Aktuelles
Deutscher Unternehmenspreis Gesundheit 2010
Der BKK Bundesverband verleiht seit 2007 jährlich gemeinsam mit der Europäischen Union im Rahmen der europäischen Kampagne „Move Europe“ den „Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit“ an Unternehmen und Organisationen, die auf dem Feld des Betrieblichen Gesundheitsmanagements herausragende Leistungen aufweisen.
Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen das Unternehmen oder die Organisation zum Zeitpunkt der Bewerbung folgende Voraussetzungen erfüllen:
- seit mindestens einem Jahr Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung durchführen
- sowie den Firmenhauptsitz in Deutschland haben.
Vorab soll online die Qualität des Betrieblichen Gesundheits-
managements anhand des Unternehmens-Checks Psychische Gesundheit geprüft werden.
Eine Anmeldung ist bis spätestens 17. Juni 2010 möglich.
Die Abgabe der Bewerbung muss bis zum 15. Juli 2010 erfolgen.
Weitere Infos: www.move-europe.de
Kolloqium "Arbeit gesund und produktiv"
Kann gute Arbeit gesund und produktiv gleichermaßen sein? Diese und viele andere Fragen möchte das Kolloquium "Arbeit gesund und produktiv", das vom DGB Bildungswerk e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen MTM-Vereinigung e.V. entworfen wurde, am 22. September 2010 in Düsseldorf beantworten.
Im Mittelpunkt steht die Gemeinschaftsaufgabe von Managern, Führungskräften, Betriebsräten, Planern, Personalexperten, Industrial Engineers, Arbeitsmedizinern, Wissenschaftlern, Beratern und Praktikern die arbeitsgestalterischen Möglichkeiten einer menschengerechten Arbeit zu benennen und zu nutzen.
Zum Veranstaltungsfaltblatt
Masterstudiengang Human Engineering startet zum WS 2010/11
Arbeitssysteme human, effizient und umweltschonend gestalten
Die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft im Masterstudiengang Human Engineering (Master of Science) an der Hochschule Niederrhein
Im Wintersemester 2010/2011 startet der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen – Human Engineering (Master of Science)
an der Hochschule Niederrhein. Entstanden aus regionalen Bedarfs-analysen und verschiedenen Forschungsprojekten, wurde von den Unternehmen der Wunsch nach Fachkräften formuliert, die sowohl arbeitswissenschaftliche Gestaltungsanforderungen erfüllen als auch technische Prozesse gestalten und betriebswirtschaftliche Konsequenzen bedenken können.
Diesen Ansprüchen wird der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieur- wesen – Human Engineering gerecht, der neben dem nötigen Wissen den aktuellen Stand der Forschung vermittelt und die Master-Studierenden in laufenden Projekten qualifiziert.
Aktuelle Entwicklungen der Hochschullandschaft in Deutschland zeigen, dass „Human Engineering“ als einziger moderner arbeitswissenschaft- licher Masterstudiengang in Deutschland angeboten wird. Neben der starken ingenieur- und arbeitswissenschaftlichen Orientierung ist dieser Studiengang einer der wenigen Studiengänge an Hochschulen, die als anerkannte Bildungsträger die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft (Stufe I – III) integriert anbieten.
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.
Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen, Studienschwerpunkten und Richtzielen des Studiengangs auf der Internetseite
Einladung zur Mitarbeit in Kommissionen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR)
Das Bundesinstitut für Risikobewertung
wendet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich für eine Mitglied- schaft in einer der Kommissionen des BfR interessieren.
Z. Zt. arbeiten 14 wissenschaftliche Kommissionen, in die jeweils mindestens zehn externe, unabhängige Sachverständige berufen wurden und deren Arbeitsdekade jetzt abläuft. Die Mitglieder dieses wissenschaftlichen Expertennetzwerks unterstützen mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit das BfR in seinen Risikobewertungen von Lebens- und Futtermitteln, Chemikalien, Bedarfsgegenständen und anderen verbrauchernahen Produkten.
Mit den BfR-Kommissionen wird der in Deutschland vorhandene Sachverstand auf höchstmöglichem wissenschaftlichen Niveau gebündelt und für internationale Gremien nutzbar gemacht. Nicht nur in Krisenfällen kann so ein etabliertes Netzwerk zu Rate gezogen werden. Darüber hinaus gewährleisten die BfR-Kommissionen eine externe Qualitätssicherung.
Weitere Informationen
BMAS-Ideenwettbewerb "Demografischer Wandel als betriebliche Herausforderung"
Mit der Bekanntmachung „Demografischer Wandel als betriebliche Herausforderung – Veränderungen frühzeitig erkennen und erfolgreich gestalten“ vom 23.04.2010 verstärkt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) das Engagement zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Zukunftsorientiert sollen Menschen bei dem Erhalt ihrer Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit unterstützt werden. Im Mittelpunkt stehen konkrete Veränderungen der Arbeitsbedingungen, die durch praxisnahe Erprobung, Anpassung und Weiterentwicklung der altersgerechten Gestaltung von Arbeit dienen.
Das BMAS lädt zur Beteiligung am Ideenwettbewerb "Demografischer Wandel als betriebliche Herausforderung – Veränderungen frühzeitig erkennen und erfolgreich gestalten" sowie einem nachfolgenden Antragsverfahren der Projektförderung ein.
Gefördert werden Vorhaben, die nachhaltig zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit beitragen. Ziel ist sowohl die Umsetzung und der Transfer von Erkenntnissen und Instrumenten zum demografischen Wandel, als auch die Entwicklung und Erprobung betrieblicher Gestaltungslösungen. Vorrang genießt die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen bzw. von Netzwerken, die diese einbeziehen.
Zu den in den Fördervoraussetzungen benannten Stichtagen können einmalig zum 30.06.2010 Projektideen in Form von Projektskizzen beim Projektträger eingereicht werden.
Zur Bekanntmachung (Kurzfassung)
Bildungswoche Gesunde Büroarbeit
Call for papers
Gesunde Büroarbeit steht im Mittelpunkt der Bildungswoche des INQA-Büro Regionalforums Westfalen vom 30.11. bis 3.12.2010 in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung Dortmund.
Die Veranstalter rufen die Fachszene auf für folgende Themen
Vorträge einzureichen:
- Gestaltung des Arbeitsplatzes und des baulichen Umfeldes
(Di., 30.11.2010)
- Licht, Luft, Klima (Mi., 1.12.2010)
- Kommunikation, Motivation, Personalführung (Do., 2.12.2010)
- Büro- und Arbeitsorganisation (Fr., 3.12.2010)

- Quelle: VBG
Zielgruppen der Bildungswochen sind vor allem
- Mitarbeiter in Büros
- Führungskräfte
- Multiplikatoren
- spezifische Zielgruppen (Betriebs-/
Personalräte, Call-Center-Mitarbeiter ...)
Einsendeschluss: 25. Juni 2010
Infos: Heiko Lewandowski
E-Mail: heiko.lewandowski@institut-input.de
Telelfon: 02 31 - 58 44 92 - 15
Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2010 - 2011 - Sichere Instandhaltung
Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit am 28. April hat die EU-OSHA ihre neue Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2010 - 2011 vorgestellt, durch die europaweit die sichere Instandhaltung gefördert werden soll.
Instandhaltung ist unverzichtbar, um Gefährdungen am Arbeitsplatz zu vermeiden, aber Instandhaltung ist selbst eine Tätigkeit, die für das Instandhaltungspersonal mit hohen Risiken verbunden ist. Schätzungen zufolge sind in Europa 10-15 % aller tödlichen Unfälle bei der Arbeit auf Instandhaltungsarbeiten zurückzuführen. Es ist daher unerlässlich, dass Instandhaltung ordnungsgemäß und unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbelange der Arbeitnehmer durchgeführt wird.

- Hydaulik-Instandhaltung
Quelle: BG Metall
Schlechtes Management von Instandhaltungstätigkeiten und -verfahren erhöht das Risiko von - zuweilen tödlichen - Arbeitsunfällen für Arbeitnehmer auf allen Ebenen und in einer Vielzahl von Branchen. Bei einem der schwersten Vorfälle seiner Art in Europa, der Piper Alpha-Katastrophe im Jahr 1988, verwandelte sich die Öl- und Gasplattform in der Nordsee innerhalb von Sekunden in ein brennendes Inferno, in dem 167 Arbeitnehmer den Tod fanden - ein tragisches Beispiel der potenziellen Konsequenzen unzureichender Instandhaltungsverfahren.
Auf der Website der Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2010 - 2011 können Sie den Kampagnenleitfaden und weiteres Material zur Kampagne (Präsentationen, Veröffentlichungen und Werbematerial in 22 Sprachen) herunterladen und Näheres zu Kampagnenveranstaltungen in Ihrer Nähe erfahren: http://hw.osha.europa.eu
Quelle: Osha
Internet-Portal zu Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung
Unternehmer, Personalplaner oder Betriebsräte, die die Arbeitszeitgestaltung und die Planung von Schichtarbeit in ihrem Betrieb optimieren wollen, können frei auf eine Reihe praktischer und bewährter Beratungs- und Unterstützungsangebote online zurückgreifen. Die Handlungshilfen, Fragebögen und Checklisten sowie ein Softwaretool wurden im Rahmen eines zweijährigen Projektes des thematischen Initiativkreises entwickelt.
Nach dem Projektabschluss sind sie jetzt im Internet unter http://inqa.gawo-ev.de kostenlos verfügbar. Auf der Projekthomepage werden gesetzliche Grundlagen zur Arbeitszeitgestaltung dargestellt und Empfehlungen sowie praktische Handlungshilfen für die Ermittlung maßgeschneiderter Arbeitszeitsystemlösungen angeboten, die den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie die sonstigen gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigen.
- Handlungshilfen in Form einer Datenbank mit über 40 arbeitswissenschaftlich bewerteten Standardschichtplänen
- Mitarbeiterfragebögen mit automatischer Auswertungsfunktion
- Checklisten zur Unterstützung einer möglichst beeinträchtigungsfreien Schichtplangestaltung
Die Anwendung dieses Angebotes gewährleistet die Einführung von Arbeitszeit- und Schichtsystemen, die den gesetzlichen Vorgaben gerecht werden und die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigen.
Darüber hinaus steht den betrieblichen Akteuren ein neu entwickeltes Softwaretool Arbeitszeiten online bewerten zur Verfügung.
Präventionskampagne "Risiko raus!" gestartet
Die Kampagne "Risiko raus!" der gesetzlichen Unfallversicherung mit den Berufsgenossenschaften, den Unfallkassen und der landwirtschaftlichen Sozialversicherung ist gestartet. Ziel der zweijährigen Kampagne ist, das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren zu verringern.
Die Kampagnenmotive stellen auf eindringliche Weise dar, wie eigenes Fehlverhalten zur zentralen Unfallursache werden kann: Unter dem Motto "Mein Kopf ist gerade woanders" zeigen sie eine kopflose Person kurz vor einem Unfall.
Fast jeder vierte meldepflichtige Arbeitsunfall im Betrieb geschieht beim Transportieren oder Fahren. Hinzu kommen jährlich über 20.000 Arbeits- und Dienstwegeunfälle sowie rund 115.000 Wegeunfälle im Straßenverkehr. In mehr als 700 Fällen endete ein Unfall beim Fahren oder Transportieren mit dem Tod. Bei versicherten Kindern in Tageseinrichtungen, Schülern und Studierenden sind rund 60.000 weitere Unfälle im Straßenverkehr - davon 66 mit tödlichem Ausgang - zu verzeichnen.
Häufige Ursachen für Unfälle sind: mangelnde Sichtbarkeit, schlecht geführte Verkehrswege im Betrieb, Zeitdruck, aber auch Nachlässigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn. Die Kampagne zielt daher zum einen darauf, die Arbeitsbedingungen so zu verbessern, dass beispielsweise Zeitdruck und Stress erst gar nicht entstehen. Zum anderen wirbt sie generell für mehr Risikobewusstsein und überlegtes Handeln. Sie spricht daher Beschäftigte, Schüler und Studierende, aber auch Arbeitgeber, Führungskräfte, für den Arbeitsschutz im Unternehmen verantwortliche Personen und Lehrkräfte an Tageseinrichtungen, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen an.
Partner von "Risiko raus!" sind unter anderem der DVR und die Bundesländer. Die Kampagne läuft bis Ende Dezember 2011 und umfasst unter anderem Anzeigen, Poster und Broschüren sowie die Website www.risiko-raus.de.
A+A 2009 - hoher Zuspruch auch aus dem Ausland
55.800 Fachbesucher in Düsseldorf
Auch unter konjunkturell schwierigeren Vorzeichen investieren die Unternehmen in die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das ist die Kernbotschaft, die sich aus dem Verlauf und dem hohen Aussteller- und Besucherzuspruch bei der A+A 2009 in Düsseldorf ziehen lässt.
An den vier Lauftagen (03.11. – 06.11.) kamen 55.800 Fachbesucher (2007: 55.200), um sich bei den 1.541 Ausstellern aus 62 Nationen über die neuesten Trends in den Bereichen des Arbeitsschutzes, der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Sicherheitsmanagements im Betrieb zu informieren. Das ist ein neue Bestmarke in der Veranstaltungshistorie.
Der A+A Kongress zählte gut 5.000 Teilnehmer, die begleitende Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mehr als 300 Teilnehmer (aus rund 60 Ländern).
Die vollständige A+A Abschluss-Pressemeldung können Sie hier herunterladen.
Arbeitsplanung - Industrial Engineering - Arbeits- und Gesundheitsschutz
Um wettbewerbsfähige und sichere Arbeitsplätze in Deutschland zu halten, kann seit einigen Jahren der Einsatz neuer Methoden, Tools und Standards der Produktions-, Prozess- und Fertigungsplanung sowie der Arbeitsgestaltung in den Unternehmen festgestellt werden.
Die moderne Arbeitsplanung bietet ein großes Potenzial für die präventive Arbeitsgestaltung. Dem „Faktor Mensch" und damit auch Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit kommen eine entscheidende Rolle für die Produktion am Standort Deutschland zu. In immer mehr Unternehmen zeichnet sich deshalb eine Intensivierung der Kooperation der „Produktions- und Arbeitsplanung" mit dem „Arbeits- und Gesundheitsschutz" ab.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi), die Deutsche MTM-Vereinigung e.V. mit dem MTM-Institut, die Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd (BGM) gemeinsam mit dem Fachausschuss „Maschinenbau, Fertigungssysteme, Stahlbau" (FA MFS) bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) haben eine Fachtagung zum Thema „Arbeitsplanung und Prävention - Synergien für die Arbeitsgestaltung" ausgerichtet.
Die Vernetzung der Fachszenen von Arbeitsplanung/ Industrial Engineering und Arbeits- und Gesundheitsschutz soll hiermit gefördert werden. Weitere gemeinsame Aktivitäten in 2010 werden vorbereitet.
Zur A+A 2009 legen die Organisatoren dieser in der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, Mainz, durchgeführten Fachtagung mit Teilnehmern/innen aus Arbeitsplanung, Arbeitsvorbereitung, Industrial Engineering und Produktionsexperten sowie Experten aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz eine Tagungsdokumentation vor.
Die Tagungsdokumentation mit Referaten und Präsentationen steht auf den Internetseiten der Initiatoren als pdf-Dokument (Zip-Datei) kostenlos zur Verfügung.
Hilfe bei REACH
Leitlinien der Europäischen Chemikalienagentur übersetzt
Die nationale Auskunftsstelle zu REACH (REACH-Helpdesk) bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat weitere Leitlinien der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zur REACH-Verordnung ins Deutsche übersetzt. Ab sofort stehen die Leitlinie zur Vorregistrierung und gemeinsamen Nutzung von Daten (Guidance on data sharing), und die Leitlinie zur Aufnahme von Stoffen in Anhang XIV (Guidance on inclusion of substances in XIV) auf der Internetseite in deutscher Sprache zur Verfügung (www.reach-helpdesk.de).
Insbesondere die Praxis bedauerte, dass die Leitlinien der ECHA nur in Englisch zur Verfügung stehen. Zurzeit beschäftigt die betroffene Industrie hauptsächlich die SIEF-Bildung (substance information exchange forum) für den Datenaustausch sowie der Beginn des Zulassungsverfahrens für besonders besorgniserregende Stoffe. Mit den deutschen Übersetzungen lassen sich die Herausforderungen dieser Verfahren leichter bewältigen.
So beschreibt der Leitfaden zur gemeinsamen Nutzung von Daten die Mechanismen zum Datenaustausch für Phase-in und Nicht-Phase-in-Stoffe im Rahmen von REACH. Zudem gibt er Unterstützung bei der Bildung der SIEFs. Weitere Informationen zum Thema enthalten die Vorträge der Veranstaltung SIEF, Konsortienbildung und gemeinsame Einreichung von Daten", die Ende März 2009 in der BAuA in Dortmund stattfand. Die Vorträge befinden sich im Bereich Veranstaltungen auf der Homepage des REACH-Helpdesk
Tagungsbericht
Mitarbeiterorientierung als Schlüsselfähigkeit in der Krise
Experten aus Wirtschaft und Politik entwickeln praktische Empfehlungen für die Büroarbeit
Vorgesetzte sollten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem wachsenden Druck der Krise nicht alleine lassen, appellierten heute 130 Experten der Büroarbeit bei einer Fachkonferenz des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Köln. Eine offene und transparente Kommunikation sei gefragt, gerade wenn es um negative Entwicklungen gehe.
Mitarbeiterorientierung sei nicht nur der beste Weg aus der Rezession, sondern habe auch eine strategische Bedeutung, stimmten die Experten überein. "Im Rahmen der Initiative 'Für eine neue Kultur der Arbeit' wollen wir uns auch von den Ansätzen der besten Arbeitgeber leiten lassen und wollen von ihren Erfahrungen profitieren, denn auch in Zeiten der Krise zeigen die besten Arbeitgeber mehr Stabilität", so Detlef Scheele, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Welche Arbeitsplatzbedingungen die 17 Millionen Büroarbeiter in Deutschland zu neuen Ideen animieren können, war eines der zentralen Themen der Konferenz. "Gerade im Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft entscheiden die innovativen Ideen und Produkte, die an Büroarbeitsplätzen entstehen, über den Unternehmenserfolg", so Willi Schneider vom Deutschen Netzwerk Büro. "Mitarbeiterorientierung ist der Schlüssel, mit dem Unternehmen die kreativen Potenziale der Mitarbeiter heben und die eigene Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit stärken können."
Die Experten aus Wirtschaft und Politik entwickelten konkrete Empfehlungen, welche Führungskultur die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens unterstützen kann. Anforderungsvielfalt, Zeitsouveränität und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung als Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg waren zentrale Themen der Konferenz unter dem Motto "Erfolgsfaktor Büro - Innovation und Nachhaltigkeit durch Mitarbeiterorientierung".
Die Fachkonferenz fand im Rahmen der Initiative "Für eine neue Kultur der Arbeit" statt, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Sozialpartnern und der Wissenschaft ins Leben gerufen hat. Mitveranstalter dieser Konferenz sind die Fraunhofer-Gesellschaft und der Verein "Das Deutsche Netzwerk Büro e.V."
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