Internet-Portal zu Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung

Unternehmer, Personalplaner oder Betriebsräte, die die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in ihrem Betrieb optimieren wollen, können frei  auf eine Reihe praktischer und bewährter Beratungs- und Unterstützungsangebote online zurückgreifen. Die Handlungshilfen, Fragebögen und Checklisten sowie ein Softwaretool wurden im Rahmen eines zweijährigen Projektes des thematischen Initiativkreises entwickelt.

 

Nach dem Projektabschluss sind sie jetzt im Internet unter http://inqa.gawo-ev.de  kostenlos verfügbar. Auf der Projekthomepage werden gesetzliche Grundlagen zur Arbeitszeitgestaltung dargestellt und Empfehlungen sowie praktische Handlungshilfen für die Ermittlung maßgeschneiderter Arbeitszeitsystemlösungen angeboten, die den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie die sonstigen gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigen.

 

  • Handlungshilfen in Form einer Datenbank mit über 40 arbeitswissenschaftlich bewerteten Standardschichtplänen
  • Mitarbeiterfragebögen mit automatischer Auswertungsfunktion
  • Checklisten zur Unterstützung einer möglichst beeinträchtigungsfreien Schichtplangestaltung

Die Anwendung  dieses Angebotes gewährleistet die Einführung von Arbeitszeit- und Schichtsystemen, die den gesetzlichen Vorgaben gerecht werden und die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigen.

 

Darüber hinaus steht den betrieblichen Akteuren ein neu entwickeltes Softwaretool Arbeitszeiten online bewerten zur Verfügung.

 

 

 

Präventionskampagne "Risiko raus!" gestartet



Die Kampagne "Risiko raus!" der gesetzlichen Unfallversicherung mit den Berufsgenossenschaften, den Unfallkassen und der landwirtschaftlichen Sozialversicherung ist gestartet.  Ziel der zweijährigen Kampagne ist, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.

 

Die Kampagnenmotive stellen auf eindringliche Weise dar, wie eigenes Fehlverhalten zur zentralen Unfallursache werden kann: Unter dem Motto "Mein Kopf ist gerade woanders" zeigen sie eine kopflose Person kurz vor einem Unfall.

 

Fast jeder vierte meldepflichtige Arbeitsunfall im Betrieb geschieht beim Transportieren oder Fahren. Hinzu kommen jährlich über 20.000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle sowie rund 115.000 Wegeunfälle im Straßenverkehr. In mehr als 700 Fällen endete ein Unfall beim Fahren oder Transportieren mit dem Tod. Bei versicherten Kindern in Tageseinrichtungen, Schülern und Studierenden sind rund 60.000 weitere Unfälle im Straßenverkehr - davon 66 mit tödlichem Ausgang - zu verzeichnen.

 

Häufige Ursachen für Unfälle sind: mangelnde Sichtbarkeit, schlecht geführte Verkehrswege im Betrieb, Zeitdruck, aber auch Nachlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn. Die Kampagne zielt daher zum einen darauf, die Arbeitsbedingungen so zu verbessern, dass beispielsweise Zeitdruck und Stress erst gar nicht entstehen. Zum anderen wirbt sie generell für mehr Risikobewusstsein und überlegtes Handeln. Sie spricht daher Beschäftigte, Schüler und Studierende, aber auch Arbeitgeber, Führungskräfte, für den Arbeitsschutz im Unternehmen verantwortliche Personen und Lehrkräfte an Tageseinrichtungen, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen an.

 

Partner von "Risiko raus!" sind unter anderem der DVR und die Bundesländer. Die Kampagne läuft bis Ende Dezember 2011 und umfasst unter anderem Anzeigen, Poster und Broschüren sowie die Website www.risiko-raus.de.

 








A+A 2009 - hoher Zuspruch auch aus dem Ausland

55.800 Fachbesucher in Düsseldorf

Auch unter konjunkturell schwierigeren Vorzeichen investieren die Unternehmen in die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das ist die Kernbotschaft, die sich aus dem Verlauf und dem hohen Aussteller- und Besucherzuspruch bei der A+A 2009 in Düsseldorf ziehen lässt.

 

An den vier Lauftagen (03.11. – 06.11.) kamen 55.800 Fachbesucher (2007: 55.200), um sich bei den 1.541 Ausstellern aus 62 Nationen über die neuesten Trends in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb zu informieren. Das ist ein neue Bestmarke in der Veranstaltungshistorie.

 

Der A+A Kongress zählte gut 5.000 Teilnehmer, die begleitende Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mehr als 300 Teilnehmer (aus rund 60 Ländern).

 

Die vollständige A+A Abschluss-Pressemeldung können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

A+A Kongressdatenbank online

In der A+A Kongressdatenbank ist das gesamte Programme des A+A Kongresses 2009 verfügbar. Sie können nach verschiedenen Kriterien recherchieren, wie z.B. Namen, Zeiten, Titel der Veranstaltungen oder Vorträge oder andere Stichwörter. Ein umfangreiches Schlagwortverzeichnis unterstützt Sie bei Ihrer Suche.
Kurzfassungen der Beiträge geben Ihnen Einblick in die Inhalte der Veranstaltungen und Vorträge.

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Hier geht's zur A+A Kongressdatenbank! 

 

 

 

 

In der Krise sind sichere und gesunde Arbeitsplätze wichtiger denn je!

Die weltweite Umsetzung von Arbeits-und Gesundheitsschutzstandards in Zeiten der Krise

Die globale Finanzkrise wird einen massiven Einfluss auf die Arbeitswelt haben. Die internationale ILO Konferenz 2009 brachte 300 TeilnemerInnen aus 60 Ländern während der A+A zusammen, um die Einflüsse der globalen Finanzkrise auf den Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu analysieren. Konferenzprogramm und Zielsetzung der Tagung sind auf der speziellen Homepage wiedergegeben…..Mehr

 

 

 

 

Arbeitsplanung - Industrial Engineering - Arbeits- und Gesundheitsschutz

Um wettbewerbsfähige und sichere Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, kann seit einigen Jahren der Einsatz neuer Methoden, Tools und Standards der Produktions-, Prozess- und Fertigungsplanung sowie der Arbeitsgestaltung in den Unternehmen festgestellt werden.

 

Die moderne Arbeitsplanung bietet ein großes Potenzial für die präventive Arbeitsgestaltung. Dem „Faktor Mensch" und damit auch Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kommen eine entscheidende Rolle für die Produktion am Standort Deutschland zu. In immer mehr Unternehmen zeichnet sich deshalb eine Intensivierung der Kooperation der „Produktions- und Arbeitsplanung" mit dem „Arbeits- und Gesundheitsschutz" ab.

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), die Deutsche MTM-Vereinigung e.V. mit dem MTM-Institut, die Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd (BGM) gemeinsam mit dem Fachausschuss „Maschinenbau, Fertigungssysteme, Stahlbau" (FA MFS) bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) haben eine Fachtagung zum Thema „Arbeitsplanung und Prävention - Synergien für die Arbeitsgestaltung" ausgerichtet.

 

Die Vernetzung der Fachszenen von Arbeitsplanung/ Industrial Engineering und Arbeits- und Gesundheitsschutz soll hiermit gefördert werden. Weitere gemeinsame Aktivitäten in 2010 werden vorbereitet.

 

Zur A+A 2009 legen die Organisatoren dieser in der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, Mainz, durchgeführten Fachtagung mit Teilnehmern/innen aus Arbeitsplanung, Arbeitsvorbereitung, Industrial Engineering und Produktionsexperten sowie Experten aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz eine Tagungsdokumentation vor.

 

Die Tagungsdokumentation mit Referaten und Präsentationen steht auf den Internetseiten der Initiatoren als pdf-Dokument (Zip-Datei) kostenlos zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Hilfe bei REACH

Leitlinien der Europäischen Chemikalienagentur übersetzt

Die nationale Auskunftsstelle zu REACH (REACH-Helpdesk) bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat weitere Leitlinien der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zur REACH-Verordnung ins Deutsche übersetzt. Ab sofort stehen die Leitlinie zur Vorregistrierung und gemeinsamen Nutzung von Daten (Guidance on data sharing), und die Leitlinie zur Aufnahme von Stoffen in Anhang XIV (Guidance on inclusion of substances in XIV) auf der Internetseite in deutscher Sprache zur Verfügung (www.reach-helpdesk.de).


Insbesondere die Praxis bedauerte, dass die Leitlinien der ECHA nur in Englisch zur Verfügung stehen. Zurzeit beschäftigt die betroffene Industrie hauptsächlich die SIEF-Bildung (substance information exchange forum) für den Datenaustausch sowie der Beginn des Zulassungsverfahrens für besonders besorgniserregende Stoffe. Mit den deutschen Übersetzungen lassen sich die Herausforderungen dieser Verfahren leichter bewältigen.


So beschreibt der Leitfaden zur gemeinsamen Nutzung von Daten die Mechanismen zum Datenaustausch für Phase-in und Nicht-Phase-in-Stoffe im Rahmen von REACH. Zudem gibt er Unterstützung bei der Bildung der SIEFs. Weitere Informationen zum Thema enthalten die Vorträge der Veranstaltung SIEF, Konsortienbildung und gemeinsame Einreichung von Daten", die Ende März 2009 in der BAuA in Dortmund stattfand. Die Vorträge befinden sich im Bereich Veranstaltungen auf der Homepage des REACH-Helpdesk

 


 


 

Tagungsbericht


Logo der Kampagne 'Das halbe Leben ...'




Logo BMAS







Mitarbeiterorientierung als Schlüsselfähigkeit in der Krise


Experten aus Wirtschaft und Politik entwickeln praktische Empfehlungen für die Büroarbeit


Vorgesetzte sollten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem wachsenden Druck der Krise nicht alleine lassen, appellierten heute 130 Experten der Büroarbeit bei einer Fachkonferenz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Köln. Eine offene und transparente Kommunikation sei gefragt, gerade wenn es um negative Entwicklungen gehe.

Mitarbeiterorientierung sei nicht nur der beste Weg aus der Rezession, sondern habe auch eine strategische Bedeutung, stimmten die Experten überein. "Im Rahmen der Initiative 'Für eine neue Kultur der Arbeit' wollen wir uns auch von den Ansätzen der besten Arbeitgeber leiten lassen und wollen von ihren Erfahrungen profitieren, denn auch in Zeiten der Krise zeigen die besten Arbeitgeber mehr Stabilität", so Detlef Scheele, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Welche Arbeitsplatzbedingungen die 17 Millionen Büroarbeiter in Deutschland zu neuen Ideen animieren können, war eines der zentralen Themen der Konferenz. "Gerade im Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft entscheiden die innovativen Ideen und Produkte, die an Büroarbeitsplätzen entstehen, über den Unternehmenserfolg", so Willi Schneider vom Deutschen Netzwerk Büro. "Mitarbeiterorientierung ist der Schlüssel, mit dem Unternehmen die kreativen Potenziale der Mitarbeiter heben und die eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit stärken können."

Die Experten aus Wirtschaft und Politik entwickelten konkrete Empfehlungen, welche Führungskultur die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens unterstützen kann. Anforderungsvielfalt, Zeitsouveränität und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung als Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg waren zentrale Themen der Konferenz unter dem Motto "Erfolgsfaktor Büro - Innovation und Nachhaltigkeit durch Mitarbeiterorientierung".

Die Fachkonferenz fand im Rahmen der Initiative "Für eine neue Kultur der Arbeit" statt, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Sozialpartnern und der Wissenschaft ins Leben gerufen hat. Mitveranstalter dieser Konferenz sind die Fraunhofer-Gesellschaft und der Verein "Das Deutsche Netzwerk Büro e.V."

Weitere Informationen





Termin A+A 2011

  

A+A 2011    

Düsseldorf                            
18.  -  21. Okt. 2011   

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