Gesundheit im Betrieb - Risiken vermeiden und Ressourcen stärken
In der Veranstaltung wird die Entwicklung der Betrieblichen Gesundheitsförderung und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen seit den 80er Jahren nachgezeichnet und bilanziert. Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention im Betrieb haben seitdem eine enorme Weiterentwicklung, Ausdifferenzierung und Professionalisierung erfahren. Die verschiedenen Akteure dieses Handlungsfeldes stellen ihre Konzepte und Maßnahmenangebote dar. Diese zeigen auch die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der Professionen und Institutionen sowie die Schaffung von Netzwerkstrukturen. Für etliche Akteure bestehen gesetzliche Grundlagen, etwa nach dem Arbeitsschutzgesetz, dem Arbeitssicherheitsgesetz, den Sozialgesetzbüchern VII und V oder auch dem Betriebsverfassungsgesetz. Andere Akteure wiederum agieren auf einem freien Markt und setzen auf freiwillige Maßnahmen der Unternehmen. In höherem Maße als noch vor 20 Jahren werden die wirtschaftlichen Argumente für Prävention und Gesundheitsförderung heute auch von den Unternehmen selbst gesehen: Gesunde, motivierte Mitarbeiter sind insbesondere vor dem Hintergrund der älter werdenden Belegschaften und einem Fachkräfte-Engpass ein wichtiger Faktor für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit.
In einer Talkrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner, der Träger-Institutionen und der Marktteilnehmer werden die aktuellen Fragen und Perspektiven der Betrieblichen Gesundheitsförderung diskutiert:
- Welche Chancen und Herausforderungen liegen in dem Zusammenspiel von Institutionen und Anbietern von Dienstleistungen und Produkten?
- Wie können Bedarfsbezug und Qualität der Angebote und Maßnahmen gesichert und Markttransparenz hergestellt werden?
- Wie können die inhaltlichen Konzepte (z.B. Beschäftigungsfähigkeit) angenähert und weiterentwickelt werden?
- Gibt es gemeinsame Ziele aller Akteure? Mit welchen Mitteln oder Strategien können diese Ziele befördert werden?
Federführung: Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) und Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (Basi)




