue Antworten im betrieblichen Arbeitsschutz. Diese Session bringt aktuelle arbeitspsychologische Erkenntnisse mit praktischen Perspektiven zusammen.
Impulse & Austausch:
- Aktuelle Forschungsergebnisse
- Psychische Belastungsfaktoren erkennen - und ihnen wirksam begegnen
- Gesundheit und Produktivität nachhaltig vereinen
- Interdisziplinärer Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft
Gemeinsame Entwicklung tragfähiger Lösungen für den Arbeitsschutz von morgen
Die Veranstaltung bietet Raum für Inspiration und konkrete Ansätze – für alle, die psychische und physische Gesundheit im Betrieb aktiv gestalten wollen.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Personalwesen/Verwaltung, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Ergonomische Arbeitsgestaltung ist weit mehr als nur ein rückengerecht eingestellter Stuhl. Sie verbindet Produktentwicklung, Arbeitsablauf und Gesundheitsprävention zu einem integrativen Konzept, das den Menschen mit all seinen individuellen Prägungen in den Mittelpunkt stellt. Die Veranstaltung beleuchtet die drei zentralen Dimensionen der Ergonomie – körperlich, kognitiv und organisatorisch – und zeigt auf, wie gezielte Maßnahmen nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch langfristig die Gesundheit sichern können.
Zentrale Aspekte der Veranstaltung:
- Konkrete Beispiele für menschengerechte Gestaltung von Arbeitsmitteln und -prozessen
- Einblick in aktuelle ergonomische Ansätze aus Praxis und Forschung
- Darstellung der physischen, psychischen und organisatorischen Einflussfaktoren auf die Arbeit
- Strategien zur Verringerung körperlicher und mentaler Belastungen im Arbeitsalltag
- Einblicke in Maßnahmen zur nachhaltigen Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter
Die Teilnehmenden erhalten relevante Impulse, damit Arbeitsplätze sicher, effizient und gesundheitsförderlich gestaltet werden können.
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Transformationsprozesse führen zu tiefgreifenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Für die Arbeitsschutzakteure liegt die besondere Herausforderung darin, auch die strukturellen Umbrüche in ihren Handlungskonzepten zu berücksichtigen. Denn mit der Entgrenzung organisatorischer Strukturen verlieren Unternehmen soziale Bindungskraft und es entstehen neue, teils unfair agierende Geschäftsmodelle. Dadurch wird das Gefüge für den Arbeitsschutz schwer durchschaubar und erschwert effektive Aufsicht. Besonders Kleinstunternehmen und migrantisch geprägte Branchen wie Einzelhandel oder körpernahe Dienstleistungen agieren oft unter prekären Bedingungen, denn es ist bekannt, dass Betriebe, die kaum ökonomische Spielräume haben, insgesamt kritisch zu bewerten sind. Im Workshop wird der Frage nachgegangen, an welchen Merkmalen Muster schlechter Arbeit erkennbar werden und über welche Handlungsoptionen die Aufsichtsinstitutionen verfügen, wo eine Kooperation mit anderen Akteuren erfolgversprechend scheint und in welchen Bereichen der Arbeitsschutz in gegenwärtiger Ausgestaltung wahrscheinlich eine geringe Wirksamkeit entfalten kann..
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Start-up Pitches – die Highlights aus der START UP ZONE
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Playlist klassische Arbeits- und Brandschutzfilme
Für Block 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
1. Kennzeichnung von Gefahrstoffen (03:14)
Dieses Video ist im Bereich Gefahrstoffe ein Evergreen in sehr vielen Branchen.
Quelle: IVSS (Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit)
2. Heben und Tragen (05:15)
Was ist beim Heben und Tragen zu beachten, dass Wirbelsäule und Bandscheiben nicht unnötig belastet werden? Ein kurzer Überblick Rücken-schonender Beispiele aus verschiedenen Arbeitsumgebungen mit beeindruckenden betrieblichen Akteuren.
Quelle: BGHW
3. Ersthelferin Lena (05:48)
Ersthelferin Lena findet ihren Kollegen bewusstlos vor. Wie handelt sie jetzt richtig? Sie berücksichtigt die Sofortmaßnahmen und orientiert sich an der Rettungskette.
Quelle: BGHW
4. Mr. Pingel und Laura – Arbeitsschutz im Büro (14:00)
In Anlehnung an das Szenario „Mr. Bean im Büro“ werden Gefährdungen, Fallstricke und Sicherheitsmaßnahmen humorvoll thematisiert und vermittelt.
Quelle: Christoph Benning, Film auf PC bzw. USB-Stick, wird noch online gestellt
5. Break the Chain-apply ever After (02:30)
Quelle: BASF Youtube
6. Ergonomische Bürogestaltung (02:50)
Im Video erklärt Heike-Rebecca Nickl, Referentin für Arbeitsschutz bei der Arbeitskammer des Saarlandes, wie Arbeitsplätze ergonomisch eingerichtet werden können.
Quelle: Arbeitskammer des Saarlandes
7. Löschmittel und Brandbekämpfung, Verhalten im Brandfall (05:58)
Was bedeutet löschen? Welche Löschmittel stehen zur Verfügung? - Brandklassen nach DIN EN 2, - Feuerlöscher nach DIN EN 3 - Aufbau und Funktionserläuterung z. B. eines Handfeuerlöschers, - Praktische Feuerlöschübungen anhand eines Firetrainers mit verschiedenen Modulen (u. a. Papierkorbbrand, Spraydosenexplosion, Fettbrand) mit Hilfe von Handfeuerlöschern
Quelle: Berliner Brandschutzfilm – Modul 3
8. Berufskraftfahrer – Ladungssicherung (05:06)
Wichtige Grundsätze und Regeln der Ladungssicherung und etliche praktische Umsetzungsbeispiele für verschiedene Lasten werden dargestellt.
Quelle: IAG, Dresden
9. Ingas Büro (03.20)
In diesem Beitrag des VBG-Gesundheitsmagazins werden mit einem Augenzwinkern kleine „Tricks“ zur Bewegungsförderung und zur gesundheitsgerechten Gestaltung der Büroarbeit incl. dem aktiven Sitzen gegeben.
Quelle: Verwaltungs-BG
10. Der Schutzengel im Büro (03:34)
In diesem Video werden die typischen Gefahrenstellen im Büro gezeigt, die zu einer gefährlichen Situation oder sogar zu einem Unfall führen können. Zum Glück ist "der (unsichtbare) Schutzengel im Büro" vor Ort, der regelmäßig die Situation entschärft und zeigt, wie man es richtig macht.
Quelle: John Deere
11. Herz in Not – keine Angst vor dem Defibrillator (02:53)
Eindrucksvoller Film, der Berührungsängste mit einem Defibrillator abbauen soll! 3 Minuten, die Leben retten können...
Quelle: www.herz-in-not.de
12. Berliner Bürofilm: Sichere und gesunde Büroarbeit (19:20)
Kommunale Betriebe der Initiative „Mehrwert Berlin“ haben diesen Unterweisungsfilm zur sicheren und gesunden Büroarbeit gemeinsam produziert.
Quelle: www.mehrwert-berlin.de
13. Ergonomie am Arbeitsplatz am Beispiel eines Call Centers (04:10)
Im Rahmen einer NDR-Ratgeberreihe erklärt Dr. Maren Kemper die ergonomisch günstige Anordnung des Büro-Arbeitsplatzes.
Quelle: NDR
14. Du baschd uff mich uff (03:48)
Von Mitarbeitern für Mitarbeiter. Unter dieser Prämisse entstand der Sicherheitsfilm „Du baschd uff mich uff“ am John Deere Standort Mannheim. Der Film mit lokal-typischem Dialekt wird betrieblich sehr viel eingesetzt. Immer in Eile und im Stress, da kommt eines oft zu kurz: Die Sicherheit. Mit einem Film möchte das Safety Culture Team des John Deere Werkes Mannheim auf das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz aufmerksam machen.
Quelle: John Deere
15. Bewegung bei der Arbeit: Tipps für Beschäftigte (02:12)
Sitzen Sie auch den ganzen Tag im Büro? In diesem Video werden einfache, aber effektive Tipps gezeigt, wie mehr Bewegung in den Arbeitsalltag integriert werden kann – ohne großen Aufwand!
Quelle: VBG
16. Jeder dritte Brand entsteht durch Elektrizität (01:33)
Kühl- und Gefrierschränke gehören zu den häufigsten Brandverursachern. Häufigster Grund hierbei ist ein technischer Defekt. Die Ursachen können dabei recht unterschiedlich sein. Zum Beispiel ein fehlerhaftes Bauteil. Es gibt aber auch Risikofaktoren, die der Benutzer beeinflussen kann.
Quelle: IFA-eV.de
17. Lebenswichtige Regeln für Gewerbe und Industrie (06:53)
Dieser Schweizer Film zeigt die zehn lebenswichtigen Regeln für Gewerbe und Industrie. Bei Beachtung der Botschaften in den Regeln können Sie Unfälle verhindern.
Quelle: SUVA.ch
18. Lebenswichtige Regeln für Handwerker auf Baustellen (06:41)
Gebäudetechnik ist anspruchsvoll und manchmal auch gefährlich. In der Schweiz empfiehlt die SUVA, die Mitarbeitenden in den lebenswichtigen Regeln für diese Arbeiten auf Baustellen zu unterweisen.
Quelle: SUVA.ch
Chemische Produkte werden im betrieblichen Alltag immer häufiger eingesetzt. Gleichzeitig bleibt der sichere Umgang mit Gefahrstoffen für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein großes Thema. Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die 1986 in Kraft trat, hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt – doch es scheint nicht einfach, sie in der Praxis umzusetzen: Studien zeigen, dass KMU häufig nicht in der Lage sind, ihre Schutzpflichten ohne externe Unterstützung zu erfüllen.
Der Bedarf an klaren, anwendbaren Grundlagen für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen wächst – unabhängig von Branche oder Betriebsgröße.
Im Symposium beleuchten Expertinnen und Experten die Entwicklung der GefStoffV aus KMU-Perspektive, stellen bewährte Unterstützungsansätze vor und diskutieren mit den Teilnehmenden, wie nachhaltige Lösungen auch künftig wirksam gestaltet werden können.
Die Session „KI-basierte Potenziale im Arbeitsschutz“ beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz (KI) den Arbeits- und Gesundheitsschutz verändern kann. In vier spannenden Vorträgen werden aktuelle Forschungsprojekte der BAuA vorgestellt, die zeigen, welches Potenzial KI-basierte Technologien haben, um zu einer sichereren und gesünderen Arbeitswelt beizutragen.
Im Fokus stehen dabei der Einsatz von KI zur Gefährdungsbeurteilung und Expositionserkennung von Gefahrstoffen sowie die Risikobewertung von intelligenten Maschinen. So ermöglichen Sensoren in Kombination mit KI die Analyse von Umgebungsdaten, um auch seltene Gefahrenereignisse zu erkennen und zu melden. Auch der Einsatz von KI zur automatisierten Bildanalyse, z.B. zur Bestimmung der dermalen Exposition gegenüber Chemikalien, eröffnet neue Möglichkeiten. Darüber hinaus wird gezeigt, wie KI in verschiedenen Bereichen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes eingesetzt werden kann.
Die Session gibt Einblicke in den praktischen Nutzen von KI für den Arbeitsschutz und bietet Raum für den Austausch über Potenziale und Herausforderungen dieser innovativen Technologien. Sie richtet sich an Fachkräfte aus dem Arbeitsschutz, die an den neuesten Entwicklungen und Potenzialen der Künstlichen Intelligenz in ihrem Arbeitsfeld interessiert sind. Darüber hinaus bietet sie eine einzigartige Gelegenheit, sich mit KI-Expertinnen und -Experten auszutauschen und Anregungen für den Einsatz von KI-Technologien im eigenen Arbeitsumfeld zu gewinnen.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
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The session entitled “Potential for AI-based solutions in occupational safety and health”
highlights the ways in which artificial intelligence (AI) can bring about changes in this area of
activity. Four exciting papers will showcase current research projects by the BAuA that demonstrate the potential of AI-based technologies to contribute to a safer and healthier working environment.
The focus lies on the use of AI for risk assessment and detection of exposure to hazardous substances, and the risk assessment of intelligent machines. For example, sensors can be used in combination with AI to analyse ambient data, and for detecting and signalling infrequent hazardous events. AI also presents new possibilities for automated image analysis, for example for determining dermal exposure to chemicals. The session will show how AI can be used in numerous different areas of occupational safety and health.
Insights will be provided into the practical benefits of AI for occupational safety and health, and a discussion will be held on the potential and challenges presented by these innovative technologies. The session is intended for professionals in the area of occupational safety and health who are interested in the latest developments in artificial intelligence and the potential it offers in their field of work. It is also a unique opportunity for those attending to engage in dialogue with AI experts and gain insights into potential new uses of AI technologies in their own spheres of activity.
Im Mittelpunkt der dritten Periode der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (2021 – 2025) steht die Gefährdungsbeurteilung. Durch das abgestimmte Handeln der beiden Aufsichtsdienste (UVT und Länder) sollen sowohl die betriebliche Arbeitsschutzorganisation verbessert als auch die Durchführung angemessener Gefährdungsbeurteilungen in den Betrieben vorangebracht werden. Grundlage hierfür war die Festlegung eines gemeinsamen Standards für die Überwachung in den Betrieben. Gleichzeitig liefern drei Schwerpunkte zu krebserzeugenden Gefahrstoffen, Muskel-Skelett-Belastungen und psychischen Belastungen Einblicke zur Berücksichtigung spezifischer Gefährdungen, die zu hohen Erkrankungs- und Verrentungsfällen im beruflichen Kontext führen.
Im Rahmen von ca. 200.000 Betriebsbesichtigungen der beiden Aufsichtsdienste werden Ergebnisse zu Themenkomplexen der Arbeitsschutzorganisation und der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung gesammelt. Kernpunkt ist die Überprüfung der Umsetzung im Betrieb durch zwei Stichproben vor Ort. Die ersten Ergebnisse werden vorgestellt und betrachten zum einen allgemein die Betriebsbesichtigungen und zum anderen die drei Schwerpunktthemen.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Die Pflegebranche bewegt sich im Spannungsfeld zwischen ökonomischen und gesetzlichen Restriktionen, einem anhaltenden Fachkräftemangel und dem Anspruch an hohe Pflegequalität in komplexer werdenden Versorgungssituationen.
Pflegekräfte stehen im Berufsalltag unter hoher körperlicher und psychischer Belastung. Zeitdruck, Schichtarbeit und ein forderndes Arbeitsumfeld machen klassische Präventionsangebote oft schwer zugänglich. Umso wichtiger sind innovative, praxisnahe und zielgruppengerechte Ansätze, die Gesundheitsförderung und Ergonomie wirksam in den Pflegealltag integrieren.
Die Veranstaltung zeigt verschiedene Möglichkeiten auf, wie Pflegeeinrichtungen ihre Mitarbeitenden alltagsnah unterstützen können. Dabei werden sowohl analoge als auch digitale Lösungen vorgestellt, die zur Etablierung gesundheitsförderlicher Arbeitsweisen und zum langfristigen Erhalt der Arbeitsfähigkeit beitragen. Im Fokus stehen Konzepte, die sich flexibel an die besonderen Bedingungen der Pflege anpassen lassen und sich bereits in der Praxis bewährt haben.
Zielgruppen: Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Haben Sie im Arbeitsschutz auch schon mal den Überblick verloren? Zahlreiche Vorschriften, Regelungen und Dokumentationspflichten machen es nicht immer leicht, den Fokus auf das Wesentliche zu behalten – die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten.
Diese Session bringt Praxis, Perspektiven und Politik zusammen, um den Arbeitsschutz einfacher und wirksamer zu gestalten. Es geht darum, die Bürokratie im Arbeitsschutz zu reduzieren und Effizienz zu steigern sowie Arbeitsschutzakteure dabei zu unterstützen, Schutzziele effektiver zu erreichen.
Ein interaktiver Workshop bietet Raum für Vorschläge aus der Praxis – von Fachleuten, Unternehmen und Institutionen.
Eine moderierte Diskussionsrunde beleuchtet sozialpartnerschaftliche Perspektiven auf das Regelwerk – mit Stimmen aus Betrieb, Verbänden und Gewerkschaften. Mit dabei: Hans-Joachim Hering (Hans Hering GmbH & Co.KG, Düsseldorf), Betriebsrat [Name/Benennung durch DGB], Eva Geis (unternehmer nrw) und Dr. Sebastian Schneider (Deutscher Gewerkschaftsbund).
Die Ergebnisse fließen in den politischen Diskurs ein – mit Beteiligungsmöglichkeiten für alle relevanten Akteure.
Live-Umfragen ermöglichen spontane Rückmeldungen und fördern den Austausch – unkompliziert per Smartphone oder Tablet.
Die Session wird von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände organisiert und vom Deutschen Gewerkschaftsbund unterstützt.
Wichtige Informationen:
- Die Teilnahme ist auf 100 Personen begrenzt – ganz unbürokratisch nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, macht mit!“
- Die Teilnehmenden benötigen ein internetfähiges Endgerät (Smartphone, Tablet) mit Zugang zum Internet, da Live-Umfragen durchgeführt werden.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Schwerbehindertenvertretung, Betriebs- und Personalrat, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Die Welt wandelt sich und mit ihr im Wechselspiel die Arbeitswelt. Das ist nichts Besonderes und war schon immer so. Doch was wir seit kurzem erleben, hat es noch nie in der Geschichte gegeben. Digitalisierung und mit ihr die künstliche Intelligenz erzeugen und beschleunigen selbstverstärkend Veränderungen mit einer Geschwindigkeit, an die wir noch vor wenigen Jahren nicht einmal denken konnten. Das ist keine Bedrohung, sondern beinhaltet auch viele Chancen für gute und gesunde Arbeit. Dabei muss der Mensch, seine Arbeit und seine Gesundheit immer im Mittelpunkt aller Entwicklungen stehen. Die Aufgabe heißt: Menschengerechte Gestaltung von Arbeit und nicht arbeitsgerechte Gestaltung des Menschen!
Die A+A als eine der international wichtigsten Veranstaltungen für sichere und gesunde Arbeit und persönlichen Schutz steht deshalb mit voller Berechtigung unter dem Motto. „Der Mensch zählt“. Erleben wir in diesem Kongressauftakt wichtige Stimmen aus maßgeblichen Institutionen, welche Schwerpunkte sie dabei setzen.
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The world is changing and with it the interplay of the world of work. This is nothing special and has always been that way. But what we have been experiencing recently has never happened before in history. Digitization and with it artificial intelligence are creating and accelerating self-reinforcing changes at a speed, that we could not even have thought of just a few years ago. This is not a threat, but it also contains many opportunities for good and decent work. In doing so, people, their work and health must always be the focus of all efforts. The task is: humane design of work and not work-appropriate design of people!
As one of the most important international events for safe and healthy work and personal protection, A+A is therefore fully justifiably held under the motto. "People matter". In this congress kick-off, let's experience important voices from authoritative institutions, which focal points they see in this.
Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) haben bereits jetzt und werden weiter starken Einfluss auf die Arbeitswelt haben. Sie verändern Wettbewerbsbedingungen, Geschäftsmodelle, betriebliche Prozesse, Aufgaben sowie Tätigkeiten und haben somit vielfältige Auswirkungen auf Beschäftigte. Diese Veränderungen durch die Technologie bringen große Chancen, aber auch relevante Risiken mit sich. Der Vortrag skizziert die zentralen Herausforderungen vor dem Hintergrund der hohen Zahl und Geschwindigkeit der Innovationen sowie der aktuellen regulativen Entwicklungen. Es werden Handlungsbedarfe für Forschung, Praxis und Regulation verdeutlicht.
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Artificial intelligence (AI) technologies are already having a major influence on the world of work, and will continue to do so. They are changing conditions of competition, business models, operational processes, tasks and activities, with a wide range of impacts upon workers. These changes brought about by the technology present great opportunities, but also significant risks. The paper outlines the key challenges against the backdrop of the high number of innovations, the pace at which they are taking place, and current regulatory developments. It highlights the need for action in research, in the field and in regulation.
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Playlist Zeichentrickfilme und Schiebanimationen
Für Block 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
1. Gnu und Krokodil (01:00)
Der Prophet gilt im eigenen Lande nichts. Mit Simplifizierung wird Gefährdung überraschend einfach erklärt.
Quelle: Birdbox
2. Alarmierung und Evakuierung – So geht’s richtig! (02:58)
Keine Panik! – Der Kurzfilm des Sachgebiets „Betrieblicher Brandschutz“ informiert, wie Alarmierung und Evakuierung im Brandfall ablaufen.
Quelle: DGUV
3. Dumb Ways to Die (03:02)
Australischer Film visualisiert eindrucksvoll und mit melodischem Ohrwurm tödliche Unfallrisiken. Dumb Ways to Die (engl. „Dumme Arten zu sterben“) ist eine Sicherheitskampagne der Metro Trains in Melbourne, Australien, um Unfälle zu verhindern, bei denen Menschen zu nahe am Bahnsteigrand stehen, sodass sie durch den Sog durchfahrender Züge mitgerissen werden und zu Tode kommen können.
Quelle: Metro Trains, Melbourne
4. Max Achtzig Regeln (0:56)
Das Sterben am Stauende muss ein Ende haben. Zur Verbesserung des Verkehrsklimas müssen alle beitragen. Es ist Zeit für Veränderung - Zeit am Leben zu bleiben.
Quelle: https://www.hellwach-mit-80-kmh.de/
5. Herr Tirtel lernt dazu - "Die Kaffeemaschine" (02:26)
Mit Playmobilfiguren lassen sich Gefährdungen z.B. beim Umgang mit der Kaffeemaschine eindrucksvoll vermitteln.
Quelle: CIS, Berlin Hills Studios
6. Gesund arbeiten im Homeoffice (02:00)
Spätestens seit der Coronavirus-Pandemie gehört die Arbeit im Homeoffice für viele zum Alltag. Doch wie schafft man dort eine gesunde Arbeitsumgebung? Die VBG gibt Tipps im Film.
Quelle: VBG
7. Verantwortung, Aufgabenübertragung und Kontrolle (03:14)
Jeder Arbeitgeber ist für den Arbeitsschutz verantwortlich. Daneben können auch Führungskräfte verantwortlich sein und der Arbeitgeber kann zuverlässige und fachkundige Personen schriftlich Verantwortung übertragen. Es ist aber auch erforderlich, sich von der Wahrnehmung der übertragenen Aufgaben zu überzeugen.
Quelle: GDA
8. Arbeitsschutz auf der Baustelle (04:35)
Nationalitätenübergreifende Unterweisung in unterhaltsamer und dennoch eindeutiger Form. Unterweisung für Arbeitsschutz auf Baustellen ohne Worte.
Quelle: Peter Ahrens Bauunternehmen
9. Napo: Ein gesunder Rücken kann entzücken (01:14)
Trotz erheblicher Bemühungen, arbeitsbedingte Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) zu verhindern, sind diese das häufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem in Europa. Dabei treten Rückenschmerzen und Schmerzen der oberen Gliedmaßen am häufigsten auf. Im Film werden Wege aufgezeigt, den Risiken entgegenzuwirken.
Quelle: Napofilm.net
10. Die PSA - echte Profis schützen sich (01:32)
Im Film wird für die Vorteile der PSA geworben.
Quelle: SUVA
11. Das Belastungs-Beanspruchungs-Modell (02:15)
Im Alltag wird der Begriff „Psychische Belastung“ meist negativ verstanden und auch mit der Psyche von Menschen assoziiert. In Wissenschaft und Gesetzgebung (Stichwort: Psychische Belastung in der Gefährdungsbeurteilung) ist „Psychische Belastung“ jedoch nicht pauschal etwas Schlechtes. Der Film sorgt hier für mehr Klarheit.
Quelle: BGHW
12. Walk like a penguin (01:38)
Kanadischer Film wirbt für Pinguin-Gangart, um Glätteunfälle zu verringern.
Quelle: Alberta Health Service
13. Zeichentrickfilm langes Sitzen im Büro (04:40)
Anregende Gedanken zur Arbeitsgestaltung nach dem Motto die nächste Körperhaltung ist immer die Beste.
Quelle: BGHW
14. Richtig sitzen! (02.11)
Die Schiebeanimation fasst die wichtigsten Aspekte zum Sitzen kompakt zusammen.
Quelle: Jugend will sicher leben (JWSL)
15. Bewegung bei der Arbeit: Tipps für Beschäftigte (02:12)
Sitzen Sie auch den ganzen Tag im Büro? In diesem Video werden einfache, aber effektive Tipps gezeigt, wie mehr Bewegung in den Arbeitsalltag einfach integriert werden kann.
Quelle: VBG
16. Stolpern, Rutschen, Stürzen (03:14)
Stolpern, Rutschen, Stürzen sind die häufigsten Unfallursachen. Der Film erklärt die Ursachen und Zusammenhänge und gibt Tipps zur Unfallvermeidung.
Quelle: BG-Verkehr
17. Bewusst ist sicher - Die Rettungskette richtig umgesetzt (01:35)
Kurzweilig wird über die wichtige Meldekette bei Notfällen im Wald informiert.
Quelle: KUVB
18. GDA-Orgacheck Gefährdungsbeurteilung (04.37)
Die Gefährdungsbeurteilung gelingt am besten, wenn sie in die Gesamtorganisation des Betriebes eingebettet, systematisch und regelmäßig durchgeführt und für die Unterweisung der Beschäftigten genutzt wird. Sechs Prozessschritte sind dabei wesentlich. Arbeitsschutz mit Methode zahlt sich aus.
Quelle: GDA
Brandschutzfilme
Der Film „Brandschutz im Betrieb“ ist als Gemeinschaftsprojekt mit zehn Partnern entstanden. Dazu gehörten: Vattenfall Europe Wärme AG, Bayer Pharma AG, Unfallkasse Berlin, BSR, BVG, Deutsche Post DHL, BAM, Bosch, Berliner Bäderbetriebe, Gloria GmbH. Der sog. „Berliner Brandschutzfilm“ ist in 6 Modulen strukturiert und umreißt alle relevanten Belange des betrieblichen Brandschutzes.
20. Die Rettungsgasse rettet Leben (02:56)
Ein bemerkenswerter Film. Er soll Leben retten. Rettungsgasse? 68% kennen sie nicht richtig. Dadurch sterben Menschen… Fast 1.000 Stunden es gedauert, diesen Film zu produzieren.
Quelle: Miniaturwunderland Hamburg
21. Modul 1 – Brandereignis in einer Werkstatt (02:44)
Betrieblicher Brandschutz ist eine sehr wichtige Angelegenheit. Das zeigt das Beispiel eines verhängnisvollen Brandereignisses in einer Pkw-Werkstatt mit existenziellen Folgen. Eine Voraussetzung für wirksame Brandverhütung ist in allen Branchen die Information aller Beschäftigten über die Grundlagen und Zusammenhänge. Verständliche Information in Verbindung mit emotionaler Betroffenheit trägt zur Schärfung des Bewusstseins und zur Sensibilisierung für den Brandschutz bei.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
22. Modul 2 – Verbrennungslehre, Brandgefahren (04:41)
In diesem Modul wir gezeigt, was ein Brand ist, wie er entsteht und welche Gefahren von einem Brand ausgehen. Die Brandverhütung wird am Beispiel des sogenannten Branddreiecks dargestellt. Es gibt Beispiele aus dem betrieblichen Kontext sowie zum sicheren Verhalten bei Brand- und Explosionsschutz.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
23. Modul 3 – Löschmittel und Brandbekämpfung (05:58)
Was bedeutet Löschen? Welche Arten von Löschmitteln stehen zur Verfügung? Welche Brandklassen und darauf aufbauend welche Feuerlöscher gibt es? Abschließend wird bei Löschübungen die sichere und richtige Handhabung von Feuerlöschern erläutert.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
24. Modul 4 – Vorbeugender organisatorischer Brandschutz und Evakuierungsübungen (05:21)
In diesem Modul werden die Schutzziele des vorbeugenden organisatorischen Brandschutzes dargestellt. Es werden Themen wie Brandschutzordnung, Feuerlöscher, Flucht- und Rettungswegepläne, Feuerwehrpläne, Organisation der betrieblichen Gefahrenabwehr, Räumungsübungen, Thema mobilitätseingeschränkte Personen, Erlaubnisschein für Heißarbeiten und Maßnahmen zur Ersten Hilfe behandelt. Abschließend wir eine Evakuierungsübung durchgeführt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
25. Modul 5 – Vorbeugender baulicher und anlagentechnischer Brandschutz (07:33)
In diesem Modul werden die Schutzziele des vorbeugenden baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes dargestellt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
26. Modul 6 – Ausbildung von Brandschutzhelfern (05:06)
Die Ausbildung zum betrieblichen Brandschutzhelfer/in und deren ehrenamtliche Arbeit wird in diesem Modul gezeigt.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
27. Brandschutz im Büro (02:01)
Der Film zeigt auf amüsante Weise, wie mit Brandschutzerfordernissen im Büro umgegangen werden sollte.
Quelle: www.BRANDSCHUTZFILME.de
28. IFS – Brandgefahren im Haushalt (04:45)
In Videoportalen sind zahlreiche Filmaufnahmen verfügbar, die Gebäude- oder Wohnungsbrände in voller Ausdehnung zeigen. Aber Bildmaterial über Entstehungsbrände gibt es so gut wie keines. Dies liegt wohl in der Natur der Dinge. Aber gerade aus der Brandentstehung lassen sich wertvolle Erkenntnisse für die Schadenverhütung ableiten. Deshalb stellt das IFS Entstehungsbrände im eigenen Brandversuchshaus realitätsnah nach, um die Entstehung und Ausbreitung eines Feuers zu dokumentieren und daraus wichtige Erkenntnisse abzuleiten. Für die aktuellen Filmaufnahmen wurden vier häufige Brandursachen im Haushalt nachgestellt.
Quelle: IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.
29. Richtiges Verhalten im Brandfall: Brand im Treppenhaus (02:33)
Feuer im Treppenhaus. Der Film zeigt die Probleme die bei einem Brand im Treppenhaus durch die Ausbreitung des Brandrauches entstehen. Er gibt Hinweise zum richtigen Verhalten im Brandfall. Die Untertitel gibt es auch in anderen Sprachen.
Quelle: www.inuri.de/brandschutzaufklaerung
30. IFS – Brennende Akkus (05:46)
Die Verbreitung von Lithium-Akkus steigt rasant. Wenig bekannt ist dagegen die Brandgefahr, die von diesem Akkutyp ausgeht. Das IFS klärt im Film über die Brandgefahren auf und gibt Tipps zum sicheren Umgang mit diesen leistungsstarken Energiespeichern.
Quelle: IFS Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.
Vision Zero, entwickelt von der International Social Security Association (ISSA) im Jahr 2017, hat sich weltweit als erfolgreichste Strategie zur Prävention tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten etabliert.
Das Konzept beruht auf der Überzeugung, dass alle Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten vermeidbar sind. Im Zentrum stehen die „7 Goldenen Regeln“ sowie die Vision Zero Guides, die eine menschenorientierte Arbeitsweise, eine positive Führungskultur, Partizipation und Nachhaltigkeit in der Unternehmenskultur fördern. Vision Zero lohnt sich für Unternehmen nicht nur aus ethischer Sicht, sondern führt auch zu höherer Produktivität, besserer Mitarbeiterbindung und langfristigem wirtschaftlichen Erfolg. Ziel ist es, Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz als festen Bestandteil des Arbeitsalltags zu etablieren.
Die Vision Zero Days auf der A+A bieten die Möglichkeit, die Gemeinschaft der Vision Zero Botschafter zu erweitern und die Umsetzung der Regeln anhand praktischer Beispiele – von positiver Führung bis zur Maschinensicherheit – zu vertiefen.
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Vision Zero, developed by the International Social Security Association (ISSA) in 2017, has become established worldwide as the most successful strategy for preventing occupational diseases and fatal and serious occupational accidents.
Its concept is based on the conviction that all occupational accidents and diseases are preventable. At the heart of the concept are the “7 Golden Rules” and the Vision Zero Guides. These promote a human-centric approach to work, a positive leadership culture, participation and sustainability as a facet of corporate culture. Besides its value to companies from an ethical perspective, Vision Zero leads to higher productivity, better employee retention and long-term economic success. It aims to establish safety, health and well-being in the workplace as an integral part of day-to-day work.
The Vision Zero Days at the A+A provide an opportunity for the community of Vision Zero ambassadors to be expanded and implementation of the rules deepened with the use of practical examples ranging from positive leadership to machine safety.
Chemikalien gehören als feste Bestandteile zur modernen Arbeitswelt in der Industrie, Forschung oder in der Energiewende. Es gilt, im Hinblick auf Gefahrstoffe Sicherheit und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden.
Diese Session beleuchtet aktuelle Entwicklungen im europäischen Chemikalienrecht und zeigt, wie neue Konzepte den Arbeitsschutz stärken können. Im Mittelpunkt steht das Prinzip „Safe and Sustainable by Design“ – also die Idee, Chemikalien und Materialien von Anfang an so zu entwickeln, dass sie sicher und nachhaltig sind.
Wichtige Inhalte:
- Ein Rückblick auf 33 Jahre Gefahrstoffschutz – mit Lehren für die Zukunft
- Das Konzept „Safe and Sustainable by Design“ wird vorgestellt
- So können gefährliche Stoffe durch sichere Alternativen ersetzt werden: Einblicke in die Substitution
- So kann die EU-Verordnung REACH Innovationen und Arbeitsschutz unterstützen
- Sichere Materialien für die Energiewende – z. B. bei Batterien, Photovoltaik und Wasserstoff
- Wie eine „vorweggenommene Gefährdungsbeurteilung“ Risiken frühzeitig erkennt
Die Teilnehmenden bekommen wertvolle Informationen für ein besseres Verständnis von chemikalienpolitischen Entwicklungen – und wie diese helfen, Arbeitsplätze sicherer und nachhaltiger zu gestalten.
Der zweite Teil der Session „KI-basierte Potenziale im Arbeitsschutz“ verbindet zwei Perspektiven: Zum einen die Sichtweise von und Erfahrungen in Unternehmen. KI-Anwendungen werden in ihrem praktischen Nutzen dargestellt und eingeschätzt. Die zweite Perspektive richtet sich auf die Rahmenbedingungen für KI-Anwendungen in Unternehmen, hierbei werden regulatorische Vorgaben und Aspekte des Arbeitsschutzes sowie der Normung adressiert. Im Diskurs lässt sich das Verhältnis zwischen betrieblicher Praxis bei der Anwendung von KI-Systemen und den regulativen, normativen Vorgaben reflektieren.
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The second part of the session entitled “Potential of AI-based solutions in occupational safety and health” combines two perspectives. The first of these is the perspective of companies and the experience gained by them. The practical benefit offered by AI applications is presented and assessed. The second perspective focuses on the underlying conditions for the use of AI applications in companies. It addresses regulatory requirements and aspects of occupational safety and health, and also standardization. The discourse reflects on the relationship between practice in the field in the application of AI systems on the one hand and regulatory and normative requirements on the other.
Psychische Belastungen bei der Arbeit erleben viele Beschäftigte. Mehr als die meisten anderen Diagnosen sorgen psychische Erkrankungen für Arbeitsausfälle und Frühverrentungen. Gesucht werden Strategien, um Psychische Gesundheit nachhaltig am Arbeitsplatz zu sichern. Im Rahmen des Programms ARBEIT: SICHER + GESUND (ASUG) hat das BMAS in einer Politikwerkstatt Hürden und Gelingensfaktoren für das gemeinsame, zielgerichtete Handeln bei der Unterstützung von Betrieben und Beschäftigten in vier Werkstattterminen mit Sozialversicherungsträgern, Sozialpartnern und Wissenschaftlern aus den Bereichen Prävention und Rehabilitation diskutiert.
Im Anschluss an den Werkstattprozess wurden in Fokusgesprächen die Gelingensfaktoren und Herausforderungen der Zusammenarbeit bei der Unterstützung von KMU und der Unterstützung für den Erhalt und die Förderung der Arbeitsfähigkeit noch „arbeitsfähiger Beschäftigter“ vertieft. Die Resultate fließen in die Gesamtauswertung Politikwerkstatt ein.
Parallel zur Politikwerkstatt wird das Projekt Psychische Gesundheit - Arbeit - Prävention (PsyGAP), gefördert im Rahmen von ASUG, durchgeführt. Als zentrales Produkt des Projektes verfolgt der „Präventionsguide Psyche“ das Ziel, betriebliche Akteure, Berater:innen und Lot:sinnen im Rahmen der Verweisberatung zu unterstützen, so dass mehr Betriebe und Beschäftigte zielgerichtet, effizient und abgestimmt mit den (vorhandenen) Präventionsangeboten, Rehabilitationsangeboten und Rentenleistungen erreicht werden.
Der Prozess der Politikwerkstatt und die Ergebnisse der Fokusphase mit den daraus identifizierten Handlungsfeldern, Aktivtäten und der Präventionsguide werden in der Veranstaltung vorgestellt.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner,
Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Wenn im Klinikbetrieb jede Minute zählt, darf Sicherheit kein Nebenthema sein. Doch während der Schutz der Patienten sichtbar wird, bleibt die Arbeitssicherheit für Beschäftigte oft im Verborgenen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die vielfältigen, anspruchsvollen und systemrelevanten Aufgaben einer Sicherheitsfachkraft in der Klinik – eine spannende Perspektive, von der auch Fachkräfte für Arbeitssicherheit in anderen Bereichen profitieren.
Wichtige Aspekte der Veranstaltung:
- Einblicke in die oft übersehenen Sicherheitsprozesse hinter OP, Station & Technik
- Beispiele, wie Mitarbeiterschutz und Patientensicherheit zusammengedacht werden
- Realitätsnah dargestellt: Wie läuft eine groß angelegte Brandschutzübung in der Intensivstation ab?
- Innovation im Klinikalltag: Reinigung ohne Chemie, mit Robotik – eine spürbare Entlastung für das Personal
- Impulse und Anwendungsbeispiele für Sicherheitsfachkräfte auch außerhalb des Gesundheitswesens
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Einkauf/Beschaffung, Brandschutz-/Katastrophenschutzbeauftragter
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Arbeitsschutz verändert sich und mit ihm die Fragen, die wir stellen. Was bedeutet sicheres und gesundes Arbeiten, wenn sich alles wandelt? Was hilft im Alltag wirklich? Und was bleibt? Diese Veranstaltung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) lädt ein zum Mitdenken, Mitreden und Mitlachen.
Der Wandel im Arbeitsschutz wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, mit kurzen Fachimpulsen, ehrlichen Szenen aus dem Arbeitsleben und Quizfragen, die zum Nachdenken anregen. Die Themen reichen von dem, was Menschen im Wandel Halt gibt, über Digitalisierung und neue Regelwerke bis hin zu praxiserprobten Lösungen.
Zwischendurch werden typische Situationen aus dem Arbeitsalltag auf die Bühne gebracht. Spontan, nahbar und oft erstaunlich treffend. Und wer Lust hat, kann bei kurzen Quizrunden mitraten. Ganz ohne Druck, aber mit Aha-Effekt. Es winken neue Einsichten und mit etwas Glück auch ein handfester Gewinn.
Fachlich fundiert, aber alles andere als trocken: Dieses Format verbindet Wissen mit Beteiligung, Austausch mit Erkenntnis und bietet zum Abschluss Raum für Gespräche. Für alle, die Lust haben auf neue Perspektiven, ehrliche Impulse und lebendige Momente rund um den Wandel im Arbeitsschutz. Kurz gesagt: Fragen. Antworten. Und ja – auch ein bisschen hochkarätiges Theater.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Kleine Unternehmen – mit bis zu 50 Mitarbeitenden – stehen oft vor besonderen Herausforderungen im Arbeitsschutz. Wenig Zeit, knappe Ressourcen und lückenhaftes Fachwissen machen es schwer, gesetzliche Vorgaben umzusetzen. Doch es gibt Lösungen, die genau auf diese Betriebe zugeschnitten sind.
Im Workshop erfahren die Teilnehmenden anhand von Praxisbeispielen, wie Arbeitsschutz auch in kleinen Betrieben wirksam und alltagstauglich gelingen kann – mit vielen Impulsen, die für alle Unternehmen relevant sind (s. auch Website AUVAsicher.at).
Das bietet der Workshop:
- Erfolgreiche Strategien aus der Praxis kleiner Betriebe (aus Österreich, übertragbar)
- Beispiele für die Unterstützung durch die Unfallversicherung (aus der österreichischen AUVA)
- Die Rolle von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizinern – einfach erklärt
- Digitale Hilfen und Materialien
Ziel ist es, Unternehmer und Unternehmerinnen, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsräte und alle, die Arbeitsschutz in kleinen Betrieben verbessern wollen, zu unterstützen – für Lösungsmöglichkeiten ohne großen Aufwand, aber mit großer Wirkung.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsingenieur/-meister/-techniker, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Ausbilder, Trainer, Berater, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Humorvolle Kurzfilme
Block 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr
1. Office Safety mit Musik (02:31)
Sehr unterhaltsames Video zu Sicherheitsaspekten bei der Büroarbeit im Walzertakt.
Quelle: BASF
2. Helme waren schon immer eine gute Idee (02.20)
"Helme waren schon immer eine gute Idee" ist die Botschaft einer dänischen Kampagne, die mit einem Augenzwinkern von den Vorteilen des Schutzhelms überzeugen will.
Quelle: Rådet for Sikker Trafik
3. Der Wecker (00:21)
Warnsignale können verwechselt werden.
Quelle: youtube
4. Paper Cut (0:43)
Komische Verkettung von Bürounfällen
Quelle: Youtube
5. Elektrische Gefahren im Büro (04:12)
Sherlock Holmes identifiziert akribisch Stromschlag-Gefährdungen
Quelle: SWR
6. Sicherheit aufm Bau 2.0 (03:44)
Der bekannte YouTuber Varion hat schon in seinem ersten Video, bei dem er mit BAU AUF SICHERHEIT. BAU AUF DICH. zusammengearbeitet hat, bewiesen, dass er Arbeitsschutz genauso wichtig findet wie wir. Dieses Mal geht es um das Thema Staubvermeidung auf der Baustelle.
Quelle: BG Bau
7. Was Dornröschen so stört (02:05)
Unterbrechungen und Störungen setzen Dornröschen zu. Das belastet nicht nur, es kann auch Nerven kosten. Wie kommt sie damit zurecht? Unterbrechungen und Störungen am Arbeitsplatz sind eine psychische Belastung.
Quelle: DGUV
8. Altes raus! Statt Krankenhaus. (02:52)
Lustige Leiterliebe im Laufe der Zeit….
Quelle: Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord
9. Der kleine böse Mann im Ohr (13:08)
Kurzfilm zum Thema Arbeitssicherheit im Rahmen eines EUROVIA-weiten World Safety Days zur Prävention von Arbeitsunfällen.
Quelle: Eurovia
Epoxidharze sind ein häufiger Auslöser von allergischen Hauterkrankungen im gewerblichen Bereich. Da die Produkte aufgrund ihrer ausgezeichneten technischen Eigenschaften meist nicht zu ersetzen sind und immer wieder auch neue Anwendungen finden, hat sich vor fast 20 Jahren der Arbeitskreis Epoxidharze gegründet, um durch ein Bündel von Maßnahmen die Anzahl neuer Erkrankungen zu reduzieren. Über die Maßnahmen, die zur Reduzierung der Erkrankungszahlen geführt haben, soll berichtet werden.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Arbeitsorganisation, Ausbilder, Trainer, Berater
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
ASSP has actively addressed the integration of Artificial Intelligence (AI) into workplace safety through various initiatives, including the creation of a working group to understand AI's impact, the development of a position statement on AI, and the formation of an AI Task Force. These efforts aim to equip safety professionals with the knowledge and tools to harness AI's potential while mitigating its risks. This session will focus on how AI is impacting EHS and what ASSP and industry is doing to address these issues.
Tim Fisher will give a short introduction to Jennifer McNelly as ASSP CEO. Jennifer will then give a HIGH Energy presentation, supported by slides, addressing what ASSP is seeing in regard to AI systems and EHS and the impact on EHS Professionals. The session will focus on:
Practical Applications: Explore practical applications of AI, such as computer vision for hazard detection, data analysis for risk prediction, and natural language processing for compliance monitoring.
Emerging Risks: The task force will also address emerging risks associated with AI, including privacy concerns and the need for adaptive solutions.
Enhancing Safety Training:
• AI-Powered Training: ASSP is exploring the use of AI tools to enhance safety training materials and engagement.
• Engaging Content: AI can be used to create engaging training materials, including virtual avatars, to improve knowledge retention and comprehension.
Target groups: OSH professional, Safety engineer/foreman/technician, Safety delegate, Management
Der Stellenwert der psychischen Gesundheit ist höher denn je – dies zeigen die Folgen
der Corona-Zeit, die Zahlen der Frühverrentungen und der Arbeitsunfähigkeitstage
aufgrund psychischer Erkrankungen. Auch für die Unternehmen in Deutschland ist v.a.
die psychische Belastung bei der Arbeit weiterhin von großer Bedeutung. Aber es gibt
noch offene Herausforderungen – nicht zuletzt beim Einsatz von KI, aber auch beim
Umgang mit Gewalt oder Arbeitsintensität. Da ist es nicht verwunderlich, dass diese
Themen auch in der aktuellen Legislaturperiode eine wichtige Rolle spielen.
Die nun veröffentlichten Ergebnisse der 3. Periode der GDA können als Grundlage für
weitere politische Entscheidungen, aber vor allem für die betriebliche Praxis dienen. Wir
möchten daher die Gelegenheit nutzen, einen Blick zurück und nach vorn zu werfen:
- Wie hat sich das Thema der psychischen Belastung in den letzten 12 Jahren
gemeinsamer Arbeit entwickelt?
- Wo konnte die GDA Maßstäbe setzen und Handlungssicherheit für die betriebliche
Praxis schaffen?
- In welchen Branchen und bei welchen Themen spielt die psychische Belastung
nach wie vor eine wichtige Rolle?
- Welche Zukunftsthemen sind besonders mit der psychischen Belastung
verbunden?
- Was haben wir gelernt und was nehmen wir mit in die Zukunft?
Diskutieren Sie gemeinsam mit uns, wo psychische Belastung und Gesundheit in
deutschen Betrieben nach wie vor hoch relevant sind, über die Erfolge und Schwächen
der GDA-Arbeit und die Zukunftsthemen, die auf jeden Fall auf uns warten!
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit , Betriebs- und Personalrat, Arbeitsorganisation, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) stehen vor besonderen Herausforderungen in der betrieblichen Gesundheitsversorgung: Die Ressourcen sind begrenzt und individuelle betriebliche Anforderungen erfordern passgenaue Ansätze. Das Symposium widmet sich innovativen Konzepten und digitalen Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von KKMU abgestimmt sind:
Vorgestellt werden digitale Tools, die sich flexibel in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren lassen.
Best-Practice-Beispiele zeigen, wie Gesundheitsstrategien erfolgreich und praxisnah umgesetzt werden können.
Die Rolle von Qualitätsindikatoren wird beleuchtet, insbesondere im Hinblick darauf, wie Gesundheitsmaßnahmen systematisch optimiert werden können.
Der Austausch der Expertinnen und Experten mit Unternehmensvertretern und -vertreterinnen ermöglicht neue Perspektiven. Im Fokus stehen Impulse für maßgeschneiderte Lösungen, die sich an den realen Bedingungen kleiner Betriebe orientieren.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Betriebs-/Arbeitsmediziner, Management, Führung
Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.
Arbeitsschutz verändert sich und mit ihm die Fragen, die wir stellen. Was bedeutet sicheres und gesundes Arbeiten, wenn sich alles wandelt? Was hilft im Alltag wirklich? Und was bleibt? Diese Veranstaltung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) lädt ein zum Mitdenken, Mitreden und Mitlachen.
Der Wandel im Arbeitsschutz wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, mit kurzen Fachimpulsen, ehrlichen Szenen aus dem Arbeitsleben und Quizfragen, die zum Nachdenken anregen. Die Themen reichen von dem, was Menschen im Wandel Halt gibt, über Digitalisierung und neue Regelwerke bis hin zu praxiserprobten Lösungen.
Zwischendurch werden typische Situationen aus dem Arbeitsalltag auf die Bühne gebracht. Spontan, nahbar und oft erstaunlich treffend. Und wer Lust hat, kann bei kurzen Quizrunden mitraten. Ganz ohne Druck, aber mit Aha-Effekt. Es winken neue Einsichten und mit etwas Glück auch ein handfester Gewinn.
Fachlich fundiert, aber alles andere als trocken: Dieses Format verbindet Wissen mit Beteiligung, Austausch mit Erkenntnis und bietet zum Abschluss Raum für Gespräche. Für alle, die Lust haben auf neue Perspektiven, ehrliche Impulse und lebendige Momente rund um den Wandel im Arbeitsschutz. Kurz gesagt: Fragen. Antworten. Und ja – auch ein bisschen hochkarätiges Theater.
Zielgruppen: Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Management, Führung
(Zur besseren Lesbarkeit wird im Text auf die gleichzeitige Nennung aller Geschlechter verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten selbstverständlich für alle Geschlechter gleichermaßen.)
Das Arbeitsschutz-Kino geht unter dem Namen „A+A Filmpalast“ in die nächste Runde. Im Rahmen des 39. Internationalen Kongresses für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin geht das attraktive Format, das zeigt, wie man Unterweisungen interessanter, kurzweiliger und ansprechender gestalten kann, erneut an den Start.
In vier Vorführungen pro Tag werden ausgewählte Filme der Mediatheken www.arbeitschutzfilm.de und www.brandschutzfilme.de gezeigt. Ein spannendes Programm, dass Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Denn mit diesen Bewegtbildern lassen sich Arbeitsschutzthemen schnell und wirkungsvoll vermitteln. Emotionen werden geweckt und das Thema Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit erhält bei den Beschäftigten die Aufmerksamkeit, die es verdient.
Verkehrssicherheit – „Horror-Movies“
Dauer gesamt: ca. 30 Minuten
Kategorie Horrorfilme
So alt wie die Filmgeschichte ist, so lange gibt es auch das Genre der Horrorfilme. Im Kontext der betrieblichen Präventionsarbeit tauchen auch immer wieder Filme auf, die in dieser Weise für Aufmerksamkeit sorgen. Dabei unterscheiden wir hier zwei völlig verschiedene Arten von Horrorszenarien und zwar die fiktiven und die wahren Geschichten, die uns noch mehr „unter die Haut“ gehen. Dazu gehört die Geschichte eines schier unglaublichen Unfalls mit flüssigem Eisen in einem Stahlwerk.
1. Mario E. - Schwarz ist keine Farbe (02:56)
In diesem Film erzählt Mario, wie er seinen Unfall erlebt und überlebt hat, wie er mit den Folgen zurechtkommt und welche Lehren aus dem Unfall gezogen werden können.
Quelle: Jürgen Walter Beratungs-GmbH
2. Tankfahrzeug zermalmt Fahrrad beim Abbiegen (0:38)
In dem Video sieht man einen Beinahe-Unfall eines Radfahrers beim Rechtsabbiegen eines LKWs. Diese Situationen führen leider sehr oft zu tödlichen Verletzungen.
Quelle: Youtube.com
3. No Answer (02:23)
Jederzeit und überall - der Druck, beruflich und privat ständig erreichbar zu sein, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Das zeigt sich auch im Straßenverkehr: Ablenkung durch Textnachrichten am Steuer: ein fataler Trend! Wer während der Fahrt textet, hat ein mehr als 50 Prozent erhöhtes Unfallrisiko. Dont text and drive.
Quelle: DVR, www.runtervomgas.de
4. Titel: Tippen tötet (01:30)
Mutter fährt aus Hektik und wegen Ablenkung fast die eigene Tochter um.
Quelle: Verkehrswacht Hannover
5. Geister der Verkehrsunfälle (01:20)
Eine junge Frau spaziert allein auf einer Landstraße, als sie plötzlich bemerkt, dass sie von einer Gruppe offensichtlich schwer verletzter, beinahe zombiehaft anmutender Menschen verfolgt wird. Jeder einzelne stellt ein Verkehrsunfallopfer dar und symbolisiert eine Gefahr im Straßenverkehr. So blickt ein junger Mann immer wieder auf sein Mobiltelefon und eine Frau genehmigt sich einige Schlucke aus ihrem Flachmann. Die Gejagte versucht davonzulaufen, doch auch ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen. Die junge Frau wagt es nicht, den „Gefahren im Straßenverkehr“ ins Auge zu blicken und wird schlussendlich selbst ein Opfer davon.
Quelle: AUVA.at
6. Zaubertrick mit dem Smartphone im Straßenverkehr (01:12)
Bei 1 von 4 Unfällen in der Schweiz ist Ablenkung im Spiel. Wer mit Kopfhörern Musik hört oder auf dem Smartphone chattet, nimmt sein Umfeld schlechter wahr. Der Spot der Polizei Lausanne mit Unterstützung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und weiteren Partnern zeigt schockierend, wie sich Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr auswirkt.
Quelle: BFU.ch (Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Schweiz)
7. From One Second to the Next (34:53)
Der englischsprachige Dokumentarfilm, der vom deutschen Regisseur Werner Herzog für die amerikanische Präventionskampagne „Texting and Driving – It can wait“ 2013 gedreht wurde, geht sehr unter die Haut und rührt zu Tränen. Der 34-minütige Film zeigt anhand von Beispielen aus den USA die tragischen Folgen von SMS-Nachrichten während der Autofahrt, um für die Gefahren des Textens während der Fahrt zu sensibilisieren.
Quelle: youtube