Berufliche Belastungen und Ressourcen in Kindertageseinrichtungen
Berufliche Belastungen und Ressourcen in Kindertageseinrichtungen
Erkenntnisse zur Gesundheit von Erzieherinnen
Veranstaltung der Unfallkasse Nordrhein Westfalen (UK NRW) und Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege (BGW)
am Miitwoch, 4. November, 9:30 - 15:00 Uhr
CongressCenter Düsseldorf, Raum 28, 2. Obergeschoss
Die frühkindliche Entwicklung hat eine ungeahnte öffentliche Aufmerksamkeit erlangt und ist zum Thema Nr. 1 in der Bildungspolitik geworden. Frühkindliche Bildung wird nicht mehr nur als Betreuungsaufgabe, sondern vor allem auch als Bildungs- und Erziehungsauftrag und damit als Bildungschance für alle Kinder gesehen. Mit den neuen Bildungs-, Erziehungs- und Orientierungsplänen sind neue Anforderungen an die Kindertageseinrichtungen und das dort tätige Personal herangetragen worden. Kindertageseinrichtungen sollen noch stärker als bislang der frühkindlichen Bildung und Förderung dienen und zu Bildungseinrichtungen umgebaut werden. Einhergehend mit diesem erhöhten bildungspolitischen Stellenwert der frühkindlichen Entwicklung und Bildung haben auch die Anforderungen an die Erzieherinnen und Erzieher zugenommen. Die Diskussion, inwiefern für die Tätigkeit als Erzieherin / Erzieher eine Ausbildung auf Hochschulniveau erforderlich sei, ist hier nur Ausdruck der gestiegenen gesellschaftlichen und politischen Erwartungen. Dabei unterliegt die bisherige Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher bereits vielfältigen Anforderungen. Sie müssen die Beziehungsarbeit mit den Kindern gestalten, sie stehen einerseits unter ‚Beobachtung‘ der Eltern und müssen andererseits versuchen, familiäre Defizite auszugleichen. Sie müssen bei ihrer Arbeit mit internen und externen Partnern kooperieren und schließlich nehmen in den letzten Jahren mehr und mehr die Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben zu. Um diese Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen qualitativ hochwertig erledigen zu können, ist seelisches und körperliches Wohlbefinden grundlegend. Hierauf wird in der aktuellen Diskussion um die Qualität der frühkindlichen Bildung aber zu wenig Wert gelegt. Eine qualitativ bessere Bildungsarbeit im Elementarbereich erfordert auch, dass die Arbeitsbedingungen stärker in den Fokus der politischen und öffentlichen Aufmerksamkeit rücken. Wodurch fühlen sich Erzieherinnen und Erzieher beansprucht? Was macht sie krank? Wie können die vielfältigen Anforderungen und Aufgaben bewältigt werden? Im Rahmen des Workshops soll die gegenwärtige Situation der Erzieherinnen und Erzieher aufgezeigt werden. Es geht um die Belastungen und Ressourcen, die ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden gefährden bzw. erhalten und verbessern. Die Aufmerksamkeit ist dabei auf die Faktoren gerichtet, die in einschlägigen Untersuchungen als diejenigen identifiziert wurden, die einen besonders gesundheitsförderlichen bzw. schädigenden Einfluss haben. Zudem sollen Überlegungen diskutiert bzw. vorgestellt werden, wie durch ein integratives Vorgehen die Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher, aber auch der Kinder in Kindertageseinrichtungen nachhaltig und effektiv erhalten und gefördert werden kann.
mehr...
A+A-Unternehmertag
Mittwoch,
4. Nov. 2009
Im Rahmen des Kongresses der A+A 2009 fand derUnternehmertag statt, ein gemeinsames Veranstaltungsangebot der Berufsgenossen-
schafte* und der Basi innerhalb des A+A-Kongresse.
Vorträge:
Offensive Mittelstand - Gut für Deutschland
Helmut Ehnes, Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, INQA Mittelstand
Value Follows Innovation
Frank Seuling, Geschäftsführer Arbeitsschutz, UVEX
Kreditsteuerung im Mittelstand von der Kundenansprache bis zum Forderungsmanagement
Jörg Rossen, Verband der Vereine Creditreform
Check Guter Mittelstand - Erfolg ist kein Zufall
Oleg Cernavin, BC Forschung
Check Guter Mittelstand - praktische Anwendung
Dr. Norbert Krudewig, Krudewig-Baumanagement
Grenzerfahrungen - Planung - Risikoabschätzung - Menschenführung Arved Fuchs, Unternehmer, Autor und Expeditionsleiter
Der Mittelstand ist Deutschlands Jobmotor und Innovationsschmiede. Daran haben sichere, gesunde und zugleich wettbewerbsfähige Arbeitsplätze sowie motivierte Beschäftigte einen wesentlichen Anteil. Der A+A-Unternehmertag gibt dazu weitere Impulse. Die beteiligten Berufsgenossenschaften* laden dazu ein und halten für Ihre Mitglieder ein begrenztes Kontigent an Sondereintrittskarten bereicht. Einladungen und Informationen erhalten Sie über ihre Berufsgenossenschaften.
*(BG Bau, BG Chemie, BG Druck und Papierverarbeitung, Holz BG, BG Metall Nord-Süd, BG Nahrungsmittel und Gaststätten)
Zielgruppen der Veranstaltung:
Unternehmer/-innen + Inhaber/-innen
Führungskräfte von KMU
Externe Berater/-innen
Handwerks- und Industrie- und Handelskammern
Unternehmer-/Arbeitgeberverbände
:
LangDetecten>de YahooC
Grenzerfahrungen - Planung - Risikoabschätzung - Menschenführung
Tag der Sicherheitsbeauftragten
am 05. November 9.00 bis 18.00 Uhr
Sicherheitsbeauftragte – ein Ehrenamt für sichere und gesunde Arbeitsplätze
Als Sicherheitsbeauftragter sind Sie für Kolleginnen und Kollegen sowie den Unternehmer ein fachkundiger Ansprechpartner in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz und sind Mitglied der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation. Sie kennen die Arbeitsplätze und sollen als Vorbild in Sachen Sicherheit und Gesundheit dienen. Oft sind Sie gefragter Vermittler zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, wenn es um z.B. sicherheitsgerechtes Verhalten oder Gesundheitsgefährdungen geht.
Mit dem Tag der Sicherheitsbeauftragten möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, sich mit Ihrer Rolle und Bedeutung im Unternehmen zu beschäftigen, Anregungen für eine wirkungsvolle Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen sowie Vorgesetzen zu erhalten und das breite Informationsangebot der A+A Fachmesse und des A+A Kongresses zu nutzen.
Die Unfallversicherungsträger gehen in Fachseminaren, Workshops, Demonstrationen oder Messerundgängen auf spezielle Fragen Ihrer Branche ein. (zum download)
Veranstaltungsprogramm
Unterhaltsamer ErlebnisMarkt und Workshop mit interaktivem Improvisationstheater
Erster Zyklus 09:15 – 10:45 Uhr
Zweiter Zyklus: 11:00 – 12:30 Uhr
Parallel stattfindende Veranstaltungen
- BühnenPräsentation ErlebnisMarkt
- Gruppenarbeit
- THEATER INTERAKTIV
Alle drei Veranstaltungen finden parallel von 9.15 – 10.45 Uhr (Erster Zyklus) und 11.00 - 12.30 Uhr (Zweiter Zyklus) statt, so dass Sie an zwei Veranstal-tungen teilnehmen können.
12.30 – 13.30 Uhr: Erfahrungsaustausch beim gemeinsamen Imbiss
Ab 13.30 Uhr: Angebote der teilnehmenden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, z.B. Fachseminare Demonstrationen und Messerundgänge.
Tickets für den A+A Tag der Sicherheitsbeauftragten können Sie hier bestellen.
THEATER-INTERAKTIV Interaktives Unternehmenstheater
Die Sicherheitsbeauftragten haben Gelegenheit, in Interaktion mit den Trainern und Schauspielern von THEATER-INTERAKTIV neue Ressourcen zu erschließen, mit denen sie ihre täglichen Aufgaben engagiert und auch mit Freude erledigen können. Gemeinsam erarbeiten sie neue Optionen und Verhaltensalternativen für unterschiedliche, zum Teil schwierige Themen und Situationen in ihren Betrieben oder ihrem Alltag. Ein unterhaltsames Training in lebendiger Lernatmosphäre – mit gemeinsamen Erfolgserlebnissen, die motivieren!
Die Teilnehmer bestimmen die für sie relevanten Themen des Workshops. Beispiele:
+ Klärung der eigenen Rolle im Unternehmen
+ Auftreten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten
+ mehr Aufmerksamkeit im Betrieb für die eigene Tätigkeit und Bedürfnisse
+ Ressourcen erkennen und für gute Ergebnisse und Erfolge in der Arbeit nutzen
ERLEBNISMARKT ARBEITSSCHUTZ – SICHERHEIT ZUM ANFASSEN Unterhaltung, Sensibilisierung, Qualifizierung und Risiken frühzeitig erkennen, realistisch bewerten und angemessene Maßnahmen zur Bewältigung ergreifen.
BühnenPräsentationen im ErlebnisMarkt
+ IrreVersibel Jonglieren mit Produktionsfaktoren
+ LadungsSchanze Modell zur Ladungssicherung
+ BesserWisser Souverän, wer über sich selbst lacht
+ FehlVerhalten Die Illusion der Risikokontrolle Installationen des ErlebnisMarktes
+ KippLeiter kontrollierte Grenzerfahrungen
+ SchwebeBalkenArena
+ RisikoBarometer
+ WeitLäufig Das „Gefühlte RisikoAudit“
+ HäufigHeftig Risikovergleich
+ SprungSimulator Gefährdungen der Gelenke beim Springen
+ BlickLust Dosenwerfen mit Trunkenheitsbrillen
+ LöwenSchnapper Mutige greifen dem Löwen ins Maul!
+ LadungsSchanze Experimentieren am Modell
GruppenAktionen im ErlebnisMarkt
+ BrückenSchlagen Teambildung Arbeitsschutz
+ DrehMoment Sichere Handhabung von Schraubwerkzeugen
+ SchnittSchutz Grapschen verpönt – Tasten angesagt
BETEILIGTE BERUFSGENOSSENSCHAFTEN:
Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft – BG BAU
Bergbau- und Steinbruchs- Berufsgenossenschaft
Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro
Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen
Holz-Berufsgenossenschaft Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution, Sparte Großhandel und Lagerei
BETEILIGTE UNFALLKASSEN:
Bayerischer Gemeindeunfallversicherungsverband
Eisenbahn-Unfallkasse
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen
PARTNER:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
A+A Fokus Betriebsrat
Betriebs- und Personalräte im Arbeits- und Gesundheitsschutz
Durch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die im Betriebsverfassungsgesetz vorgesehenen Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte ergeben sich für den Betriebsrat umfassende Handlungsmöglichkeiten für eine gute und gesundheitsgerechte Arbeit.
Diese sollen im "Fokus Betriebsrat" besonders beleuchtet und zusammengefasst werden.
Unterschiedliche ExpertInnen berichten über arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, Projekte und Handlungsmöglichkeiten im Betrieb. Spannende Diskussionen und interessante Arbeitsgruppen werden der eigenen Arbeit neue Impulse geben.
Aktionstag am 5. November 2009
im CongressCenter Düsseldorf
mehr...
Hinweise für Mitwirkende
Hinweise für Referentinnen und Referenten
Dauer des Beitrages
Beiträge in A+A Kongressveranstaltungen sollen in der Regel 20 Minuten dauern. Weitere 5 Minuten sind für Nachfragen und Diskussion der Besucher einzuplanen. Von den Vortragenden wird erwartet, dass sie an der gesamten Veranstaltung teilnehmen und für die Diskussion mit den Besuchern am Ende der Veranstaltung zu Verfügung stehen.
Ko-Autoren
Grundsätzlich soll nur ein Vortragender pro Beitrag auftreten. Bei Gemeinschaftsprojekten können alle Beteiligten im Kongressprogramm als Ko-Autoren aufgeführt werden. Die vortragende Person wird dann im Programm kenntlich gemacht.
Kurzfassungen
Kurzfassungen sind Texte, die es dem Leser ermöglichen, sich mit "einem Blick" über die Inhalte des Vortrages zu informieren. Kurzfassungen sollen nicht eine allgemeine Beschreibung des Themas sein, sondern möglichst prägnant den konkreten Inhalt des Vortrages wiedergeben. Weitere Hinweise hier.
Die Kurzfassungen werden ab Juni 2009 auf der Website www.AplusA.online.de
veröffentlicht.
Präsentationen zum Vortrag (Powerpoint)
Wenn ergänzend zum mündlichen Vortrag Präsentationen (Powerpoint) eingesetzt werden sollen, müssen diese rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn auf den Rechner im Vortragsraum aufgespielt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Angaben zur Person
Hinweise für die von uns gewünschten Angaben zur Person finden Sie hier.
Ausstattung der Kongressräume
Die Standardausstattung der Kongressräume umfasst:
- Reihenbestuhlung (= maximale Sitzkapazität)
- Podium mit Tischen und Stühlen Rednerpult
- Laptop
- Beamer
- Projektionsfläche
- Tontechnik: drahtloses Redner-Mikrofon, Tischmikrofone, Saalmikrofone entsprechend der Sitzkapazität
- Namensschilder
Sie finden hier einen Übersichtsplan der Veranstaltungsräume.
Weitere Ausstattungsmerkmale, z. B. Stellwände, Meta-Plan-Ausstattung, Video-Projektion oder Ähnliches sind nach rechtzeitiger Absprache mit der Basi-Geschäftsstelle möglich. Raumpläne mit verschiedenen Bestuhlungsvarianten sind im Internet verfügbar unter www.ccd.de.
Hotels
Für Referentinnen und Referenten stehen besondere Kontingente der Basi zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich an die Basi-Geschäftsstelle: Basi@dguv.de
Kunst- und Theaterfest A+A 09
Künstlerische Darstellungen als Spiegel der Arbeitswelt, aber auch als Impulsgeber oder Korrektiv verleihen der 'Kultur der Arbeit' öffentliche Bedeutung, provozieren Auseinandersetzungen, aktivieren Meinungsbildung, stellen neue Sichtweisen und frische Alternativen bereit.
In einer ethischen und ästhetischen Definition werden die dahinter liegenden Menschen sichtbar.
Das 'Kunst- und Theaterfest A A 09' wird betreut und organisiert vom Kuratorium 'KunstImpulse berühren Arbeitswelt'
Auf drei Bühnen
Hauptbühne: Zu jeder vollen Stunde ein in sich geschlossenes Schauspiel
Nebenbühne: Kurze Kleinkunsteinlagen (Comedy, Jonglage)
Aktionsbühne: Improvisationstheater • Theater als Trainingsmethode Im Veranstaltungsraum stellen Künstler, Bildhauer, Maler, Fotografen usw. ihre Werke aus.
Das Kunst- und Theaterfest A+A 09 wird betreut und organisiert vom Kuratorium "KunstImpuse berühren Arbeitswelt"
Den vorläufigen Spielplan können Sie hier herunterladen.
Intendanz: Reinhard R. Lenz, Institut für Schulung und Medienentwicklung
Spiel- und Ausstellungsort:
Foyer der Stadthalle (1. Etage) im Congress Center Düsseldorf (CCD) Der Eintritt ist auch für Messebesucher kostenfrei (Zugang u. a.: Rolltreppe, südliche Stirnseite, Halle 3)